Brandenburgischer Pädagogen-Verband

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Aktuell

ICH. DU. INKLUSION.
Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft

Ich. Du. Inklusion.



Wann?
Am 04.05.2017 um 19:00 Uhr


Wo?
Im Thalia-Kino Potsdam
Adresse: Rudolf-Breitscheid-Straße 50,                    
               14482 Potsdam


Mit anschließender Gesprächsrunde
mit betroffenen Lehrern, Eltern und Bildungspolitikern und natürlich mit den Zuschauern


Tickets?
Zu erfragen an der Kasse oder unter Telefon 0331 7437020

 

 

Worum geht es?

Der 90-minütige Dokumentarfilm zeigt einen offenen und direkten Schulalltag und wie es ist, wenn der Inklusionsanspruch auf Wirklichkeit trifft.

Seit Sommer 2014 haben in Deutschland Kinder mit Unterstützungsbedarf einen Rechtsanspruch auf gemeinsamen Unterricht in den Regelschulen. Viele Förderschulen wurden daraufhin geschlossen. Der 90-minütige Dokumentarfilm „Ich. Du. Inklusion.“ Begleitet zweieinhalb Jahre 5 Grundschüler mit und ohne Unterstützungsbedarf. Sie sind Teil des ersten offiziellen Inklusionsjahrgangs an der Geschwister-Devries-Schule in Uedem.

 

DOCX weitere Informationen zum Film downloaden

PDF Flyer zum Film

 

(als Lehrerfortbildung vom MBJS anerkannt)

 

 


Zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten des Landes

Im Ergebnis des Gesprächs von Finanzminister Christian Görke und Innenminister Karl-Heinz Schröter mit Vertretern des dbb brandenburg und der Gewerkschaften wurde eine zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf Brandenburgs Beamtinnen und Beamten vereinbart.  

Die Dienst- und Versorgungsbezüge steigen zum 1. Januar 2017 um 2,65 Prozent (abzüglich 0,2 Prozent für Versorgungsrücklage) und ab 1. Januar 2018 um weitere 2,85 Prozent. Die Erhöhung umfasst damit neben der Übernahme des Tarifergebnisses für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf den Beamtenbereich eine zusätzliche Erhöhung der Besoldung für Beamte/innen und für Versorgungsempfänger/innen um zweimal 0,5 Prozent.

Mit dieser zusätzlichen Erhöhung trägt man auch den verfassungsrechtlichen Maßstäben Rechnung, die durch die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts vom 5. Mai 2015 zur Richterbesoldung und vom 17. November 2015 zum sächsischen Besoldungsrecht geprägt worden sind.

Das notwendige Gesetzgebungsverfahren soll in Kürze eingeleitet werden.

Zur näheren Information PDF hier die Pressemitteilung der beiden beteiligten Ministerien.


Pressedienst VBE - VBE zufrieden ...

Berlin, 17.02.2017
(pd 07_17)

VBE zufrieden: Mehr Geld für alle, Einführung der Erfahrungsstufe 6 und Entgeltordnung wird weiterentwickelt

Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein. Es gibt eine lineare Erhöhung mit einer sozialen Komponente und die neue Erfahrungsstufe 6. Lehrkräfte in Deutschland erhalten damit ein klares Zeichen: „Ihr seid es wert!'', kommentiert Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) die Ergebnisse der Tarifverhandlungen. Der stellvertretende Bundesvorsitzende des VBE für den Geschäftsbereich Tarifpolitik, Jens Weichelt, unterstreicht: „Die Erfahrungsstufe 6 zeigt insbesondere die Anerkennung der Arbeitsleistung langjährig Beschäftigter. Sie trägt damit dazu bei, diese mit all ihrem Wissen und ihrem Erfahrungsschatz an den Öffentlichen Dienst zu binden.“

Innerhalb der Tarifverhandlungen hat zudem die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft die vor zwei Jahren ausgehandelte Entgeltordnung Lehrkräfte nachgezeichnet. Beckmann freut sich über die Möglichkeit, von nun an für die Lehrkräfte an einem Strang zu ziehen: „Endlich ist Schluss mit der ‚Alles-oder-nichts‘-Taktik. Wir freuen uns, dass die GEW akzeptiert hat, dass es für ihre Lehrkräfte deutliche Vorteile hat, einen Tarifvertrag zu haben. Realistische Gehaltssteigerungen sind besser als Forderungen, die nicht bedient werden.“ Für die Weiterentwicklung der Entgeltordnung Lehrkräfte konnte eine Prozessvereinbarung in den Tarifverhandlungen erreicht werden. „Wir kämpfen weiter für die Paralleltabelle. Es braucht eine kluge Ausgestaltung des Tarifvertrags für die Lehrkräfte“ sagte Beckmann.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

  • rückwirkend zum 01.01.2017 eine Gehaltssteigerung um 2 %, mindestens jedoch 75€
  • zum 01.01.2018 weitere Steigerung um 2,35 % 
  • Einführung der Erfahrungsstufe 6 in zwei Schritten, 50 % zum 01.01.2018, vollständig zum 01.10.2018
  • Prozessvereinbarung zur Weiterentwicklung der Entgeltordnung Lehrkräfte ab Sommer 2017

Der Bundesvorsitzende Beckmann fordert: „Die Ergebnisse der Tarifverhandlungen müssen nun zeit- und inhaltsgleich auf den Beamtenbereich übertragen werden.“

 

 

 

 

 

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Lehrerverbände des dbb brandenburg zu Gesprächen in verschiedenen Brandenburger Ministerien

Nachdem im Sommer 2016 die Gespräche mit der Landesregierung zur Verbesserung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes in Brandenburg ergebnislos abgebrochen wurden, haben sich die Vertreter der Lehrerverbände im dbb brandenburg aufgemacht und den Kontakt zum Innenminister und zum Finanzminister gesucht.

In ersten Gesprächen wurden Vorstellungen ausgetauscht, wie trotz der stockenden Verhandlungen die Arbeitsbedingungen in den Brandenburger Schulen so verbessert werden können, dass auch im kommenden Sommer möglichst wenig Lehrerstellen unbesetzt bleiben.

Hier der Kurzbericht des dbb brandenburg:


Pressedienst

Potsdam, 06.01.2017

Gewalt gegen Lehrkräfte –
MBJS unterstützt die Forderungen des BPV
Erstes Gespräch der Lehrerverbände im MBJS

Unsere Veröffentlichungen und die Pressekonferenz zum Thema „Gewalt gegen Lehrkräfte“ haben ersten Früchte getragen. Das MBJS hat auf der Basis der Ergebnisse der Forsa-Umfrage des VBE zu einem Gespräch am 06.01.17 geladen. Neben dem Brandenburgischen Pädagogen-Verband, vertreten durch Vizepräsidentin Christina Adler, nahmen weitere Lehrerverbände, Vertreter der Schulämter und des MBJS, insbesondere der Rechtsabteilungen, teil.

Zunächst dankte der Staatssekretär Dr. Drescher ausdrücklich dem VBE für die Forsa-Umfrage als fundierte Grundlage zum Thema „Gewalt gegen Lehrkräfte“. In der Diskussion zeigte sich, dass in allen Schulformen die Problemlage ähnlich gravierend ist.

Als Ergebnis der Gesprächsrunde befürworteten alle Teilnehmer ein Maßnahmenpaket, das durch das MBJS schrittweise umgesetzt werden soll. Zu dem Maßnahmenpaket gehören u.a.:

  • Gewalt gegen Lehrkräfte soll bereits in der Lehrerausbildung thematisiert werden.
  • Fortbildungsangebote für Lehrkräfte in Rechtsfragen sollen erweitert, die Unterstützung durch die Rechtsstellen der Schulämter verbessert werden.
  • Das Ministerium wird das Informationsmaterial für Schulen überarbeiten und in größerer Menge zur Verfügung stellen.
  • Die Zusammenarbeit von Jugendämtern, Schulämtern und Schulen muss vertieft werden.
  • In den Schulen sollen die Rollen der Schulpsychologen und Sozialarbeiter gestärkt werden.
  • Erforderlich ist es, die Zusammenarbeit mit der Polizei zu intensivieren.
  • Das Ministerium soll als Dienstleister für Schulen und Schulämter in Fragen der Gewaltprävention und Gewaltbekämpfung agieren.
  • Zudem sollen die Gesundheitsvorsorge sowie die psychologische Betreuung für Lehrkräfte verbessert werden.

 

Gleichzeitig wurde beschlossen sich künftig regelmäßig zu treffen, das nächste Mal im Juni 2017.

Der Brandenburgische Pädagogen-Verband wird diesen Prozess intensiv begleiten und die Erfahrungen seiner Mitglieder dem MBJS zur Verfügung stellen. Gemeinsam mit den anderen Lehrerverbänden werden wir alles für die Umsetzung dieser Maßnahmen tun.

c/o dbb beamtenbund und tarifunion
landesbund brandenburg
Weinbergstraße 36
14469 Potsdam
 

Telefon: 035451-90713
Telefax: 035451-894949
mail: staeker@bpv-vbe.de
Internet: www.bpv-vbe.de

 

Herr Hartmut Stäker
V.i.S.d.P.

Frau Catharina Vater
Vertreterin

 

Der VBE ist eine der beiden großen Lehrerorganisationen in Deutschland. Er vertritt ca. 140 000 Pädagoginnen und Pädagogen in allen Bundesländern.

PDF  Pressemitteilung herunterladen


Pressekonferenz

des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes

Landesverband des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE)

 

Bundesratsinitiative zum 16.12.2016 
Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst

 

Hartmut Stäker
Präsident

Telefon: 035451-90713
Telefax: 035451-894949
Mail: staeker@bpv-vbe.de
Internet: http://www.bpv-vbe.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie zu einem

Pressefrühstück am Montag, den 12.12.2016 um 10.00 Uhr
in der Geschäftsstelle des dbb brandenburg, Weinbergstraße 36, 14469 Potsdam ein.

 

Schwerpunkte sind:

  • Forderung an den Ministerpräsidenten Woidke die angekündigte Gesetzesinitiative von Nordrhein-Westfalen zur Strafverschärfung bei Angriffen gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes am 16.12.2016 im Bundesrat zu unterstützen
  • Bedeutung der Ergebnisse der Forsa-Umfrage „Gewalt gegen Lehrkräfte“ des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) für das Land Brandenburg
  • MBJS ignoriert Gewalt gegen Lehrer

 

Wir als Vertretung der Lehrerinnen und Lehrer des Landes Brandenburg sind persönlich betroffen und beunruhigt von der Entwicklung der verbalen, psychischen und physischen Gewalt an den Schulen. Gleichzeitig sind wir empört über die Ignoranz des MBJS gegenüber dieser Problematik.

Wir fordern, dass die Landesregierung in allen Bereichen des öffentlichen Dienstes hinter ihren Beschäftigten steht und Maßnahmen zu deren Schutz ergreift.

 

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

Hartmut Stäker,
Präsident des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes (Landesverband des VBE),

Vertreter des dbb brandenburg

PDF Download


Gewalt gegen Lehrkräfte ist ein echtes Problem –
Politik ist zum Handeln aufgefordert.

„Die Politik hat das Alarmsignal gehört. Wir unterstützen die Bundesratsinitiative der Landesregierung von NRW für härtere Strafen bei Gewalt gegen Landesbedienstete einschließlich der Lehrkräfte ausdrücklich“, kommentiert Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung, die entsprechende Ankündigung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am 16. November 2016.

Demnach sollen Gerichte Straftaten gegen Amtsträger, also etwa Polizisten und Lehrkräfte, künftig „deutlich strafverschärfend“ ahnden können. Dazu soll das Strafgesetzbuch erweitert werden, damit schon Beleidigungen und Bedrohungen geahndet werden, betonte die Regierungschefin. 

Vor dem Hintergrund, dass laut VBE-Umfrage über die Hälfte der befragten Lehrkräfte sagten, dass es an ihrer Schule in den letzten fünf Jahren Fälle gab, in denen Lehrkräfte direkt bedroht, beschimpft, beleidigt, gemobbt oder belästigt wurden, hält der VBE ein Handeln für dringend geboten. 

Über die Strafverschärfung hinaus fordert der VBE weiter:

  • Gewalt gegen Lehrkräfte darf kein Tabu-Thema mehr sein.
  • Die Dokumentation von Vorfällen hat verpflichtend zu erfolgen.
  • Statistiken müssen geführt und veröffentlicht werden.
  • Die Lehrkraft muss die volle Unterstützung des Dienstherren erhalten.
  • Entwicklung klarer Strukturen, an wen sich Lehrkräfte wenden können und was nach einem Übergriff zu tun ist.
  • Unterstützung der Schulen durch multiprofessionelle Teams.
  • Ein breites Fortbildungsangebot.
  • Vermittlung von Medienkompetenz als Prävention gegen Cybermobbing.

