Brandenburgischer Pädagogen-Verband

Benutzeranmeldung

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich anzumelden:

Mitglied werden

Sie möchten Mitglied des BPV e.V. werden und die Vorteile nutzen?

Dann laden Sie das Formular herunter, füllen es aus und schicken es an die angegebene Adresse.

 

Mitgliedsantrag als PDF-Datei

BPV - Kreisverbände

Kreisverband Oberhavel Regionalverband Barnim/Uckermark (UM) Regionalverband Barnim/Uckermark (BAR) Kreisverband Märkisch-Oderland Kreisverband Frankfurt (Oder) Kreisverband Oder-Spree Kreisverband Cottbus Kreisverband Spree-Neiße Kreisverband Oberspreewald-Lausitz Kreisverband Elbe-Elster Regionalverband Fläming-Spreewald (LDS) Regionalverband Fläming-Spreewald (TF) Regionalverband West-Brandenburg (HV) Regionalverband West-Brandenburg (P) Regionalverband West-Brandenburg (BB) Regionalverband West-Brandenburg (PM) RV Prignitz/Ostprignitz-Ruppin RV Prignitz/Ostprignitz-Ruppin

Auswahl Karte

Informationen für Studenten und Lehramtsanwärter

 

Liebe zukünftige Kolleginnen und Kollegen,

an dieser Stelle unserer Website finden Sie Materialien, die Ihnen die Vorbereitung auf die Lehrtätigkeit, als auch den Berufsstart erleichtern sollen.

Der Wegweiser für Referendare hält Tipps bereit, wie man sie vor Beginn des Referendariats oft benötigt.

Aha - was so viel heißt wie Arbeitshilfen für Anwärter – gibt den Lehramtsanwärtern, also den Referendarinnen und Referendaren Tipps für den Umgang mit Problemen im Schulalltag.

Sollten trotzdem noch Fragen und Probleme offen bleiben, hilft ein Austausch mit gestandenen Kolleginnen und Kollegen unter www.lehrerforum-bpv.de oder eine direkte Anfrage über unser Kontaktformular.


Arbeitsgemeinschaft Deutscher Junglehrer - ADJ

Die ADJ – Arbeitsgemeinschaft Deutscher Junglehrer – ist die Untergliederung in den VBE-Landesverbänden, die sich mit den Problemen und Fragen der jungen Kolleginnen und Kollegen bzw. der zukünftigen Kolleginnen und Kollegen beschäftigt. Hier werden vor allem die Lehramtsstudenten, die Referendarinnen und Referendare, sowie alle Lehrerinnen und Lehrer bis zu einem Alter von 40 Jahren zusammengefasst und betreut.

In den folgenden Links finden Sie interessante Informationen für diese Kolleginnen und Kollegen.


Neue Stipendien speziell für Lehramtsstudierende:
Jetzt für das Studienkolleg bewerben!

sdw Banner

Berlin, 07.03.2017 – Ab sofort können sich angehende Lehrerinnen und Lehrer für ein Stipendium des Studienkollegs der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) bewerben. Das Förderprogramm richtet sich bundesweit an Lehramtsstudierende aller Fachrichtungen, die als Lehrkraft oder Schulleitung Verantwortung an Schulen übernehmen möchten. Ziel des Studienkollegs ist es, engagierte junge Menschen mit pädagogischen Führungsaufgaben vertraut zu machen und ein Bewusstsein für die schulischen Gestaltungsräume zu schaffen. In einwöchigen Akademien und Wochenendseminaren lernen die Stipendiatinnen und Stipendiaten Gruppen zu moderieren oder Konzepte für ein Schulprogramm zu entwickeln. Dazu bearbeiten sie Themen wie Konfliktmanagement, interkulturelle Kompetenz oder Fundraising für Schulen. Zusätzlich erhalten die Geförderten eine finanzielle Unterstützung aus den Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Bewerbungsfrist ist der 12. Mai 2017.

