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von der Leuphana Universität Lüneburg

Vielen Kolleginnen und Kollegen ist Prof. Dr. Sieland sicher noch in bester Erinnerung. Seine Vorträge zum Norddeutschen Lehrertag 2012 und bei der Konferenz der Lehrer-  und Personalräte am 22.09. letzten Jahres, waren nicht nur rhetorisch brillant, sondern belegten auch wissenschaftlich fundiert das, was wir als Lehreinnen und Lehrer eigentlich schon längst wissen, was aber im MBJS und in der Landesregierung keiner wahrhaben will.  Lehrer sein, macht auf Dauer krank! Jedenfalls dann, wenn man mit Leib und Seele seine Arbeit macht, stets und ständig nur an Schule denkt, immer für seine Schüler und die Eltern da ist, freiwillig auch zusätzliche Aufgaben übernimmt und vor allem, zu allerletzt an sich selbst, seine Freizeit, seine Familie und seine Gesundheit denkt.

Erschreckende Bestätigung – im Jahr 2012 waren 10 % der Brandenburger Lehrer mehr als 6 Wochen krank. Die Zahl der Langzeitkranken steigt dramatisch und immer häufiger werden Kolleginnen und Kollegen in den vorzeitigen Ruhestand versetzt, weil sie so krank sind, dass ihre Arbeitsfähigkeit auch im nächsten halben Jahr nicht wieder hergestellt werden kann. Burnout heißt immer öfter  die Diagnose.

Viele davon Betroffenen sagen, dass sie nicht verstehen können, warum auf einmal nichts mehr geht. Jahrelang hätten sie eine engagierte und gute Arbeit geleistet, nie hätten sie gesundheitliche Probleme gehabt, immer volle Leistung gebracht, überhaupt nichts im Vorfeld gemerkt und ganz plötzlich ...

Ganz plötzlich? Seit Jahren treiben wir mit unserer Seele und unserer Gesundheit Schindluder. Statt gleich zum Arzt zu gehen, bereiten wir erst einmal den Vertretungsunterricht vor, kleine (unserer Meinung nach kleine) „Wehwehchen“ behandeln  wir selbst, Schlafstörungen, da muss man halt durch, Selbstzweifel, weil man manchmal auch bei schwierigen Schülern an seine Grenzen, auch seine nervlichen, gerät – das wird schon wieder, lieber noch eine Fortbildung und noch eine Klassenfahrt … Wir haben verlernt auf uns und auf unseren Körper zu hören und seine Warnsignale ernst zu nehmen.

Viele Wissenschaftler beschäftigen sich schon lange mit diesem Phänomen.  Es gibt eine ganze Reihe von Studien zur Lehrergesundheit und Arbeitsbelastung und es gibt auch immer mehr Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer, die sich diesem Thema widmen. Die Palette reicht von Vorträgen  bis hin zu Kursen zum Erlernen von Entspannungstechniken.  Ein Problem tritt jedoch dabei auf. Um diese Fortbildungen zu besuchen, müsste man etwas haben, was bei vielen von uns mehr als knapp ist, nämlich Zeit, denn diese Angebote sind meist additiv zu dem, was wir ohnehin als Tagespensum zu absolvieren haben. Demzufolge werden sie auch recht differenziert angenommen, obwohl es darunter  wirklich sehr gute Angebote gibt.

Vielleicht aber kann für einige von Ihnen dass eine Lösung sein, was Prof. Dr. Sieland und sein Team an der LEUPHANA Universität Lüneburg entwickelt haben, nämlich GET.ON, ein online Gesundheitstraining, das viele speziell für Lehrerinnen und Lehrer entwickelte Module enthält.

Diese alle hier zu beschreiben würde zu weit führen, aber sie reichen von Trainigsmodulen gegen Schlafstörungen, Regenerationstraining, Anti-Stresstraining bis hin zum Training emotionaler Kompetenzen.

Wenn Sie neugierig geworden sind und sich weiter informieren möchten, dann klicken Sie doch auf unten aufgeführten Link. Sie finden dort  Flyer im pdf-Format, auf denen einzelne Module vorgestellt werden, einschließlich der Links direkt zum Online-Trainingsprogramm.

Regina Schollmeier