 

Hier können Sie herunterladen:


Deutschlands PISA-Ergebnisse stabil über dem OECD-Durchschnitt

OECD PISA Logo

Schülerinnen und Schüler in Deutschland erzielen in allen von PISA getesteten Bereichen Ergebnisse leicht über dem OECD-Durchschnitt. Der Abstand zu den PISA-Spitzenreitern in Asien und Europa bleibt aber weiterhin groß. Gleichzeitig hat der Leistungszuwachs in den vergangenen Jahren abgenommen, teilweise zeichnet sich eine rückläufige Tendenz ab. Die Chancengleichheit hat sich verbessert, bleibt aber eine Herausforderung. Dies geht aus den Ergebnissen der PISA-Erhebung 2015 hervor, die am 06.12.2016 veröffentlicht wurden.

(Quelle:  http://www.oecd.org/berlin am 06.12.16)

 


MEHR MÄDCHEN FÜR MINT BEGEISTERN!

Ihre Schülerinnen haben Spaß an MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik)? Dann ist CyberMentor genaue das richtige für sie. Das deutschlandweite Online-Programm startet am 15. Dezember in seine neue Runde. Bereits zum elften Mal haben MINT-begeisterte Mädchen im Alter von 12 bis 18 Jahren die Möglichkeit, am kostenfreien Programm teilzunehmen.

 

MINT mit persönlicher Mentorin erleben

Jede Schülerin erhält für ein Jahr eine persönliche Mentorin, die beruflich im MINT-Bereich tätig ist und wöchentlich ca. 30 Minuten für einen Online-Austausch zur Verfügung steht. Als wichtigste Ansprechpartnerin bei CyberMentor gibt die Mentorin einen Einblick in ihren Berufsalltag, bietet Informationen rund um MINT und initiiert gemeinsame MINT-Projekte. Schülerinnen haben so die Chance, den MINT-Bereich frühzeitig aus einer außerschulischen Perspektive kennen zu lernen und hilfreiche Tipps für die Studien- und Berufswahl zu bekommen. Auf der passwortgeschützten Online-Plattform steht den Mädchen eine "MINT-Welt" zur Verfügung, in der es zahlreiche Lernangebote zu entdecken gibt. Neben einer Online-Zeitschrift, einem MINT-Talk-Diskussionsforum und regelmäßigen Themenchats warten spannende MINT-Projekte auf die Schülerinnen. Im Praktikums- und Veranstaltungsforum können sich die Teilnehmerinnen über vielseitige Angebote von Partnern und Sponsoren informieren.

 

CyberMentor Ihren Schülerinnen vorstellen

Möchten auch Sie Ihren Schülerinnen CyberMentor vorstellen, haben sie die folgenden kostenfreien Möglichkeiten:

Informationsveranstaltung:

Eine Mitarbeiterin des Projekts kommt an Ihre Schule und stellt das Programm in drei ca. 30-minütigen digitalen Präsentationen nacheinander der Unter-, Mittel- und Oberstufe persönlich vor.

Informationspaket mit Flyern:

Wir schicken Ihnen für jede Klasse Flyer über das Projekt und begleitende Informationen für Lehrkräfte.

Möchten auch Sie ihren Schülerinnen CyberMentor vorstellen, kontaktieren Sie bitte bis zum 30. September Teresa Greindl ( teresa.greindl@cybermentor.de / Tel. 0941/943 3621).

Die Anmeldung für die nächste Runde ist für Schülerinnen und Mentorinnen bis zum 01. Dezember
unter  http://www.cybermentor.de möglich.

 

Das Programm wird geleitet von Prof. Dr. Heidrun Stöger von der Universität Regensburg und Prof. Dr. Dr. Albert Ziegler von der Universität Erlangen-Nürnberg. Die Finanzierung erfolgt durch die Unternehmen Siemens AG, Daimler AG, IBM Deutschland GmbH, SAP AG und ZF Friedrichshafen AG, Capgemini Deutschland GmbH, Krones AG und Maschinenfabrik Reinhausen GmbH sowie durch den Arbeitgeberverband Gesamtmetall.


Sehen wir uns bei den „Exklusiven Abenden“?

Exclusiver Abend 2016 - BBBank

Mehrwerte schaffen, die sich vom reinen Bankgeschäft abheben - dieses Versprechen löst die BBBank mit der bundesweiten Veranstaltungsreihe "Exklusive Abende für den öffentlichen Dienst" ein. In diesem Jahr wird die Reihe fortgesetzt. Sie sind herzlich eingeladen, an den aktuellen Gesprächen rund um den öffentlichen Dienst und die Finanzwirtschaft teilzunehmen. Die Teilnahme ist für Sie, Ihre Freunde und Bekannten kostenfrei.

 

 

 


8. Norddeutscher Lehrertag

Sind wir alle internett? –
Medienkompetenz zwischen Mündigkeit und Arglosigkeit

Medienkompetenz zu vermitteln wird eine der zentralen Aufgaben der Zukunft für Lehrerinnen und Lehrer. Dieses Thema umfasst rechtliche Aspekte genauso, wie das Problem Cybermobbing, bei dem sowohl Lehrer als auch Schüler Opfer werden können. Auch die Kenntnis und das Beherrschen der notwendigen Technik gehört dazu. Diese Fortbildung soll sowohl methodisch-didaktisches Wissen zur Vermittlung von Medienkompetenz als auch Selbstsicherheit im Umgang mit der neuen Technik vermitteln.

Der Norddeutsche Lehrertag findet am 15.10.2016 in Schwerin statt. Diese Lehrerfortbildung wird organisiert von acht VBE-Landesverbänden, darunter dem Brandenburgischen Pädagogen-Verband. Sie ist als Ergänzungsangebot für die Lehrerfortbildung vom MBJS anerkannt (Anerkennungs-Nr. 161015-35.4-46512-160819.1).

 

PDF Aushang mit dem Programm fürs Lehrerzimmer
PDF Aushang mit den Workshops fürs Lehrerzimmer

Anmeldung über  www.norddeutscher-lehrertag.de  


Maßnahmen zur Sicherstellung der Attraktivität der Landesverwaltung

Chance vertan!

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

am 20. Juli 2016 wurden die Gespräche über die Maßnahmen zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der Attraktivität der Landesverwaltung als Arbeitgeber fortgesetzt. Dabei wurde schnell deutlich, dass es für lebensältere Beschäftigte keine flächendeckende Altersteilzeitregelung geben soll, auch sonstige Abminderungstatbestände wurden von der Landesregierung abgelehnt.

Deshalb wurden die Verhandlungen als gescheitert erklärt.

Der BPV reagierte mit einem Pressedienst auf dieses unbefriedigende Ergebnis. Der dbb informiert in einem dbb-Info dazu. Beide Dokumente können Sie hier downloaden:


Einladung zum Schulrechtsseminar am 24.09.2016

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Liebe Mitglieder,

 

der Regionalverband WEST-Brandenburg lädt Sie herzlich ein:

Thema: Schulrecht

Termin: 24.09.2016

Ort: Treffpunkt Freizeit, Vortragsraum

Am Neuen Garten 64
14469 Potsdam

Zeit: 10:00 bis 14:00 Uhr

 

Referent: Dr. jur. G. Hoegg

 

Inhalte:
Hauptschwerpunkte

  • Recht und Pflichten von Lehrkräften
  • Aufsichtspflicht und Haftung
  • Justizfeste Leistungsbewertung

weitere Schwerpunkte

  • Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen
  • Urheberrecht
  • Cybermobbing gegen Lehrer
  • individuelle Fragen

 

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Bei Übernachfrage werden BPV-Mitglieder bevorzugt ausgewählt. Ansonsten erfolgt die Auswahl nach Eingang der vollständigen Anmeldung. 

Teilnehmergebühr: 0€ für BPV-Mitglieder, 40€ für Nichtmitglieder
(Verpflegung und Seminarmaterial inklusive)

 

Anmeldung unter: graefe@bpv-vbe.de


Online-Petition des Elternaktiv Barnim -
Wir brauchen mehr Lehrer an Brandenburger Schulen!
Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Das „Elternaktiv Barnim“, eine kleine Gruppe von Eltern aus dem Barnim, hat eine Online-Petition verfasst. Diese ist mit dem Kreiselternrat Barnim abgestimmt. Damit die Forderungen der Petition genügend Unterschriften erhalten ist die Hilfe aller an Bildung Interessierter notwendig.

 

Aktiv ist die Petition vom 01.06. bis 30.09.2016.

Gezeichnet werden kann die Petition unter folgendem Link: 
 https://www.openpetition.de/petition/online/wir-brauchen-mehr-lehrer-an-brandenburger-schulen-woher-nehmen-wenn-nicht-stehlen

 

Das sind die Forderungen:

  1. Das Land Brandenburg muss ab sofort sehr viel mehr tun, um deutlich attraktivere Arbeitsangebote für Lehrerinnen und Lehrer zu schaffen. Zusätzlich muss in Brandenburg unbedingt verstärkt in die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern investiert werden.
  2. Um Unterrichtsausfall zu vermeiden, fordern wir eine dringend benötigte Erhöhung der Vertretungsreserve von 3,5 % auf mindestens 10 %, die in der Verwaltungsvorschrift über die Unterrichtsorganisation des Landes Bandenburg verbindlich festgeschrieben werden muss.
  3. Vertretungsunterricht muss fachbezogen erteilt werden. Zur Überprüfung fordern wir die Einführung einer statistischen Erfassung, getrennt in fachbezogene Vertretung und andere Formen der Vertretung, in einer öffentlich zugänglichen landesweiten Unterrichts-Ausfallstatistik.

 

Begründung:

Die Schülerinnen und Schüler Brandenburgs haben die beste Schulbildung verdient, die mit unseren Steuergeldern bezahlt werden kann.
Dass Lehrer wegen Krankheit und Weiterbildung ausfallen ist normal. Dass wir für diese Fälle nicht genügend Vertretungslehrer haben, ist nicht normal [1].

Vertretungsstunden, die fachfremd vertreten werden, sind entsprechend des geltenden Lehrplanes keine vollwertigen Schulstunden. Die Schüler erwerben mangelhafte beziehungsweise keine Kenntnisse in einzelnen Fächern, insbesondere in den Naturwissenschaften, da hier der Lehrermangel am größten ist.

Die bisher viel zu schwache Reaktion auf diesen Lehrermangel bringt unsere Kinder um die volle Wahrnehmung ihrer Bildungschancen und trifft jeden Schüler. Ausfallender Förderunterricht und ausfallende Teilungsstunden benachteiligen leistungsschwächere Schüler besonders stark.

Mit der aktuellen, theoretischen Vertretungsreserve von 3 % und einem Vertretungsbudget von 0,5 %, jedoch durchschnittlich 10 % anfallenden Vertretungsstunden wird billigend in Kauf genommen, dass ausfallender Unterricht entweder nicht vertreten werden kann oder dass Lehrer systematisch Überstunden machen müssen [2].

Wieviel Vertretungsunterricht echter Fachunterricht ist oder wo Schüler fachfremd beaufsichtigt werden, wird bisher nicht erfasst bzw. nicht veröffentlicht. Wie viel Förderunterricht und Teilungsstunden durch Lehrermangel entfallen, wird ebenfalls nicht erfasst bzw. nicht veröffentlicht [3]. Erfahrungsgemäß geht vor allem der Förderunterricht verloren, da Lehrer des Förderunterrichts häufig als Vertretung in anderen Klassen eingesetzt werden müssen.

Andere Bundesländer machen vor, wie es gehen kann: Hamburg hat eine Vertretungsreserve von 4,2 % mit einem zusätzlichen Vertretungsbudget von 5,5 %, so dass zusammengerechnet eine Vertretungsreserve von 9,7 % erreicht wird. Das Vertretungsbudget wird oft nicht ausgeschöpft, da ein Einsatz dieser Lehrer erst nach 6 Wochen möglich ist und auch dann Ersatzkräfte oftmals nicht verfügbar sind.

In den Schulämtern in Brandenburg muss nach ihrer Zusammenlegung deutlich mehr Personal eingestellt werden, um die gewachsenen Anforderungen erfüllen zu können. Die Einstellung von geeigneten Bewerbern muss in angemessener Zeit erfolgen.
Als Flächenstaat fordern wir wettbewerbsfähige und attraktive Vertragsangebote für Lehrer, die sich vorstellen können, auf dem Land zu leben. Die bisherigen Bemühungen seitens des Landes reichen nicht aus und müssen daher verstärkt werden [4].

Für eine Lösung der derzeitigen Notsituation ist nur die Besetzung der offenen Planstellen durch ausgebildete Fachlehrerinnen und –lehrer sinnvoll. Das wäre die Grundlage einer soliden personellen Strategie, welche auch eine verlässliche Integration von Quereinsteigern und insbesondere die Ausbildung von Lehramtsanwärtern (Referendarinnen und Referendaren) gewährleistet. Die Hürden für Quereinsteigende müssen gesenkt werden. Die Betreuung von Referendaren soll angemessen vergütet werden [5].