Mehr Informationen zur Bewerbung gibt es unter:  bit.ly/Studienkollegsstipendium

 

In einem zweiminütigen Kurzfilm berichten Geförderte aus dem Studienkolleg, wie sie von dem gemeinnützigen Förderprogramm profitieren und ermutigen angehende Lehrkräfte, sich zu bewerben:

 https://www.sdw.org/studienkolleg/studienkolleg

 

Über das Studienkolleg: Chancen Euro Logo

Das Studienkolleg ist Teil der Begabtenförderung des Studienförderwerks Klaus Murmann der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) und wurde 2007 in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung ins Leben gerufen. Es richtet sich an leistungsstarke, gesellschaftlich engagierte Lehramtsstudierende und Promovierende mit dem Berufsziel „Lehrer“. Dieses in Deutschland einzigartige Förderprogramm macht angehende Lehrerinnen und Lehrer mit pädagogischen Führungsaufgaben vertraut und vermittelt ihnen ein Bewusstsein für schulische Gestaltungsräume. Derzeit befinden sich rund 300 Personen aktiv in der Förderung.


Nächstes Treffen des Jungen BPV am 18.05.2016

JungerBPV-Logo

Liebe Junge Pädagogen,

nach einem sehr guten ersten Treffen möchten wir Euch gerne zu einem weiteren einladen.
Wir -der  jungeBPV- laden Euch am 18.05.2016 um 18:00 Uhr im Unicat in Potsdam recht herzlich ein.

Ihr habt dort abermals die Möglichkeit, mit Studenten Erfahrungen aus der schulischen Praxis 
oder
Euch mit Referendaren und jungen Lehrern auszutauschen.
Des Weiteren sind wir auf Eure Ideen zum Verbandsleben gespannt.

Für das leibliches Wohl unserer Mitglieder wird im Rahmen von ca. 20 €uro gesorgt sein. 

Gäste, die sich informieren oder austauschen möchten, sind natürlich ebenfalls willkommen.

Damit diese Veranstaltung gelingt, bitten wir Euch bis zum 10.05.2016 um eine Rückmeldung

Wir freuen uns auf Euch!

Beste Grüße
Der jungeBPV
Nils Weigl

Das Unicat findet ihr hier  http://www.potsdam-unicat.de


Universitätsball der Universität Potsdam 2016

Am 13.02.2016 fand der vierte Universitätsball der Universität Potsdam statt. Die Universitätsgesellschaft Potsdam vermeldet dies als großen Erfolg. Mitternächtlicher Höhepunkt der Veranstaltung war erneut die Tombola, dessen Preise von Förderern der Uni Potsdam gespendet wurden. Die Gäste, - Studierende, Mitarbeiter, Freunde und Förderer der Universität – fieberten gespannt der Auslosung entgegen. Die Einnahmen der diesjährigen Tombola kommen der studentischen Big Band „Schwungkollegium“ zu Gute, die am Ballabend für den nötigen „Swing“ sorgte.

Die Organisatoren bedankten sich bei den Spendern und meinten, dass nur dank dieser Spenden die Tombola zum „Event im Event“ werden konnte. Der Hauptpreis, dessen Übergabe im nebenstehenden Foto dokumentiert wurde, kam übrigens vom Jungen BPV. Er fiel insbesondere durch seine ideen- und anspruchsvolle Verpackung auf.  


Neue Stipendien speziell für Lehramtsstudierende:
Jetzt für das Studienkolleg bewerben!

Wer Lehrer werden möchte, hat ab sofort und noch bis zum 9. Mai 2016 die Chance, sich für ein Stipendium im Studienkolleg zu bewerben, dem deutschlandweit einzigen Förderprogramm speziell für Lehramtsstudierende. Seit 2007 ermöglichen die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) und die Robert Bosch Stiftung Lehramtsstudierenden und -promovierenden, sich schulgestalterische Kompetenzen anzueignen und zusätzlich eine finanzielle Unterstützung aus den Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu erhalten. Diese muss nicht zurückgezahlt werden. Lehramtsstudierende aller Fachrichtungen und Schularten, die später an der Schule Verantwortung übernehmen möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben.