Als Bürger eines Flächenlandes müssen wir die wohnortnahen Schulen auf dem Land stärken. Kleinere Grundschulen sind die Voraussetzung für lebendige Dörfer mit Zukunft.

Ernsthafte Folgen der lückenhaften Schulbildung sind in der Wirtschaft heute schon spürbar. Es wird immer schwieriger, geeignete Bewerber für die vorhandenen Ausbildungsplätze zu finden.

Nur mit Ihrer Unterstützung kann diese Petition Steine, für bessere Zustände in der Bildungspolitik und damit der Zukunft der Kinder ins Rollen bringen!

 

Quellen:

[1] Hinweis: Die MOZ berichtet in Ihrem Artikel vom 25.04.16 www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1477438/

[2] Hinweis: Die Verwaltungsvorschrift zur Unterrichtsorganisation befindet sich unter folgender Internetadresse: bravors.brandenburg.de/verwaltungsvorschriften/unterrichtsorg_2012

[3] Hinweis: Schulportraits befinden sich unter dieser Adresse im Internet - Ausfallstatistiken befinden sich am Ende dieser Seiten: www.bildung-brandenburg.de/schulportraets/index.php?id=3&schuljahr=2015&kreis=1&plz=&schulform=8&jahrgangsstufe=0&traeger=0&submit=Suchen

[4] Hinweis: Die MOZ berichtet in Ihrem Artikel “Buschzulage” für Landlehrer kam bisher nicht zum Einsatz www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1468212/

[5] Hinweis: Forderungen der GEW Brandenburg: gew-brandenburg.de/Aktuelles.html?artikel_id=1277


Nicht vergessen – Eingruppierung in die Lehrerentgeltordnung bis 31.07.16 beantragen?!?

Logo Tarifverhandlungen
Logo BPV

Hinweis zur neuen Entgeltordnung für Lehrkräfte

(betrifft nur die Tarifbeschäftigten, keine Beamten)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit dem Tarifvertrag über die Eingruppierung und die Entgeltordnung für die Lehrkräfte der Länder (TV EntgO-L) vom 28. März 2015 wurden strukturelle Verbesserungen in der tariflichen Zuordnung der Lehrkräfte gegenüber der bisherigen Zuordnung durch die Richtlinien der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) im Rahmen der Tarifrunde 2016 vereinbart. Somit werden die mehr als 200.000 Lehrkräfte in Deutschland in Zukunft erstmalig auf Basis einer tariflichen Entgeltordnung eingruppiert. Die Zeit der einseitigen Arbeitgeberrichtlinien ist somit beendet.

Obwohl diese Vereinbarung nur zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und dem dbb beamtenbund und tarifunion (dbb) abgeschlossen wurde, hat sich die TdL entschieden, dieses Angebot auch allen anderen Tarifbeschäftigten zu machen.

Die Höhergruppierungsmöglichkeiten zum 1.8.2015 betreffen durch das In-Kraft-Treten der Entgeltordnung insbesondere Lehrkräfte, die nicht über eine vollständige oder vollständig anerkannte Lehrerausbildung verfügen, aber aufgrund bestimmter Bedarfe unentbehrlich sind und nicht selten die gleiche Arbeit wie ihre Kollegen mit vollständiger Ausbildung leisten. Für viele von ihnen werden Verbesserungen der Eingruppierung bereits zum 1.8.2015 möglich sein.

Inzwischen haben alle tarifbeschäftigten Lehrkräfte bereits ein Schreiben des Ministeriums des Innern und für Kommunales erhalten, dass das Überleitungsverfahren in den TV EntgO-L erläutert und beschreibt.

Wichtig für die Betroffenen ist, dass sich zunächst erst einmal durch diese Überleitung nichts ändert. Sie verbleiben in Ihrer bisherigen Entgeltgruppe in Ihrer bisherigen Stufe.

Im Einzelfall kann es jedoch empfehlenswert sein sich neu eingruppieren zu lassen, um zu einer Verbesserung der Eingruppierung zu kommen oder um die Angleichungszulage zu erhalten.

In einem ersten Schritt sollten Sie jedoch bei Ihrem staatlichen Schulamt die Prüfung möglicher Ansprüche auf Höhergruppierung und/oder die Angleichungszulage unter Berufung auf die entsprechenden Regelungen im TV EntgO-L vom 28. März 2015 beantragen. Dieser Antrag kann formlos sein. Hier, auf unserer BPV-Homepage stellen wir Ihnen dafür ein Musterschreiben zur Verfügung.

Das Schulamt wird Ihnen dann mitteilen, ob für Sie aufgrund der Entgeltordnung für Lehrkräfte z. B. eine Höhergruppierung bzw. die Zahlung der Angleichungszulage von 30 Euro in Betracht kommt. Weiterhin wird Ihnen auf Nachfrage der Zeitpunkt des Aufstiegs in die nächsthöhere Stufe Ihrer Entgeltgruppe mitgeteilt werden, sofern ein solcher noch möglich ist.

Sofern sich in der Antwort des Schulamtes für Sie strukturelle Verbesserungen ergeben sollten, haben Sie bis zum 31. Juli 2016 (Ausschlussfrist) Zeit, sich zu entscheiden, einen Antrag zu stellen oder auch nicht. Bei Ihrer Entscheidung sollten Sie die im Schreiben des Ministeriums des Inneren im Punkt 4 erwähnten Punkte, wie Veränderungen in der Stufenregelung der Entgeltgruppen (z. B. längere Stufenlaufzeiten), ein eventuell in Kürze anstehender Stufenaufstieg, die Anrechnung eines eventuell gewährten Strukturausgleichs nach § 12 TVÜ-Länder auf den Höhergruppierungsgewinn oder ein prozentual niedrigerer Bemessungssatz für die Jahressonderzahlung in der neuen Entgeltgruppe. Sollten Sie dazu Fragen haben, können Sie sich dann gern an den BPV wenden. Wir werden für Sie über den dbb eine kompetente Beratung organisieren.

Mit dem TV EntgO-L vom 28. März 2015 wurde auch der stufenweise Einstieg in die sogenannte „Paralleltabelle" vereinbart, der am 1. August 2016 beginnt. Am Ende der Angleichungsphase wird die Besoldungsgruppe A 12 dann weitestgehend der E 12, die A 11 der E 11, die A 10 der E 10 und die A 9 der E 9 entsprechen.

Die Tarifvertragsparteien haben sich auf ein Annäherungsverfahren in Stufen und einen Einstieg in Höhe von 30 Euro geeinigt. Die weiteren Anpassungen bis zur vollständigen „Paralleltabelle" erfolgen im Ergebnis der Verhandlungen der Tarifvertragsparteien in den folgenden Entgeltrunden. 

Der Antrag auf die Angleichungszulage ist spätestens bis zum 31. Juli 2017 (Ausschlussfrist) zu stellen.

 

Regina Schollmeier

Vizepräsidentin BPV
Mitglied der Bundestarifkommission des dbb
Stellv. Vorsitzende  des Landestarifausschusses des dbb brandenburg

 

DOC Musterschreiben für einen Antrag auf Überprüfung möglicher Ansprüche


Nächstes Treffen des Jungen BPV am 18.05.2016

JungerBPV-Logo

Liebe Junge Pädagogen,

nach einem sehr guten ersten Treffen möchten wir Euch gerne zu einem weiteren einladen.
Wir -der  jungeBPV- laden Euch am 18.05.2016 um 18:00 Uhr im Unicat in Potsdam recht herzlich ein.

Ihr habt dort abermals die Möglichkeit, mit Studenten Erfahrungen aus der schulischen Praxis 
oder
Euch mit Referendaren und jungen Lehrern auszutauschen.
Des Weiteren sind wir auf Eure Ideen zum Verbandsleben gespannt.

Für das leibliches Wohl unserer Mitglieder wird im Rahmen von ca. 20 €uro gesorgt sein. 

Gäste, die sich informieren oder austauschen möchten, sind natürlich ebenfalls willkommen.

Damit diese Veranstaltung gelingt, bitten wir Euch bis zum 10.05.2016 um eine Rückmeldung

Wir freuen uns auf Euch!

Beste Grüße
Der jungeBPV
Nils Weigl

Das Unicat findet ihr hier  http://www.potsdam-unicat.de


Schulleitungen beschließen Forderungen

Bei Gesprächen zwischen dem Personalrat der Lehrkräfte des Staatlichen Schulamtes Cottbus und Mitgliedern von Schulleitungen im Rahmen der Netzwerkberatungen wurde der Wunsch geäußert, dass Forderungen für die Verbesserung der Arbeit von Schulleitungen stärker Beachtung finden.

Deshalb wurde durch den Personalrat der Lehrkräfte beim Staatlichen Schulamt Cottbus zu einer Teilpersonalversammlung für die Schulleiter/-innen, die stellvertretenden Schulleiter/-innen sowie die Abteilungsleiter/-innen aufgerufen. Diese fand am 20.04.2016 in Cottbus statt.

An dieser Versammlung nahmen über 270 Schulleitungsmitglieder aus 113 Schulen teil. Das waren immerhin fast 70 Prozent der 182 Schulen, die zum Staatlichen Schulamt Cottbus gehören.

Nach Ausführungen durch den Leiter des Staatlichen Schulamtes Cottbus, Gerald Boese, und den Vorsitzenden des Personalrates, Frank Kramer, zur Situation und den Arbeitsbedingungen von Schulleitungen wurde über Forderungen diskutiert. Neben anwesenden Schulleitungsmitgliedern beteiligte sich auch der BPV-Vertreter, Präsident Hartmut Stäker, an der konstruktiven Diskussion.

Die Forderungen wurden in einem Beschluss zusammengefasst, der einstimmig angenommen wurde.

PDF Beschluss der Personalversammlung der Schulleiterinnen und Schulleiter des SSA Cottbus am 20.04.2016

PDF Pressemitteilung des Personalrates der Lehrkräfte beim SSA Cottbus      


Versammlung der schwerbehinderten und gleichgestellten Lehrerinnen und Lehrer des Staatlichen Schulamtes Cottbus

Am 08.03.2016 fand, wie in jedem Frühjahr, in Cottbus die Versammlung der schwerbehinderten und gleichgestellten Lehrerinnen und Lehrer des Staatlichen Schulamtes Cottbus statt. Im Saal des Stadthauses hatten sich etwa 100 Kolleginnen und Kollegen versammelt. Ute Neumann, die Schwerbehindertenvertretung des neu gebildeten Schulamtes, eröffnete die Veranstaltung. Sie legte dar, auf welchen Schwerpunkten sich die Probleme der Schwerbehinderten und Gleichgestellten im vergangenen Jahr konzentrierten. Gerald Boese, Leiter des Staatlichen Schulamtes „fütterte“ das Publikum mit zum Thema passenden statistischen Zahlen. In der anschließenden Diskussion wurden Fragen gestellt und möglichst gleich beantwortet. Der Vorsitzende des Hauptpersonalrates der Lehrkräfte Frank Kramer und der Präsident des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes Hartmut Stäker unterstrichen in ihrem Diskussionsbeitrag die Forderungen der Lehrerinnen und Lehrer, wie sie in die Verhandlungen über Maßnahmen zur Sicherstellung der Attraktivität der Landesverwaltung einfließen sollen.

Abgeleitet davon beschlossen die Anwesenden ihre Forderungen.

Diese lauten:

  1. Rechtsanspruch auf Alterszeit ab 55 Jahre
  2. Erhöhung der altersabhängigen Anrechnungsstunden, gestaffelt ab Vollendung des 55. Lebensjahres und Gewährung ab dem auf das Erreichen des jeweiligen Alters folgenden Kalendermonats,
  3. Gewährung der Ermäßigungsstunden für schwerbehinderte Lehrerinnen und Lehrer unabhängig von weiteren Anrechnungsstunden aus anderen Anrechnungstatbeständen,
  4. Gewährung von Anrechnungsstunden in höherer Zahl für die Übernahme von zusätzlichen Aufgaben und Ämtern
  5. Ausbringung von Konrektorstellen in allen Schulen, unabhängig von der Größe der Schule, zur Entlastung der jeweiligen Schulleiterinnen und Schulleiter,
  6. Einrichten und Ausbringen von Beförderungsämtern in allen Schulstufen und Schulformen,
  7. Bestellung von Fallmanagern in den Staatlichen Schulämtern, die im Rahmen des Gesundheitsmanagements und des Betrieblichen Eingliederungsmanagements in der Dienststelle tätig werden,
  8. Einrichtung eines Stellenkontingents für Lehrer, die wegen einer Erkrankung oder Behinderung nicht mehr unterrichten können, damit sie anderweitig eingesetzt werden können,
  9. Gewinnung und Einstellung von jungen Beschäftigten, insbesondere auch von Schwerbehinderten.