In diesem zweiminütigen Kurzfilm berichten Geförderte aus dem Studienkolleg, wie sie von dem gemeinnützigen Förderprogramm profitieren und ermutigen angehende Lehrkräfte, sich zu bewerben:
 https://www.youtube.com/watch?v=FVxyA-cwMFE&feature=youtu.be

Mehr Informationen zur Bewerbung gibt es unter:  http://www.sdw.org/studienkolleg/bewerben-standorte

Über das Studienkolleg:
Das Studienkolleg ist Teil der Begabtenförderung des Studienförderwerks Klaus Murmann der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) und wurde 2007 in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung ins Leben gerufen. Es richtet sich an leistungsstarke, gesellschaftlich engagierte Lehramtsstudierende und Promovierende mit dem Berufsziel „Lehrer“. Dieses in Deutschland einzigartige Förderprogramm macht angehende Lehrerinnen und Lehrer mit pädagogischen Führungsaufgaben vertraut und vermittelt ihnen ein Bewusstsein für schulische Gestaltungsräume. Derzeit befinden sich rund 300 Personen aktiv in der Förderung.


AdJ Bundestreffen in Dortmund vom 20.11.-22.11-2014

Foto Nils Weigl

Das zweite Bundestreffen der Arbeitsgemeinschaft der Junglehrer und -lehrerinnen in Dortmund, welches von Bundessprecherin Kerstin Ruthenschröer organisiert wurde, begann am Donnerstagabend mit einer Vorstellungsrunde, bei der auch der Vorsitzende des Bundesvorstandes Udo Beckmann, sowie dessen Stellvertreter Rolf Busch die Anwesenden begrüßten und ihre Wertschätzung ausdrückten.

Aus dem BPV nahm Nils Weigl teil.

Am Freitag begann die Arbeitssitzung mit einem Bericht bereits durchgeführter und geplanter Aktivitäten innerhalb der jeweiligen AdJ-Landesverbände. Ebenso informierte die Bundessprecherin  über ihre zurückliegende Arbeit.

Die Tagungsstätte Dortmund bewährte sich in zweifacher Hinsicht: Es war ein Zusammentreffen mit den Mitgliedern des Bundesvorstands möglich, da zuvor die Bundesversammlung des VBE vor Ort stattfand. Außerdem war es den AdJlern möglich die Impulsvorträge und weitere Veranstaltungen des Deutschen Lehrertages zu besuchen.

Die Auseinandersetzung mit einem neuen Namen für die AdJ stellte einen zentralen Diskussionspunkt der Arbeitssitzung dar. Die Landesvertreter äußerten geschlossen den Wunsch nach einer einheitlichen Identifikation und entschieden sich einstimmig und ohne große Diskussionen auf den Namen „Junger VBE“. Das Wort „Junger“ soll im jeweiligen Namen des Landesverbandes integriert werden. Um die Außenwirkung des Jungen VBE in Zukunft in allen Bundesländern zu stärken, ist die Gestaltung des Wortes als einprägendes Logo angedacht, das einheitlich von allen AdJ-Landesverbänden übernommen werden soll.

Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Ulrich Hohndorf – dbb Leiter des Geschäftsbereichs Tarif – der den jungen Lehrern und Lehrerinnen interessante Informationen zum Ablauf der Einkommensrunde 2015 gab und mit ihnen Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit im Hinblick auf die Einkommensrunde 2015 besprach.

Ein weiterer Arbeitsbereich war die redaktionelle Überarbeitung des Magazins „Aha! – Arbeitshilfen für Anwärter“. Die Neuauflage ist für das Jahr 2015 geplant.

Rückblickend bleibt festzuhalten, dass das AdJ-Bundestreffen für alle Beteiligten eine ideale Gelegenheit zur Vernetzung, zum Erfahrungsaustausch und zur Anregung neuer Impulse bot. Das Frühjahrstreffen  der Jungen VBEler ist bereits für März 2015 in Königswinter geplant. 


Interessante Informationen für zukünftige und junge Lehrerinnen und Lehrer

In der Sitzung der dbb FK Schule, Bildung, Wissenschaft sind Tabellen erarbeitet worden, die die einzelnen Bundesländer hinsichtlich

  • Ausgestaltung des Vorbereitungsdienstes
  • Berufsaufstiegsphase
  • Verbeamtung / Angestelltenverhältnis
  • Aufstiegsmöglichkeiten

vergleichen (Stand 11.04.2014).

Diese können unter folgendem Link beim dbb eingesehen werden:
 http://www.dbb.de/die-meist-gestellten-fragen-zur-lehrerausbildung-und-lehrerstatus.html


Eintrittskarte zur didacta 2014 oder trendige Umhängetasche?