Die schwerbehinderten Lehrerinnen und Lehrer des Staatlichen Schulamtes Cottbus erwarten, dass diese Forderungen in die laufenden Verhandlungen der Gewerkschaften und Verbände mit der Landesregierung einfließen.


Bundesweite Schul- und Spendeninitiative
„Kinder laufen für Kinder“

Aktionslogo Kinder laufen für Kinder

Die Idee von "Kinder laufen für Kinder"

Die Initiative „Kinder laufen für Kinder“ gibt es seit 13 Jahren. Bis heute sind etwa 710.000 SchülerInnen in ca. 1.600 Schulen über 2,5 Mio. Kilometer gelaufen und haben eine Gesamtspendensumme in Höhe von 6,1 Mio Euro zugunsten der guten Sache erzielt.

Das Prinzip ist einfach: Die Schule meldet sich an, die SchülerInnen suchen Sponsoren (Angehörige, Bekannte, Unternehmen). Diese spenden pro gelaufenem Kilometer einen vereinbarten Betrag oder einen Fixbetrag. So wächst Jahr für Jahr die Spendensumme durch das sportliche und soziale Engagement der teilnehmenden Kinder.

 

Machen Sie mit und melden Sie sich mit Ihrer Schule an!

Im Schuljahr 2015/2016 geht die bundesweite Initiative wieder an den Start. „Wir wollen unsere Partnerschulen künftig bei der Entscheidung, wohin ihre Spende geht, stärker einbeziehen. Im neuen Schuljahr können Sie aus drei ganz unterschiedlichen Hilfsprojekten auswählen. Damit entsprechen wir dem Wunsch nach Mitbestimmung vieler Schulen“, so Änne Jacobs, Initiatorin von „Kinder laufen für Kinder“.

Näheres finden Sie unter  http://www.kinder-laufen-fuer-kinder.de.

 

Die Vorteile im Überblick

"Kinder laufen für Kinder" bietet Vorteile und unterstützt Sie in Ihrem Engagement:

  • bis zu 40% der Spendensumme können einbehalten werden (je nach Anzahl der Teilnahme)
  • für alle Schularten geeignet
  • kostenlose Materialien zur Laufabwicklung (u.a. Sponsorenvereinbarungen, Urkunden, Musterbriefe)
  • einfache und automatisierte Organisation des Laufes durch das "Kinder laufen für Kinder"-Portal
  • attraktive Prämierungen
  • Auswahlmöglichkeit bei der Spende
  • kostenlose Info- und Unterrichtsmaterialien
  • persönliche Beratung
  • 14 Kultusministerien als Schirmherren, darunter auch das MBJS

 

PDF Download des Anmeldeformulars für eine „Kinder laufen für Kinder“-Aktion.

 

Kombeo – kompetente Berufsorientierung“

Die bundesweite Schul- und Spendeninitiative „Kinder laufen für Kinder“ hat in Zusammenarbeit mit dem Nürnberger Meramo Verlag eine Broschüre zur Berufsorientierung in der gymnasialen Oberstufe entwickelt und für die Anwendung im Projekt-Seminar ausgearbeitet:

Die Initiative „Kinder laufen für Kinder“ bietet ein praxiserprobtes Konzept, dass sich effektiv im Unterricht umsetzen lässt und zeigt, wie ein sinnstiftendes soziales Projekt mit außerschulischen Partnern bzw. Partnern aus dem wirtschaftlichen Umfeld und somit großer Praxisnähe vernetzt werden kann. Die Broschüre bietet sowohl Lehrern als auch Schülern umfangreiche und professionelle Materialien, die Anregungen für eine erfolgreiche und fundierte Berufsorientierung liefern und bei der konkreten Projektdurchführung unterstützen.

PDF Download des Informations-Flyers zum Kombeo Material


„Starke Schule“ auf einen Blick

Was ist „Starke Schule“? Und wie können Schulen davon profitieren?

„Starke Schule“ verbindet einen bundesweiten Schulwettbewerb mit einem länderübergreifenden Netzwerk mit umfangreichen Fortbildungsangeboten für Lehrkräfte.

„Starke Schule“ macht die hervorragende Arbeit von Schulen und Lehrkräften öffentlich sichtbar und verbreitet ihre ausgezeichneten Gesamtkonzepte bundesweit in der Schullandschaft. Die Personal-, Unterrichts- und Organisationsentwicklung von Schulen fördert „Starke Schule“ durch bundeslandübergreifende Lehrerfortbildungen.

Für „Starke Schule“ sind die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und die Deutsche Bank Stiftung aktiv und engagieren sich gemeinsam mit den Kultusministerien der 16 Bundesländer.

 

Wer kann mitmachen?

Bundesweit können alle allgemein bildenden Schulformen der Sekundarstufe I teilnehmen, die zur Ausbildungsreife führen. Neben Haupt- und Realschulen sind das auch (teil-)inte-grierte Schulformen (Gesamtschulen, Regelschulen, Mittelschulen, Sekundarschulen etc.) sowie Förderschulen.

 

Das Mitmachen lohnt sich!

Alle Schulen, die eine Bewerbung einreichen, erhalten einen Teilnahmepreis. Die Sieger-schulen werden öffentlichkeitswirksam durch die jeweiligen Kultusminister und Träger des Programms ausgezeichnet und bekommen Geldpreise (1. Preis: 5.000 €, 2. Preis: 3.500 €, 3. Preis: 2.000 €).

Den zehn „Stärksten Schulen“ Deutschlands werden bei einer Festveranstaltung in Berlin die Preise (1. Preis: 15.000 €, 2. Preis: 10.000 €, 3. Preis: 5.000 €) überreicht.

Der größte Gewinn aber besteht in der Aufnahme in das Netzwerk von „Starke Schule“. Hier lernen rund 200 Siegerschulen aus allen 16 Bundesländern von- und miteinander. In mehr als 30 länderübergreifenden Fortbildungen profitieren die Lehrkräfte von Angeboten zur Unterrichts- und Organisationsentwicklung.

 

Wie funktioniert die Teilnahme? Und wer bewertet die Schulen?

Die Bewerbung für den Wettbewerb erfolgt online unter www.starkeschule.de. Auf dieser Internetseite füllen Schulen einen Bewerbungsbogen aus mit Angaben u. a. zum Schulkon-zept, zur Organisation von Lernprozessen und individuellen Förderung, zu den Angeboten zur Berufsorientierung sowie zu internen und externen Kooperationen.

Eine unabhängige Jury mit Vertretern der Partner und weiteren Experten aus Bildung, Wirt-schaft und Wissenschaft bewertet die eingereichten Bewerbungen und besucht eine große Anzahl an Schulen vor Ort, bevor sie die Siegerschulen festlegt.

 

Wann geht es los?

Am 09.03.2016 startet der nächste Wettbewerb! Alle Schulen erhalten zu diesem Termin weitere Unterlagen per Post und können dann mit der Bewerbung loslegen. Bewerbungsschluss ist am 04.05.2016.

 

Kontakt & Information

Gemeinnützige Hertie-Stiftung, „Starke Schule“, Grüneburgweg 105, 60323 Frankfurt / Main

Telefon: (069) 660 756 – 180,  starkeschule@ghst.de,  www.starkeschule.de

 

Downloadservice


Universitätsball der Universität Potsdam 2016

Am 13.02.2016 fand der vierte Universitätsball der Universität Potsdam statt. Die Universitätsgesellschaft Potsdam vermeldet dies als großen Erfolg. Mitternächtlicher Höhepunkt der Veranstaltung war erneut die Tombola, dessen Preise von Förderern der Uni Potsdam gespendet wurden. Die Gäste, - Studierende, Mitarbeiter, Freunde und Förderer der Universität – fieberten gespannt der Auslosung entgegen. Die Einnahmen der diesjährigen Tombola kommen der studentischen Big Band „Schwungkollegium“ zu Gute, die am Ballabend für den nötigen „Swing“ sorgte.

Die Organisatoren bedankten sich bei den Spendern und meinten, dass nur dank dieser Spenden die Tombola zum „Event im Event“ werden konnte. Der Hauptpreis, dessen Übergabe im nebenstehenden Foto dokumentiert wurde, kam übrigens vom Jungen BPV. Er fiel insbesondere durch seine ideen- und anspruchsvolle Verpackung auf.  


Entgeltordnung für Lehrkräfte weiter verbessert

1. Änderungstarifvertrag:

Der dbb und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben sich Mitte Februar 2016 auf eine Verbesserung der Entgeltordnung für Lehrkräfte verständigt. So wurden beispielsweise die Fristenregelungen für Höhergruppierungen und eine Entgeltgruppenzulage vereinfacht, damit noch mehr Lehrkräfte davon profitieren können. Der dbb rät daher allen Lehrerinnen und Lehrern, zeitnah ihre individuellen Ansprüche zu prüfen. Ferner kam es zu der vom dbb dringend geforderten Korrektur bei der Eingruppierung sozialpädagogischer Mitarbeiter an Grund- und Förderschulen in Nordrhein-Westfalen.

Das entsprechende Flugblatt dazu können Sie hier herunterladen:
PDF „Entgeltordnung Lehrkräfte im Detail verbessert!“


BLLV Flüchtlinge Gesamtbroschüre 2015 - Titelblatt

ERSTE-HILFE-PAKET

zum Thema Flüchtlinge und Asylbewerber/innen
für Schulleitungen und Lehrer/innen
inklusive Unterrichtshilfen zur aktuellen Flüchtlingsthematik

Unsere Kollegen vom Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband haben sehr interessante Materialien und Infos zum Thema Flüchtlinge zusammen- und uns zur Verfügung gestellt.

 

Herausgeber:
Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband
Bavariaring 37, 80336 München
www.bllv.de

Redaktion und Text: Tomi Neckov, Dominik Bauer, Vanessa Hübsch, Birgit Dittmer-Glaubig, Henrik Schödel

Fotos: fotolia.de

Grafik: creativ3 werbeagentur gmbh

Druck: OrtmannTe@m Ainring

 

Download unter diesem Link:
 PDF Erste-Hilfe-Paket (Pdf) auf der BLLV Webseite

 

 


Programm 2016 - Rechtliche Spezialthemen

dbb Akademie

dbb Akademie - LogoDie dbb-akademie bietet auch im Jahr 2016 interessante Fortbildungsangebote an.

Von „Schule macht Recht! Praxisfälle für Lehrerinnen und Lehrer“ bis „Schule macht Recht! Schulrecht und Schulverwaltungshandeln, Praxisseminar für Schulleiterinnen und Schulleiter“!


Den entsprechenden Flyer können Sie hier herunterladen:

PDF dbb Akademie - Flyer Übersicht 2016

 

 


Deutscher Lehrertag 2016, Frühjahrstagung: Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung

Die Frühjahrstagung "Deutscher Lehrertag 2016" wurde in den Bundesländern zur Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung beantragt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der angehängten PDF-Datei.

DLT Frühjahr 2016 - Anerkennung

An den Schulen gibt es viel zu wenige Computer, Tablets & Co.

Bitcom LearnTec VBE Logos
  • Jeder dritte Lehrer in der Sekundarstufe I sagt, die Verfügbarkeit der Geräte sei „mangelhaft“ oder „ungenügend“.
  • 82 Prozent wünschen sich mehr und bessere Weiterbildungsangebote zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht.                                                
  • Gemeinsame Studie von bitkom, LEARNTEC und VBE zeigt noch mehr Mängel in der digitalen Bildung auf.

 

Die vollständige Pressemitteilung von BitCom, Learntec und VBE vom 16.12.2015 können Sie hier nachlesen: 

 http://www.vbe.de/presse/pressedienste/aktuell/aktuell-detail/article/an-den-schulen-gibt-es-viel-zu-wenige-computer-tablets-co.html


Tag der Bildung, 8. Dezember 2015, Berlin

Tag der Bildung - Unterstützer

Was ist der Tag der Bildung?

Am Tag der Bildung soll künftig in ganz Deutschland das Thema Bildung gezielt und auf neue Weise in die öffentliche Diskussion gebracht werden. Zum Auftakt am 8. Dezember 2015 haben in diesem Jahr Bildungsexperten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam über Lösungen für Chancengerechtigkeit in der Bildung diskutiert.

 

Warum gibt es den Tag der Bildung?

Der Stifterverband, die SOS-Kinderdörfer weltweit und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung haben den Tag der Bildung ins Leben gerufen. Als alljährlicher Termin soll er regelmäßig höchstmögliche Aufmerksamkeit für das Thema Bildung erreichen – in ganz Deutschland und darüber hinaus.

Denn Bildung sichert unsere Zukunft. Doch oft bleibt es bei Lippenbekenntnissen, wenn es um Bildung geht. Häufig fehlt es an Geld, manchmal auch an Ideen. Die Initiatoren möchten das ändern und machen sich deshalb mit vereinten Kräften für Chancengerechtigkeit in der Bildung stark.

Die gemeinnützige Arbeit der drei Organisatoren folgt dem Gedanken, dass jeder Mensch die Möglichkeit bekommen soll, das Beste aus seinen Begabungen und seinem Leben zu machen – unabhängig von Herkunft oder Hintergrund.

 

Pressemitteilung der Initiatoren zum ersten Tag der Bildung am 08.12.2015

PDF „Ungerecht und lebensfern – Was junge Erwachsene vom deutschen Bildungssystem halten“

Weitere Informationen unter  http://www.tag-der-bildung.de.

 

 


Gesprächstermin beim Minister

Am 30.09.2015 hatten wir unseren zweiten Gesprächstermin mit Minister Baaske.

Dieser Termin fiel im wahrsten Sinne des Wortes kurz und knapp aus. Herr Baaske hatte, trotz langfristiger Anmeldung, nur 30 Minuten Zeit für unser Gespräch. Die eingereichten Probleme hätten aber einer konstruktiven Diskussion bedurft. Sie wurden durch den Minister nur kurz andiskutiert oder als Einzelfälle abgetan. Der offene Brief aller Gewerkschaften bezüglich seiner diskriminierenden Äußerungen gegenüber den Lehrerinnen und Lehrern wurde von ihm mit keinem Wort erwähnt. Stattdessen erhielten wir ein Papier, dass eine Kleine Anfrage im Landtag zur Schüler-Lehrer-Relation im August 2014 an Frau Dr. Münch beinhaltete ...

Mit dieser Vorgehensweise durch den Minister, bei der weder wir noch unsere angemeldeten Themen ernst genommen wurden, sind wir nicht einverstanden.

Deshalb haben wir unsere Themen (u. a. Lehrermangel, Reorganisation des LSA, Überlastung und Besetzung von Schulleitungen) noch einmal in einem Brief an ihn als Forderungen formuliert mit der Bitte um schriftliche Stellungnahme. Den Brief und die Antwort können Sie hier nachlesen.  

der Geschäftsführende Vorstand

PDF Brief an den Minister vom 02.10.15

PDF Antwort des Ministers vom 20.10.15

 

 


Studie zur Motivation von Schülerinnen und Schülern

Welche Beweggründe haben Schülerinnen und Schüler, etwas für die Schule zu tun? Diese Frage gehen Prof. Dr. Stephan Dutke und Dipl.-Psych. Paul Hinnesmann von der Westfälischen Wilhelms-Universität nach. Zurzeit führen Sie eine Untersuchung durch, in der sie mehr darüber erfahren wollen, warum Schülerinnen und Schüler nach Einschätzung von Lehrkräften Lernaktivitäten nachgehen. Dafür haben sie einen Online-Fragebogen entworfen, in dem Lehrerinnen und Lehrer nach ihren Einschätzungen zur Motivation von Schülerinnen und Schülern gefragt werden.

Die Bearbeitung des Fragebogens dauert ungefähr 15 Minuten. Alle Angaben werden anonym gespeichert und ausgewertet und nicht an Dritte weitergegeben. Alle Daten werden ausschließlich für Zwecke wissenschaftlicher Forschung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster verwendet.

Mehr über die Motivation von Schülerinnen und Schülern und die Sicht von Lehrkräften zu erfahren, ist eine Grundlage, um Möglichkeiten der gezielten Einflussnahme auf individuelle Lernvoraussetzungen von Schülerinnen und Schülern zu erkennen und entsprechende Fördermaßnahen zu entwickeln.

Wir bitten Sie, sich an der Befragung zu beteiligen.
Den Link zum Fragebogen finden Sie unter:  http:///www.unipark.de/uc/AE_Dutke/b818/


Der Lehrerclub der Stiftung Lesen

Lehrerclub Stiftung Lesen

Kostenlose Service-Angebote für Ihre Leseförderungsarbeit

Der Lehrerclub der Stiftung Lesen ist ein effizientes Netzwerk, das Multiplikatoren der Leseförderung und zeitgemäße Angebote zusammenbringt - orientiert an den Interessen und Lebenswelten von Schülerinnen und Schülern, fächerübergreifend und offen für jede Schulform.

Bereits über 38.000 Lehrkräfte aller Schularten und -stufen nutzen das Angebot! Als Mitglied erhalten Sie direkt und persönlich die kostenfreien Materialien zu den Leseförderungskampagnen der Stiftung Lesen. Der regelmäßige Newsletter versorgt Sie mit einer Projektvorschau sowie Direktlinks zu aktuellen Projekten und Download-Bereichen. Darüber hinaus bietet der Lehrerclub einen umfangreichen Materialpool mit Informationen und Impulsen zur Leseförderung in allen Fächern sowie besondere Angebote exklusiv für Clubmitglieder. Die Mitgliedschaft ist kostenlos.

Der Lehrerclub der Stiftung Lesen soll noch stärker insbesondere bei den pädagogischen Nachwuchskräften bekannt gemacht werden. Ziel ist es, schon in der Lehrerausbildung für die Themen Leseförderung und Medienkompetenz zu sensibilisieren und Unterstützung zu leisten. Viele Leseförderungsangebote können auch im Rahmen des Referendariats oder studienbegleitender Praxiseinheiten eingesetzt werden.

Lernen Sie den Lehrerclub kennen und melden Sie sich an:  http://www.derlehrerclub.de


Cyber Mentor - MINT Communities für Mädchen und Frauen

Cyber Mentor Programm - Logo
Cyber Mentor Programm - Partner

Als Lehrkraft Mädchen stark für MINT machen!

Ihre Schülerinnen haben Spaß an MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik)? Dann ist CyberMentor genaue das richtige für sie. Das deutschlandweite E-Mentoring-Programm startet am 15. Dezember in seine Jubiläumsrunde. Bereits zum zehnten Mal haben MINT-begeisterte Mädchen im Alter von 12 bis 18 Jahren die Möglichkeit, am kostenfreien Programm teilzunehmen.

MINT mit persönlicher Mentorin erleben

Jede Schülerin erhält für ein Jahr eine persönliche Mentorin, die beruflich im MINT-Bereich tätig ist und wöchentlich ca. 30 Minuten für einen Online-Austausch zur Verfügung steht. Als wichtigste Ansprechpartnerin bei CyberMentor gibt die Mentorin einen Einblick in ihren Berufsalltag, bietet Informationen rund um MINT und initiiert gemeinsame MINT-Projekte. Schülerinnen haben so die Chance, den MINT-Bereich frühzeitig aus einer außerschulischen Perspektive kennen zu lernen und hilfreiche Tipps für die Studien- und Berufswahl zu bekommen. Auf der passwortgeschützten CyberMentor-Internetplattform steht den Mädchen eine "MINT-Welt" zur Verfügung, in der es – alleine, gemeinsam mit der Mentorin oder der Community – zahlreiche Lernangebote zu entdecken gibt. Neben einer Online-Zeitschrift, einem MINT-Talk-Diskussionsforum und regelmäßigen Themenchats warten spannende MINT-Projekte auf die Schülerinnen. Im Praktikums- und Veranstaltungsforum können sich die Teilnehmerinnen über vielseitige Angebote von Partnern und Sponsoren informieren.

CyberMentor Ihren Schülerinnen vorstellen

Möchten auch Sie ihren Schülerinnen CyberMentor vorstellen, haben sie die folgenden kostenfreien Möglichkeiten:

Informationsveranstaltung:

Eine Mitarbeiterin des Projekts kommt an Ihre Schule und stellt das Programm in drei ca. 30-minütigen digitalen Präsentationen nacheinander der Unter-, Mittel- und Oberstufe persönlich vor.

Informationspaket mit Flyern:

Wir schicken Ihnen für jede Klasse Flyer über das Projekt und begleitende Informationen für Lehrkräfte.

Möchten auch Sie ihren Schülerinnen CyberMentor vorstellen, kontaktieren Sie bitte Teresa Greindl ( teresa.greindl@cybermentor.de / Tel. 0941 943 3621).

Die Anmeldung für die nächste Runde ist für Schülerinnen und Mentorinnen bis zum 20. November 2015 unter  www.cybermentor.de möglich.

Das Programm wird geleitet von Prof. Dr. Heidrun Stöger von der Universität Regensburg und Prof. Dr. Dr. Albert Ziegler von der Universität Erlangen-Nürnberg. Die Finanzierung erfolgt durch die Unternehmen Siemens AG, Daimler AG, IBM Deutschland GmbH, SAP AG und ZF Friedrichshafen AG, Krones AG und Maschinenfabrik Reinhausen GmbH sowie durch den Arbeitgeberverband Gesamtmetall und die Fraunhofer Gesellschaft.


arsEdition - Logo
Titelseite WillkommensABC

26 Buchstaben – 26 Illustratoren

Neu in einem fremden Land zu sein bedeutet mehr als nur eine Grenze zu überqueren – auch die Sprache kann anfangs eine Barriere sein. Hier möchte unser WillkommensABC eine erste Hilfe sein.

Durch Anna Karina Birkenstock wurde die Idee zu einem ganz besonderen Projekt an arsEdition herangetragen:
Ein Bildwörterbuch für Flüchtlingskinder und ihre Familien – 26 Buchstaben, illustriert von 26 Illustratoren unseres Hauses.

Das WillkommensABC möchte allen Neuankömmlingen in Deutschland einfach, schnell und ansprechend einen ersten Zugang zur deutschen Sprache bieten. Über 150 relevante Begriffe wurden von Illustratoren aus dem Haus arsEdition honorarfrei gestaltet und auf Deutsch und Englisch vertont.

Das WillkommensABC kann kostenlos als Druck-pdf, eBook und App unter  www.willkommensABC.de heruntergeladen werden.

Es darf von jedem benutzt und geteilt werden!

(Quelle: Presseinformation vom 08.10.15)

Kontakt

arsEdition GmbH
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Anna Heubeck & Britta Kierdorf

 willkommensABC@arsedition.de  

Tel.: 089-38 10 06-65
Fax: 089-38 10 06-15

 www.willkommensABC.de


Elternstudie zur Inklusion im deutschen Schulsystem

Logo Konrad Adenauer Stiftung

Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf wollen beides: die inklusive Regelschule und die Förderschule. Sie machen die Frage nach der Schule von der individuellen Beeinträchtigung des eigenen Kindes abhängig. Das ist der zentrale Befund einer aktuellen Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung, die am 01.10.2015 in Berlin vorgestellt wurde.
 

Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer sagte dazu bei der Präsentation der Studie: „Eltern wollen frei wählen können, auf welche Schule sie ihre Kinder schicken. Wir haben im Saarland dafür die Weichen gestellt. Unser Ziel ist, dass jedes Kind im Rahmen seiner Möglichkeiten und vor allem seiner Bedürfnisse an der schulischen Bildung teilhaben kann.“

Der Studie zur Folge sind Eltern mit der Wahl der jeweiligen Schulform überwiegend zufrieden. Wer sein Kind in eine Regelschule schickt, stelle die gesellschaftliche Integration in den Mittelpunkt. Wer sein Kind in die Förderschule schickt, möchte nicht, dass das Kind permanent das Gefühl des Scheiterns erlebt. Doch sind im Vorfeld bei der Suche nach der richtigen Schule Schwierigkeiten sichtbar. Hier fühlen sich Eltern häufig allein gelassen und überfordert.

Unter der Leitfrage: „Was ist die beste Schule für mein Kind?“ wurden Eltern befragt, die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben. Mit einem Mix aus qualitativen und quantitativen Methoden wurden Erfahrungen, Bedürfnisse, Einschätzungen und Wünsche der Eltern erfragt. Über 300 Interviews wurden anhand eines festen Fragebogens geführt. Mit 30 Elternteilen wurden darüber hinaus weitere Aspekte in Tiefeninterviews erörtert.

(Quelle:  http://www.kas.de/wf/de/33.42690 )

Hier kann die Studie als PDF heruntergeladen werden:  http://www.kas.de/wf/de/33.42672


Am Ende steht ein hart umkämpfter Kompromiss

Die Gewerkschaften und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) verhandeln seit Februar über eine verbesserte Eingruppierung der Arbeit im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes.

Nachdem auch nach mehrwöchigen Streiks kein annehmbares Ergebnis erzielt worden war, kam es am 23. Juni zu einem Schlichterspruch. Bei der Mitgliederbefragung des dbb, dem Dachverband des VBE, sprachen sich über 60 Prozent der Beschäftigten aus dem Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes gegen eine Annahme des Schlichterspruchs aus.

Seit 28. September fand in Hannover eine erneute Verhandlungsrunde mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) statt, auf der am 30.09.15 ein Kompromiss erreicht wurde.