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit der DBV bieten wir für Lehramtsstudierende, Lehramtsanwärter und –anwärterinnen sowie Referendare und Referendarinnen kostenlos über das aufgeführte Anmeldetool 

  1. eine Freikarte für den Besuch der didacta  2014  oder
  2. eine trendige Umhängetasche " Teach me " (Einschränkung: Nur solange Vorrat reicht)

an.

Link zur Anmeldung:  http://wunschberuf-lehrer.de/dbv-didacta/

Fordern Sie also gleich Ihr Geschenk an!


Videoportal schult Lehrer

Wissenschaftler der Universität Münster entwickeln umfangreiches Online-Angebot

Onlinebasierte Unterrichtsvideos für die Lehramtsausbildung sind in angelsächsischen Ländern bereits sehr verbreitet. Jetzt gibt es auch in Deutschland ein vergleichbar professionelles Angebot: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben  die deutschlandweit umfangreichste Online-Plattform entwickelt, die Videos mit Unterrichtsszenen für angehende Lehrerinnen und Lehrer bietet - "Videobasierte Unterrichtsanalyse: Early Science" (ViU). Ziel des Projekts ist es, angehende Lehrkräfte in ihrer Unterrichtswahrnehmung zu schulen, damit sie erkennen, was in ihrem Unterricht vor sich geht und wie effektiv und lernförderlich er ist. "Unterrichtsvideos holen die Praxis in die Lehre", betont Prof. Dr. Manfred Holodynski vom Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung, der das Projekt mit Prof. Dr. Kornelia Möller vom Seminar für Didaktik des Sachunterrichts, Prof. Dr. Mirjam Steffensky vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik Kiel und dem Servicepunkt Film der Universität Münster umgesetzt hat.

Das Videoportal richtet sich vor allem an Lehramtsstudierende, Lehrerinnen und Lehrer, Ausbilder in der Lehrerbildung und andere pädagogische Fachkräfte. Wegen der bundesweiten Bedeutung wurde das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert – in der ersten Förderphase von 2009 bis 2012 mit 400.000, in der zweiten von 2012 bis 2015 mit 600.000 Euro. Die Schulung von angehenden Lehrern fand bislang fast nur auf einer theoretischen Ebene oder durch die Teilnahme an Praktika statt. "Videos bieten demgegenüber den Vorteil, dass sie anschaulich und von Dauer sind, da man sich diskussionswürdige Szenen mehrfach anschauen kann", unterstreicht Manfred Holodynski.

Zwei grundlegende pädagogische Fähigkeiten von Lehrern sollen mithilfe des Videoportals besonders geschult werden: die Lernunterstützung und die Klassenführung. Bei der Lernunterstützung geht es darum, Schüler zum selbstständigen Nachdenken herauszufordern, ihre Lernprozesse zu strukturieren und sie beim Aufbau angemessener inhaltlicher Vorstellungen zu unterstützen. Klassenführung bedeutet, dass ein Lehrer alle Schüler seiner Klasse gleichzeitig im Blick hat, den Unterricht auf das Lerntempo der Kinder abstimmt, lernförderliche Regeln und Routinen einführt sowie dafür sorgt, dass diese befolgt werden.

Bis zum Jahreswechsel 2013/14 standen 20 Unterrichtsstunden und 40 Videoclips zu verschiedenen Aspekten naturwissenschaftlichen Grundschulunterrichts in dem Portal. "Die Fragestellungen können aber auch auf andere Fächer übertragen werden", erläutert Manfred Holodynski. Neben den vollständigen Unterrichtsreihen in zwei Schnittfassungen und den Videoclips finden die Nutzer auf dem Portal Unterrichtsentwürfe, Verlaufsprotokolle, Transkripte und Abbildungen der im Unterricht eingesetzten Materialien. Derzeit wird das Videoportal um weitere Unterrichtseinheiten zum naturwissenschaftlichen Sachunterricht erweitert.

Die Rückmeldungen sind bislang sehr positiv, betonen die Wissenschaftler. Viele Nutzer loben vor allem den praktischen Nutzen für ihre eigenen Unterricht und die gute Tonqualität – für Aufnahmen in Klassen mit rund 25 Schülern keine Selbstverständlichkeit.