 

Bei der Verhandlungsrunde für den Sozial- und Erziehungsdienst vom 28. bis 30. September 2015 in Hannover wurde eine Einigung erzielt. Während die Arbeitgeber versuchten, hinter bereits Erreichtes zurückzugehen, wollten die Gewerkschaften noch bestehende Gerechtigkeitslücken schließen und die bisherigen Absprachen kompromissfähig ausgestalten. „Das ist uns gegen den Willen der Arbeitgeber gelungen“, sagte dbb-Verhandlungsführer Willi Russ. „Wir konnten auf Grundlage der bisherigen Ergebnisse für uns wichtige Punkte ausgewogener gestalten. Am Ende steht ein hart umkämpfter Kompromiss.“

Das im Frühsommer Erreichte war von vielen Mitgliedern als ungerecht erachtet worden. In zahlreichen Mitgliederversammlungen hatten die Kolleginnen und Kollegen der dbb-Verhandlungskommission mit auf den Weg gegeben, den bisherigen Stand ausgewogener zu gestalten. Teilweise ist dies nun gelungen. Zusätzlich zum Verhandlungsstand nach der Schlichtung werden folgende wesentliche Änderungen vereinbart:

  • Das Volumen im Erzieherbereich innerhalb der Entgeltgruppen S 8a (Erzieher) und S 8b (Erzieher mit besonders schwierigen Tätigkeiten) wird so umverteilt, dass die Zugewinne gleichmäßiger auf alle Stufen verteilt werden. Dies führt in der S 8a zu einer Anhebung der Beträge gegenüber der aktuellen Entgelttabelle zwischen 93 Euro und 138 Euro. Von der Umverteilung profitieren insbesondere jüngere Beschäftigte. Es war ein Anliegen der Gewerkschaften, gerade im Erzieherbereich das Berufsfeld für Berufseinsteiger attraktiver zu gestalten. In der S 8b führt die Umverteilung zu einem Plus von durchschnittlich 85 Euro im Monat gegenüber der aktuellen S-Tabelle.
  • Bewegung zeigten die Arbeitgeber – nicht zuletzt wegen akutem Bewerbermangel – bei den Sozialarbeitern und Sozialpädagogen mit Garantenstellung in der S 14. Für diese Berufsgruppe wird es Erhöhungen in allen Stufen zwischen 30 und 80 Euro geben. Der Schlichterspruch sah nur eine Anhebung um 80 Euro für die Stufe 6 vor.
  • Verbesserungen wurden ebenfalls für die Beschäftigten in der Tätigkeit von Erziehern und Sozialarbeitern / Sozialpädagogen vereinbart. Die waren im Schlichterspruch nicht vorgesehen. Diese erhalten nun ebenfalls die Werte der neuen S 4 bzw. S 8b.
  • Beschäftigte, die am 1. Oktober 2005 aus dem BAT in den TVöD übergeleitet wurden, denen ein Wahlrecht zum Wechsel in die S 8 oder S 9 eingeräumt wurde und die weiterhin Entgelt nach der Anlage A zum TVöD erhalten, können bis zum 29. Februar 2016 ihre Eingruppierung nach dem Anhang zu der Anlage C (VKA) beantragen.
  • Harte Diskussionen ergaben sich erneut um die Laufzeit. Diese bleibt bei fünf Jahren und der Termin zum Inkrafttreten unverändert beim 1. Juli 2015. Zwischenzeitlich war dieser 1. Juli ernsthaft in Gefahr geraten. Die Arbeitgeber wollten einen späteren Startpunkt durchsetzen. Die Tarifvertragsparteien verständigten sich darauf, bereits ab dem 1. Juli 2019 in Gespräche über die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst einzutreten.
  • Darüber hinaus wurde eine Reihe von redaktionellen Fragen geklärt.

(Quelle: dbb-Flugblatt Sozial- und Erziehungsdienst 2015 / Nr. 11, Oktober 2015)


Besoldungsanpassung für Brandenburger Beamte 2015

Das „Gesetz zur Anpassung der Besoldung und Versorgung und zur Änderung weiterer besoldungsrechtlicher Vorschriften 2015 im Land Brandenburg“, welches mit Wirkung vom 1.Juni 2015 in Kraft treten soll, wurde nach der 2.Lesung im Brandenburgischen Landtag am 23.09.15 verkündet. Der Gesetzestext ist im GVBl. I/2015/Nr.26 veröffentlicht.

Ab 01.06.2015 steigt somit die Besoldung und die Versorgung um 1,9 Prozent und ab 01.07.2016 abermals um 2,1 Prozent, mindestens jedoch um 75,- €.

Nach den uns vorliegenden Erkenntnissen ist voraussichtlich mit der Nachzahlung der Differenzbeträge, die seit Juni aufgelaufen sind, im Dezembergehalt 2015 zu rechnen.


Minister Baaske verunglimpft die Lehrer

In der Pressekonferenz zum Beginn des Schuljahres 2015/16 am 27.08.2015 äußerte sich Bildungsminister Baaske folgendermaßen pauschal über die Lehrer: „Es ist schon so, dass man Ferienanfang und –ende an den Krankheitszahlen ablesen kann“. Im Fernsehinterview und gegenüber mehreren Printmedien wiederholte er diese Äußerung.

Der pauschale Vorwurf an alle Lehrer, sie würden sich durch Krankschreibung die Ferien verlängern, hat eine Vielzahl von Kolleginnen und Kollegen erzürnt. Beim BPV als auch bei den Personalräten sind Mails und Anrufe angekommen, die verlangen, dass der Minister sich bei den Lehrern für diese Verunglimpfung entschuldigt.

Die Lehrergewerkschaften und –verbände (GEW, BPV, PhVBB, BLV, VBO) haben daher am 04.09.15 einen gemeinsamen offenen Brief an den Minister geschickt. Diesen Brief geben wir Ihnen hier zur Kenntnis.

PDF Offener Brief der Gewerkschaften und Verbände 


Verwaltungsstrukturreform in Brandenburg –
Regionalkonferenzen

Brandenburg Fahne

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

 

In der Zeit vom 31.08.2015 bis zum 13.10.2015 werden die Beratungen der Landesregierung in den einzelnen Landkreisen und in den kreisfreien Städten durchgeführt.

Bei diesen Veranstaltungen haben Sie die Möglichkeiten Fragen zu stellen, Vorschläge und Hinweise einzubringen, aber auch Forderungen zu benennen. Ich kann Sie nur ermuntern diese Möglichkeit zu nutzen.

In den Materialien zu dieser Verwaltungsstrukturreform (oder auch oft Kreisgebietsreform genannt) ist oft und viel über "notwendige" Veränderungen in der öffentlichen Verwaltung die Rede. Aber die Frage nach der Bedarfslage der einzelnen Regionen und ihrer Bewohner wird noch sehr vernachlässigt. Aber gerade die Situation der Bürger, der Erhalt oder Wiederaufbau einer vernünftigen Infrastruktur, das zukünftige Leben auf dem Land, das Älterwerden im ländlichen Raum finden kaum Beachtung.

 

Ich rufe Sie daher auf, dass Sie an der jeweiligen Veranstaltung in Ihrer Region teilnehmen und auch Ihre Forderungen artikulieren.

 

Unten finden Sie Sie den endgültigen Stand zu den Terminen und Orten für die geplanten Konferenzen zum Entwurf eines Leitbildes für die Verwaltungsstrukturreform 2019 in den Landkreisen und kreisfreien Städten, die jeweils in der Zeit von 17:00 bis 20:00 Uhr stattfinden.

Weitergehende Informationen erhalten Sie unter  www.verwaltungsstrukturreform.brandenburg.de.

 

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Stäker
(Präsident des BPV)

 

Termine und Orte für die geplanten Konferenzen, jeweils in der Zeit von 17:00 bis 20:00 Uhr (Planungsstand: 10. August 2015)


  • Montag, 31. August 2015
    Brandenburg a. d. Havel
    Axxon Hotel – Stahlpalast, Magdeburger Landstraße 228, 14770 Brandenburg a. d. Havel
  • Dienstag, 01. September 2015
    Ostprignitz-Ruppin
    Kulturkirche Neuruppin, Karl-Marx-Straße 88, 16816 Neuruppin
  • Donnerstag, 03. September 2015
    Potsdam-Mittelmark
    Albert-Baur-Halle, Weitzgrunder Weg 6, 14806 Bad Belzig
  • Dienstag, 08. September 2015
    Dahme-Spreewald
    Mehrzweckhalle Lübben, Wettiner Straße 3, 15907 Lübben (Spreewald)
  • Mittwoch, 09. September 2015
    Oberhavel
    Louise-Henriette-Gymnasium, Mehrzweckhalle
    Dr.-Kurt-Schumacher-Straße 8, 16515 Oranienburg
  • Donnerstag, 10. September 2015
    Potsdam
    Universität Potsdam – Audimax, Am Neuen Palais 10 (Haus 8), 14469 Potsdam
  • Montag, 14. September 2015
    Teltow-Fläming
    CommunikationsCenter,  Biotechnologiepark (CCB), Im Biotechnologiepark, 14943 Luckenwalde
  • Dienstag, 15. September 2015
    Frankfurt (Oder)
    Kleistforum – Großer Saal, Platz der Einheit 1, 15230 Frankfurt (Oder)
  • Montag, 21. September 2015
    Uckermark
    Uckerseehalle, Paul-Gloede-Str. 4, 17291 Prenzlau
  • Dienstag, 22. September 2015
    Havelland
    Kulturzentrum Rathenow, Märkischer Platz 3, 14712 Rathenow
  • Montag, 28. September 2015
    Märkisch-Oderland
    Kreiskulturhaus, Erich-Weinert-Str. 13, 15306 Seelow
  • Mittwoch, 30. September 2015
    Oberspreewald-Lausitz
    Kulturhaus BASF Schwarzheide, Schipkauer Straße 1, 01987 Schwarzheide
  • Donnerstag, 01. Oktober 2015
    Elbe-Elster
    Oberschule Elsterwerda – Aula, Schulweg 7, 04910 Elsterwerda
  • Montag, 05. Oktober 2015
    Oder-Spree
    Spreepark Beeskow – Großer Saal, Bertholdplatz 6, 15848 Beeskow
  • Dienstag, 06. Oktober 2015
    Spree-Neiße
    Friedrich-Ludwig-Jahn Gymnasium, Mehrzweckhalle
    Jahnstraße 3, 03149 Forst (Lausitz)
  • Mittwoch, 07. Oktober 2015
    Cottbus
    Radisson Blu Hotel, Vetschauer Straße 12, 03048 Cottbus
  • Montag, 12. Oktober 2015
    Barnim
    Haus Schwärzetal, Weinbergstraße 6A, 16225 Eberswalde
  • Dienstag, 13. Oktober 2015
    Prignitz
    Rolandhalle, Karl-Liebknecht-Straße 14, 19348 Perleberg

25 Jahre Debeka in den neuen Bundesländern

25 Jahre Debeka in den neuen Bundesländern

Lehrerratsschulung 2015

Gemeinsam mit dem dbb brandenburg bieten wir am 28.9. und 29.9.2015 in Potsdam sowie am 7.10. und 8.10.2015 in Cottbus eintägige Lehrerratsschulungen zu den Themen Mehrarbeit und Arbeits- und Gesundheitsschutz an.

Weitere Infos, das Programm und die Anmeldeformulare  finden Sie hier


Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2015

Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat zusammen mit der Deutschen Bahn und der Deutschen Telekom den „Arbeitgeberpreis für Bildung 2015“ zum Thema „Anforderungen des digitalen Zeitalters – Konzepte für ein zukunftsfähiges Lernen“ ausgeschrieben. Gesucht werden herausragende Konzepte für ein zukunftsfähiges und vielfältiges Lernen im digitalen Zeitalter.

Bildungseinrichtungen können sich bis zum 31. Juli 2015 in einer von vier Kategorien bewerben: frühkindliche Bildung, schulische Bildung, berufliche Bildung oder hochschulische Bildung. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Jury von Bildungsexpertinnen und -experten aus Unternehmen, Wissenschaft, Stiftungen und Politik.

Die vollständigen Ausschreibungsunterlagen finden Sie unter  www.arbeitgeberpreis-fuer-bildung.de.


Übertragung: dbb brandenburg stimmt Kompromiss zu

dbb Beamtenbund und Tarifunion

In einem Gespräch am 28. April 2015 haben der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke und der stellvertretende Ministerpräsident und Finanzminister Christian Görke mit den gewerkschaftlichen Spitzenverbänden Einvernehmen über die inhaltsgleiche Übertragung des Tarifabschlusses vom 28. März 2015 auf die Beamtinnen und Beamten des Landes Brandenburg erzielt.

„Dies begrüßt der dbb brandenburg ausdrücklich“, erklärte der Landesbund. „Soweit die Landesregierung dem Brandenburger Landtag vorschlagen wird, die Übernahme mit einer zeitlichen Verzögerung um jeweils drei beziehungsweise vier Monate vorzunehmen, entspricht dies zwar nicht der Forderung des dbb brandenburg nach einer zeitgleichen Übernahme. Trotz bestehender Bedenken wird diesem Kompromiss aber im Hinblick auf die seitens der Landesregierung dargelegte Notwendigkeit dieser Zeitverzögerung zugestimmt.“

Der dbb-Landesvorsitzende Ralf Roggenbuck erklärte: „ Ich freue mich über den fairen Umgang der Gesprächspartner miteinander. Natürlich hätte ich mir als Ergebnis auch eine zeitgleiche Übernahme gewünscht, unsere Hauptforderung auf eine inhaltsgleiche Übernahme ist aber erfüllt worden. Das ist für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes Brandenburg von großer Bedeutung.“

Sollte der Brandenburgische Landtag dem Vorschlag zustimmen, wird zum 1. Juni 2015 die Besoldung und Versorgung um 2,1 Prozent steigen, ab dem 1. Juli 2016 um weitere 2,3 Prozent, mindestens aber um 75 Euro. Zu beachten ist, dass von den genannten Steigerungen pro Jahr jeweils 0,2 Prozent für die Versorgungsrücklage abgezogen werden.

(Quelle: dbb-aktuell Nr. 15/2015 vom 08.05.2015)


Tarifabschluss Landesbeschäftigte -
Russ: Einigung jetzt auf Landesbeamte übertragen

Tarifabschluss - Herr Russ

Die Einigung in den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) am 28. März 2015 in Potsdam hat der Zweite Vorsitzende und Verhandlungsführer des dbb beamtenbund und tarifunion, Willi Russ, als tragfähigen Kompromiss bezeichnet: „Die lineare Einkommenserhöhung um durchschnittlich 4,61 Prozent, mindestens 75 Euro, stellt sicher, dass die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder in den kommenden zwei Jahren einen echten Reallohngewinn verbuchen können und Anschluss an die Einkommensentwicklung bei Bund und Kommunen halten. Das war für uns der zentrale Benchmark.“

„Die Arbeitgeber haben hier lange gemauert und sich erst durch den Druck der Warnstreiks in den letzten Tagen eines Besseren belehren lassen. Jetzt kommt es darauf an, dieses gute Tarifergebnis auf die Beamtinnen und Beamten der Länder zu übertragen. Die Einkommensrunde Länder 2015 ist erst dann wirklich abgeschlossen“, so Russ weiter.

Beide Seiten hätten zudem Flexibilität in zentralen strukturellen Fragen bewiesen. Russ: „Die Gewerkschaften haben für die Zukunftssicherung der Zusatzversorgung eine Erhöhung des Arbeitnehmerbeitrags akzeptiert, Einschnitte ins Leistungsrecht konnten verhindert werden und beim Thema Lehrereingruppierung haben die Arbeitgeber zur Kenntnis genommen, dass die Zeiten einseitiger Arbeitnehmerrichtlinien vorbei sind. Nach sechs Jahren teilweise zäher Verhandlungen haben wir dazu jetzt erstmals einen umfassenden Tarifvertrag und den konkret verabredeten Einstieg hin zur Paralleltabelle. Damit fallen endlich auch die 200 000 Lehrerinnen und Lehrer unter den Flächentarifvertrag.“

 

Hier die Tarifeinigung im Einzelnen zum Download:

 

(Quelle:  http://www.dbb.de/td-ekr-2015/artikel/russ-einigung-jetzt-auf-landesbeamte-uebertragen.html)


Mehr finanzielles Engagement für Schule tut not

Mainauer Erklärung von VBE (Deutschland), GÖD-APS (Österreich), LCH (Schweiz)

Als „kurzsichtige Politik mit teuren Folgekosten“ verurteilen der VBE und seine Partnerorganisationen in Österreich GÖD-APS sowie in der Schweiz LCH das Sparen an der Bildung der Kinder und Jugendlichen. Das „Sparpaket“ wurde symbolisch im Bodensee versenkt. In der trinationalen „Mainauer Erklärung“ fordern die Verbandsspitzen von der Politik ein klares Bekenntnis zur öffentlichen Schule und wehren sich gegen chronische Unterfinanzierung. „Die Zeit ist reif für eine Besinnung auf den Stellenwert der öffentlichen Schulen für den Zusammenhalt und die Zukunft unserer Gesellschaft.“ Der Verband Bildung und Erziehung (VBE), die Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer (GÖD-APS) und der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) fordern deshalb entsprechende Investitionen. Die drei Lehrerverbände wenden sich zugleich gegen zu große Klassen, zu hohe Unterrichtsverpflichtungen für Lehrpersonen und gegen den Abbau von Unterrichts-, Förder- und Ergänzungsangeboten. Auch weisen die Unterzeichner der „Mainauer Erklärung“ darauf hin, dass die Bezahlung der Lehrpersonen mit der Privatwirtschaft konkurrieren müsse.

VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann betont: „Der VBE fordert Bund und Länder auf, endlich im gesamten Bildungsbereich zu kooperieren und die Mittel gebündelt für die strategischen Herausforderungen bereitzustellen. Weder für Inklusion und Ganztag noch für die Aufnahme von Flüchtlingskindern in Schule oder für die zeitgemäße schulische IT-Ausstattung gibt es tragfähige Finanzierungskonzepte von Bund, Ländern und Kommunen in Deutschland. Zukunftsorientierte Bildung und Erziehung kann aber nicht von der Hand in den Mund leben. Das muss sich dringend ändern.“ Deutschlands öffentliche Gesamtausgaben für Bildung in Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegen ein Prozent unter dem OECD-Durchschnitt von 6,1 Prozent, erinnert Beckmann. „Der VBE erkennt keinen Willen bei der Politik, für eine wirkliche Bildungsrepublik zu investieren. Das ständige Vermessen von Schule durch Leistungstests und Vergleichsarbeiten hat noch in keinem Fall zur Verbesserung der Lern- und Lehrbedingungen an Schule geführt.“

 

Hintergrund: Die Vorstände von GÖD-APS, LCH und VBE tagten am 04. und 05. Mai 2015 in Mainau/Konstanz. Die drei Partnerorganisationen kommen jährlich zu einem Erfahrungsaustausch zusammen. Auch in diesem Jahr stehen Entwicklungen im Bildungsbereich von Deutschland, Österreich und der Schweiz im Mittelpunkt.

 

(Quelle: Pressedienst des VBE vom 05.05.15)

 

PDF Mainauer Erklärung von GÖD-LCH-VBE

 

Hier können Sie sich in zwei Youtube-Videos die „symbolische Versenkung“ der Sparpakete an der Bildung anschauen:

 https://www.youtube.com/watch?v=ujoDzRUVG2A&feature=youtu.be

 https://www.youtube.com/watch?v=KN8JvVr9TO4&feature=youtu.be


Klasse kochen

Der Schulwettbewerb KLASSE, KOCHEN! ist ein gemeinsames Projekt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, des Fernsehkochs Tim Mälzer, der Bertelsmann Stiftung sowie des Küchenherstellers Nolte Küchen.

Der Gewinn: zehn Übungsküchen, inklusive Planung und Einbau. Wer mitmachen will, muss einen Kreativbeitrag zum Motto des Wettbewerbs einreichen. Das diesjährige Motto lautet: „Lecker und günstig - gutes Essen muss nicht teuer sein“. Die Form des Beitrages ist frei wählbar: Von Brettspielen über Collagen und Filme, ist alles möglich. Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler ausdrücken, was sie zu dem Motto zu sagen haben. Aus den eingesendeten Kreativbeiträgen werden 25 Finalisten ausgewählt. In einem zweiten Schritt reichen die Schulen ein Nutzungskonzept für die Küche ein. Die Jury der Kooperationspartner wählt dann die zehn Gewinner-Schulen aus.

Interessierte Schulen können sich noch bis zum 28. Juni 2015 bewerben.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zu der Bewerbung finden Sie unter  www.klasse-kochen.de.

 

Hier zum Download:


„Die Unverzichtbaren“:
dbb startet 2. Staffel der Nachwuchskampagne für den öffentlichen Dienst

Die Unverzichtbaren Logo

Der dbb hat am 20. April 2015 den Startschuss für die 2. Staffel der Nachwuchskampagne „Die Unverzichtbaren“ gegeben, die junge Menschen über den Arbeitgeber öffentlicher Dienst informiert.

Fünf neue Gesichter - junge Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst - machen in den kommenden Monaten an rund 9.000 Schulen auf Plakaten und Postkarten Werbung für eine Karriere im öffentlichen Sektor und weisen auf das Internetportal zur Kampagne hin, das Informationen zu mehr als 100 Berufsprofilen und einen interaktiven Berufsfinder bietet.

In Videos und Blogs berichten die jungen Menschen über ihre Arbeit und ihre Motive für die Berufswahl. Auch im sozialen Netzwerk 'Facebook' haben die Unverzichtbaren einen Account. Ein weiteres Element der Kampagne ist die Lehrermappe „Öffentlicher Dienst“ mit einer komplett aufbereiteten Unterrichtseinheit für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 zum öffentlichen Sektor und seinen Berufen, die den Pädagogen bundesweit zur freien Nutzung angeboten wird.

„Deutschlands öffentlicher Dienst droht bei einem aktuellen Fehlbedarf von über 100.000 Fachkräften und mehr als 700.000 altersbedingt ausscheidenden Beschäftigten in den kommenden Jahren, seine Leistungsfähigkeit zu verlieren. Der demografische Wandel tut ein Übriges und erschwert die Nachwuchssuche zunehmend“', sagte der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt anlässlich des neuen Staffelstarts. „Deswegen müssen wir jetzt und auf breiter Front um qualifizierte und motivierte Talente kämpfen - sie sind ebenso unverzichtbar wie der öffentliche Dienst selbst.“

 

(Quelle: dbb newsletter 054/2015 vom 20.04.2015)


Einkommensrunde 2015 –
Vierte Verhandlungsrunde in Potsdam - Ergebnis erzielt

In der diesjährigen Einkommensrunde für die Beschäftigten der Länder haben sich dbb und Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) am späten Abend des 28. März 2015 geeinigt.

Im Einzelnen umfasst die Einigung folgende Regelungen:

 

Einkommenserhöhungen

Rückwirkend zum 1. März 2015 werden die Tabellenentgelte um 2,1 Prozent angehoben. Ab dem 1. März 2016 erfolgt eine nochmalige lineare Anhebung um 2,3 Prozent, mindestens aber 75 Euro. Insgesamt beträgt die lineare Erhöhung über den Zeitraum der vereinbarten Laufzeit von 24 Monaten somit durchschnittlich 4,61 Prozent. Somit bedeutet dies angesichts der niedrigen Inflation in Deutschland einen spürbaren Zugewinn, der auch Anschluss an das letztjährige Ergebnis bei Bund und Kommunen hält.

 

Auszubildende

Die Ausbildungsentgelte werden zum 1. März 2015 und zum 1. März 2016 um jeweils 30 Euro erhöht. Die geltende Übernahmeregelung wird verlängert, dies bedeutet, dass Auszubildende im Anschluss an ihre erfolgreich abgeschlossene Ausbildung bei dienstlichem beziehungsweise betrieblichem Bedarf für die Dauer von zwölf Monaten in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden. Im Anschluss daran werden die Beschäftigten bei entsprechender Bewährung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Zudem erhalten sie einen zusätzlichen Urlaubstag.

 

Einstieg in eine Entgeltordnung für Lehrkräfte

Die mehr als 200.000 Lehrkräfte in Deutschland werden in Zukunft auf Basis einer tariflichen Entgeltordnung eingruppiert. Die Zeit der einseitigen Arbeitgeberrichtlinien ist somit beendet. In fest verabredeten Verhandlungen soll Schritt für Schritt die Entgeltordnung komplettiert werden. Nach einem ersten Anpassungsschritt zum 1. August 2016 werden Höhe und Zeitpunkt der nächsten Annäherungsschritte Gegenstand zukünftiger Tarifverhandlungen sein.

 

Zusatzversorgung

Sonderzahlung Ost wird an Westniveau angeglichen

Die Zusatzversorgung wird auch in Zukunft wesentlicher Pfeiler der Altersvorsorge für Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst bleiben. Einen von der Arbeitgeberseite geforderten Eingriff in das Leistungsvolumen hat der dbb nicht zugelassen. Stattdessen haben sich dbb und TdL auf eine Erhöhung der Eigenbeteiligung geeinigt. Gleichzeitig steigt im Abrechnungsverband West der VBL auch der Arbeitgeberbeitrag entsprechend. Da im Osten eine große Deckungslücke entstanden ist, muss dort auch der Beitrag von Arbeitnehmern und Arbeitgebern stärker steigen. Als Kompensation für diese Mehrbelastung konnte der dbb durchsetzen, dass die Jahressonderzahlung Ost endlich an die Jahressonderzahlung West angepasst wird. Dies geschieht in fünf Schritten.