Aus Datenschutzgründen muss sich jeder anmelden, der die Unterrichtsvideos anschauen möchte.
Das Portal ist zugänglich unter  http://www.uni-muenster.de/Koviu

(Quelle: Pressestelle der WWU Münster am 23.12.2013)


So that memory never dies

Eine internationale Begegnung von Bildungsgewerkschaften zum Holocaustgedenktag

Kerstin Ruthenschröer (ADJ-Bundessprecherin), Sabine Drechsler (ADJ Rheinland-Pfalz)

Vom 25.Januar bis 30.Januar 2014 trafen sich zum vierten Mal Delegierte aus israelischen (Histadrut Hamorim), polnischen (ZNP und NSZZ Solidarność) und deutschen Gewerkschaften (VBE und GEW) in Polen. Anlass dieser Begegnung ist das gemeinsame Gedenken an die Opfer des Holocaust. Deren Befreiung aus den Konzentrationslagern Auschwitz und Birkenau jährte sich am 27.Januar 2014 zum 69. Mal. Veranstalter dieser wichtigen Begegnung waren neben der polnischen Gewerkschaft ZNP die Friedrich-Ebert-Stiftung Warschau.

gemeinsamer Kranz von VBE und GEW Foto: Kerstin Ruthenschröerv.l.n.r. Sabine Dreschler (Landessprecherin AdJ Rheinland-Pfalz), Gerhard Brand (Geschäftsführender Vorstand), Kerstin Ruthenschröer (Bundessprecherin der AdJ) Foto: VBE
gemeinsamer Kranz von VBE und GEW
Foto: Kerstin Ruthenschröer
v.l.n.r. Sabine Dreschler (Landessprecherin AdJ Rheinland-Pfalz), Gerhard Brand (Geschäftsführender Vorstand), Kerstin Ruthenschröer (Bundessprecherin der AdJ)
Foto: VBE

Der VBE wurde vertreten durch Gerhard Brand vom geschäftsführenden Vorstand, der Bundessprecherin der ADJ, Kerstin Ruthenschröer sowie der ADJ-Landessprecherin Rheinland-Pfalz, Sabine Drechsler.

In dem offiziellen Rahmen von 1000 geladenen Gästen berichteten im ehemaligen Vernichtungslager Birkenau neben politischen Vertreten unterschiedlicher Nationen zwei Zeitzeugen über ihre persönlichen Erlebnisse. Diese Erzählungen zählen sicherlich bei allen Anwesenden zu den ergreifendsten Momenten. In der anschließenden Zeremonie mit Fußmarsch zur Gedenkstätte fühlte man eine starke Verbundenheit unabhängig von Herkunft, Religion und Generation. Die Gedanken galten in diesem Moment den 1,1 Millionen ermordeten Menschen, die meisten davon jüdischer Herkunft. Alle kamen an diesen historischen Ort, damit die Erinnerung bleibt – so that memory never dies.

Nicht erst durch das Erlebte, aber mit einem umso intensiverem Gefühl von Verantwortung, konzentrierten sich die Lehrkräfte aus Israel, Polen und Deutschland an den folgenden beiden Tagen auf ihre pädagogische Arbeit im Museum der Geschichte der polnischen Juden in Warschau. Das erst kürzlich errichtete Museum wurde am Denkmal der Helden des Warschauer Ghettos errichtet, an dem einst Willy Brandt 1970 während der Kranzniederlegung auf die Knie sank. In dem Workshop zum Thema „Holocaust im Unterricht – drei Perspektiven“ waren sich alle einig, dass Erziehung Verantwortung bedeutet. „Es muss jeder Generation ermöglicht werden, sich dieser Geschichte neu zu stellen“, so Knut Dethlefsen, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Warschau, in seiner Begrüßungsrede. Dorota Obidniak (ZNP) moderierte den Workshop gemeinsam mit der Referentin Marzanna Pogorzelska.

Als zweiter Referent konnte der amerikanische Journalist, Fotograf und Filmemacher Edward Serotta gewonnen werden, der im Jahr 2000 das Zentrum zur Erforschung und Dokumentation jüdischen Lebens in Ost- und Mitteleuropa, kurz Centropa gegründet hat. Seither fungiert Serotta als Centropa-Direktor und arbeitet mit einem internationalen Team aus Historikern, Filmemachern, Pädagogen und Journalisten daran, jüdische Lebensgeschichten anhand von Zeitzeugenberichten zu bewahren und in unterschiedlichen Facetten digital aufzuarbeiten. Gedacht als webbasiertes, multimediales Bildungsprogramm können Lehrkräfte auf circa 40 Filme über jüdisch-europäische Familiengeschichten zurück greifen, kostenlose Unterrichtsmaterialien dazu finden sich ebenfalls. Ein Blick auf die Homepage von Centropa (www.centropa.org) verdeutlicht die vielen weiteren Informationen und Möglichkeiten, die der Internetauftritt des in Wien begründeten Vereins bietet.

Der Workshop lebte letztendlich von den Beiträgen der Pädagogen der drei Nationen. Die eigenen Perspektiven wurden dargelegt, Gemeinsamkeiten und Unterschiede festgestellt sowie Möglichkeiten und Schwierigkeiten zusammengetragen, die das Thema mit sich bringt. Auch wenn sich die Umsetzung in den einzelnen Ländern vielleicht unterscheidet, so geht es immer um den universellen Kampf gegen Vorurteile und Rassismus an allen Orten.

Indem Erinnerung in Form von Begegnungen und Dialog ermöglicht und somit zum Nachdenken und Nachfragen angeregt wird, kann zur weiteren Demokratisierung in unseren Gesellschaften beigetragen werden. Man muss die Menschen erziehen, um gegen Diskriminierung aller Art zu kämpfen. Dies ist unser aller Bildungsauftrag!

 

 


Monitor-Lehrerbildung gestartet

Am 08.11.2012 ist eine neue Plattform gestartet: Monitor Lehrerbildung.

Unter dem Link www.monitor-lehrerbildung.de kann diese aufgerufen werden.

Grund für die Schaffung dieser Plattform ist, dass in jedem Land und an jeder Hochschule das Lehramtsstudium unterschiedlich geregelt wird. Der Monitor Lehrerbildung stellt diese Vielfalt des Lehramtsstudiums, also die erste Phase der Lehrerbildung, übersichtlich dar. Er bietet allen Interessierten kostenlose, aktuelle Informationen für faktenbasierte Diskussionen und Entscheidungen.

Weitergehende Informationen und eine Kommentierung dazu kann man auch unter folgendem Link lesen: www.spiegel.de/unispiegel/studium/monitor-zur-lehrerausbildung-datenbank-uebers-studium-geht-online-a-865688.html


Schule braucht Persönlichkeit -
SDW vergibt Stipendien an Lehramtsstudierende

Gute Schule lebt von motivierten Lehrerpersönlichkeiten. Die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) und die Robert Bosch Stiftung fördern Lehramtsstudierende, die den Willen haben, Schule aktiv mitzugestalten. Noch bis Januar 2013 können sich angehende Lehrer aller Schulformen um ein Stipendium im Programm „Studienkolleg“ bewerben. Darüber hinaus werden auch Promovierende mit dem Berufsziel „Lehramt“ gefördert. Neben der finanziellen Unterstützung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bietet das „Studienkolleg“ ein Veranstaltungsprogramm, das gezielt auf die Arbeit an Schulen vorbereitet.
Unter  www.sdw.org/studienkolleg gibt es alle notwendigen Informationen.

Das Besondere am „Studienkolleg“: Nicht das Unterrichten steht im Vordergrund, sondern Schulgestaltung und Schulentwicklung. Im Rahmen eines studienbegleitenden Förderprogramms bringt das „Studienkolleg“ seine Stipendiaten mit Menschen zusammen, die mit Begeisterung Schule gestalten und mit guten Beispielen vorangehen. In zahlreichen Seminaren wird ein umfassendes Bewusstsein für die Aufgaben des Lehrerberufs vermittelt und gleichzeitig die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit gefördert. Neben der ideellen Förderung erhalten alle Stipendiaten ein monatliches Büchergeld in Höhe von 150 Euro. Die einkommensabhängige finanzielle Förderung beträgt für Studierende bis zu 597 Euro monatlich, für Promovierende bis zu 1.050 Euro. Das Stipendium muss nicht zurückgezahlt werden.

Bewerbungen sind bereits mit dem Abiturzeugnis möglich. Erste Anlaufpunkte für die Bewerber sind die Vertrauenspersonen der sdw an den Hochschulen. Beginn der Förderung ist im Sommersemester 2013.