 

Erhöhung des Nachtarbeitszuschlags in Krankenhäusern

Der Nachtarbeitszuschlag in Krankenhäusern wird auf 20 Prozent erhöht.

 

Übergangsversorgung Feuerwehr und Justizvollzug

dbb und TdL haben sich darauf verständigt, dass die Gespräche zur Übergangsversorgung für die Beschäftigten im Justizvollzugsdienst der Länder sowie im feuerwehrtechnischen Dienst in Hamburg und Berlin zeitnah fortgesetzt werden.

 

Tarifpflege

Die vom dbb seit langem geforderte Tarifpflege ist Inhalt der Einigung geworden. Die Tarifvertragsparteien beabsichtigen nun, zur Fortentwicklung des Tarifrechts jährlich Gespräche zu führen.

 

Zustimmung der Bundestarifkommission

Die Bundestarifkommission (BTK) des dbb hat dem gefundenen Kompromiss nach einer Diskussion, die vor allem beim Thema Entgeltordnung Lehrkräfte sehr intensiv war, mit überwältigender Mehrheit zugestimmt. Aus Sicht der BTK sichert das Gesamtpaket im Länderbereich spürbare finanzielle Verbesserungen, den verlässlichen Einstieg in eine tarifliche Regelung der Lehrereingruppierung sowie den Erhalt eines zukunftsfähigen Zusatzversorgungssystems.

 

(Quelle: E-Mail 06/2015 des dbb beamtenbund und tarifunion zur EKR 2015 vom 29.03.15)

 

Weitere Informationen

Weitere Infos zur Einkommensrunde 2015 finden Sie unter

 

 


Einkommensrunde 2015 –
Dritte Verhandlungsrunde in Potsdam ohne Ergebnis

Am 16. und 17. März 2015 wurden in Potsdam die Tarifverhandlungen zur diesjährigen Einkommensrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) fortgesetzt. Die Verhandlungen verliefen ohne greifbares Ergebnis.

 

Kein lineares Angebot

Auch in der 3. Verhandlungsrunde wollte die Arbeitgeberseite kein Angebot für eine lineare Erhöhung vorlegen. Offensichtlich ist es so, dass insbesondere Nordrhein-Westfalen der Ansicht ist, dass ein schlechter Tarifabschluss die Blaupause für möglichst niedrige Erhöhungen im Beamtenbereich bilden soll.

 

Entgeltordnung Lehrkräfte

Die Arbeitgeber haben ein Konzept zur Entgeltordnung Lehrkräfte vorgelegt, was aber die Angleichung der Bewertungsunterschiede zwischen Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern und Beamtinnen/Beamten auf den Sankt-Nimmerleinstag verschiebt. Das ist keine Grundlage für eine umfassende Lehrer-Entgeltordnung.

 

Zusatzversorgung

Schwerpunkt der Verhandlungen war das Thema Zusatzversorgung für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst. Aus Sicht der Arbeitgeber besteht Anpassungsbedarf bei der Zusatzversorgung, da aufgrund der ansteigenden Lebenserwartung die Sterbetafeln, die der Zusatzversorgung zugrunde liegen, nicht mehr aktuell sind („Biometrie“) und da aufgrund der aktuellen Niedrigzinsphase der Zinssatz von 3,25 Prozent für Beiträge in der Ansparphase und von 5,25 Prozent in der Rentenbezugsphase, die in die Altersfaktorentabelle eingerechnet sind, nicht erreicht werden können („Rechnungszins“). Bereits seit dem Jahr 2012 finden Verhandlungen mit der TdL, dem Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) zu den Themen „Biometrie“ und „Rechnungszins“ statt. Die Arbeitgeberseite hat nun erneut Zugeständnisse der Gewerkschaften in dieser Frage gefordert. Die Gewerkschaften haben klargestellt, dass es keine Einschnitte bei der Leistung der Zusatzversorgung geben darf.

Die Arbeitgeber haben deutlich gemacht, dass ohne eine Kostensenkung für die Arbeitgeber bei der Zusatzversorgung keine Einigung in der Einkommensrunde 2015 möglich sei. Wenn der öffentliche Dienst zukünftig als Arbeitgeber attraktiv bleiben will, um die dringend benötigten Nachwuchskräfte an sich zu binden, ist aus Sicht des dbb die Beibehaltung einer auskömmlichen Zusatzversorgung unverzichtbar. Der dbb plädiert dafür, sich die Lage jeder Zusatzversorgungseinrichtung anzusehen, um zu beurteilen, ob Änderungen erforderlich sind.

 

Der dbb fordert:

  • den Erhalt einer zukunftssicheren Betriebsrente auf einem auskömmlichen Niveau bei akzeptabler finanzieller Beteiligung der Beschäftigten
  • den Verzicht auf Einschnitte im Leistungsrecht
  • ein klares Bekenntnis der Arbeitgeber zum Punktemodell als Zusatzversorgung für den öffentlichen Dienst, im Interesse der Beschäftigten aber auch zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit um gute und motivierte Nachwuchskräfte.

 

Die Arbeitgeber müssen ihrer Verantwortung zur finanziellen Absicherung im Alter nachkommen. Die Betriebsrente ist kein geeignetes Mittel zur finanziellen Entlastung der Haushalte der Länder. Die Beschäftigten der Länder benötigen ihre Zusatzversorgung zur Absicherung ihres Einkommens im Alter.

Die Betriebsrente darf von den Arbeitgebern nicht als Druckmittel bei der Einkommensrunde missbraucht werden.

Konkreter Handlungsbedarf besteht beim Abrechnungsverband Ost der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL). Im Gegensatz zum Abrechnungsverband West handelt es sich beim Abrechnungsverband Ost um ein kapitalgedecktes System, das nur in geringem Umfang durch eine zusätzliche Umlage finanziert wird. Die finanzielle Lage dieses Abrechnungsverbandes ist deshalb neben dem Beitragsaufkommen auch wesentlich vom Kapitalzins abhängig. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase auf den Kapitalmärkten ist im Abrechnungsverband Ost mittlerweile eine Unterdeckung von rund zwei Milliarden Euro entstanden, so dass dringender Handlungsbedarf gegeben ist. Die Gewerkschaften haben deutlich gemacht, dass die Arbeitgeber hier besonders in der Verantwortung stehen, das Niveau der Betriebsrente für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in den östlichen Bundesländern einheitlich mit dem Abrechnungsverband West und den kommunalen Zusatzversorgungskassen zu erhalten.

 

Fortsetzung der Verhandlungen Ende März

Die Verhandlungen werden am 28. und 29. März 2015 fortgesetzt. Der dbb wird bis dahin erneut bundesweit zahlreiche Warnstreiks durchführen. Wir fordern alle Mitglieder unserer Fachgewerkschaften auf, sich an den Aktionen des dbb vor Ort zu beteiligen. Infos zu einzelnen Aktionen werden auf den Sonderseiten des dbb zu finden sein.

 

(Quelle: E-Mail Nr.5/2015 des dbb vom 17.03.15 –
 „Einkommensrunde 2015 – Dritte Verhandlungsrunde in Potsdam ohne Ergebnis“)

 

Hier können Sie die entsprechenden Flugblätter des dbb downloaden:

 

 


Einkommensrunde 2015 – Auftakt der Verhandlungen in Berlin

Am 16. Februar 2015 haben in Berlin die Tarifverhandlungen zur Einkommensrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) begonnen. Zu Beginn der Verhandlungen machte Willi Russ, Fachvorstand Tarifpolitik und Zweiter Vorsitzender des dbb, die Forderung der Beschäftigten nach einer angemessenen Erhöhung der Entgelte gegenüber den Arbeitgebervertretern deutlich.

Der Arbeitgeberseite wurde das Forderungspaket des dbb vorgestellt. Der dbb fordert unter anderem 5,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro, die Erhöhung der Azubi-Entgelte um 100 Euro, eine dauerhafte Übernahme aller Auszubildenden, eine Entgeltordnung für Lehrkräfte, den Wegfall sachgrundloser Befristungen und Verbesserungen bei der Übergangsversorgung im Justizvollzugsdienst

Die TdL legte kein lineares Angebot vor und vertrat die Ansicht, dass es keine spürbaren Einkommenserhöhungen geben müsse, wenn die Inflation, wie es aktuell der Fall ist, niedrig sei.

Der dbb wies darauf hin, dass noch immer 200.000 Lehrkräfte ohne eine tarifvertraglich vereinbarte Entgeltordnung sind und dieser Zustand nunmehr endgültig behoben werden müsse. Die bisher auf der Sachebene gemeinschaftlich gestaltete gute Vorarbeit müsse nun in einen Tarifvertrag münden. Dabei seien Querverrechnungen mit linearen Komponenten problematisch, denn immerhin würde mit der Schaffung einer Entgeltordnung auch für Lehrkräfte ein skandalöser Zustand abgeschafft, woran auch die Arbeitgeberseite ein Interesse haben müsse.

Die Arbeitgeberseite sieht dringenden Gesprächsbedarf in Sachen Zusatzversorgung. Nach Ansicht des dbb passt dieses Thema nicht in eine Einkommensrunde. Zum einen ist es zu komplex, um es innerhalb weniger Wochen zu diskutieren. Zum anderen ist zu bedenken, dass an einer möglichen Lösung auch Bund und Kommunen zu beteiligen wären. Diese sitzen jedoch derzeit nicht am Verhandlungstisch.

Informationen zum weiteren Verlauf finden Sie auf den Sonderseiten des dbb zur Einkommensrunde unter
 http://www.dbb.de/themen/einkommensrunde-2015.

Die Verhandlungen werden am 26. Februar 2015 in Potsdam fortgesetzt.

(Quelle: E-Mail Nr. 03/15 des Geschäftsbereiches Tarif beim dbb beamtenbund und tarifunion)

 

PDF dbb-aktuell vom 16.02.15


didacta 2015 - VBE Themenhefter


Personalratswahlen 2014/15

Die Personalratswahl in der neuen Struktur des Landesamtes für Schule und Lehrerbildung (Landesschulamt) wird am 26. und 27. Januar 2015 durchgeführt.

 

Hier lesen Sie mehr, damit Sie gut auf die Wahl vorbereitet sind:

 

Das Kennwort für unsere Listen lautet:

„BPV- ein starkes Bündnis für Pädagogen“.

 

Bitte unterstützen Sie uns durch Ihre Stimme und machen Sie Werbung für unsere Kandidaten in Ihren Kollegien.

 

Hier finden Sie die vollständigen Kandidatenlisten des BPV:


Forderungen zur Einkommensrunde 2015 beschlossen

In der Sitzung der Bundes-Tarif-Kommission am 18.12.2014 wurden die Forderungen zur Einkommensrunde mit der TdL 2015 beschlossen.

Diese Forderungen lauten (Auszug):

  • Erhöhung der Tabellenentgelte (TV-L und TVÜ-Länder) um 5,5 Prozent, mindestens einer sozialen Komponente von 175 €
  • Erhöhung der Ausbildungsentgelte (TVA-L BBiG und Pflege, TV Prakt-L) um 100 Euro
  • Laufzeit 12 Monate
  • Erhöhung des Nachtarbeitszuschlags in Krankenhäusern auf 20 %, wie für alle anderen Beschäftigten
  • Zeit- und inhaltsgleiche Übertragung der Tarifeinigung auf den Beamtenbereich
  • 30 Tage Urlaub für alle Auszubildenden
  • Dauerhafte Übernahme aller Auszubildenden im Länderbereich
  • Wegfall der sachgrundlosen Befristung
  • Schaffung einer Entgeltordnung für Lehrkräfte

 

Näheres können Sie in folgenden pdf-Dokumenten nachlesen, die hier zum Download bereitstehen:


AdJ Bundestreffen in Dortmund vom 20.11.-22.11-2014

Foto Nils Weigl

Das zweite Bundestreffen der Arbeitsgemeinschaft der Junglehrer und -lehrerinnen in Dortmund, welches von Bundessprecherin Kerstin Ruthenschröer organisiert wurde, begann am Donnerstagabend mit einer Vorstellungsrunde, bei der auch der Vorsitzende des Bundesvorstandes Udo Beckmann, sowie dessen Stellvertreter Rolf Busch die Anwesenden begrüßten und ihre Wertschätzung ausdrückten.

Aus dem BPV nahm Nils Weigl teil.

Am Freitag begann die Arbeitssitzung mit einem Bericht bereits durchgeführter und geplanter Aktivitäten innerhalb der jeweiligen AdJ-Landesverbände. Ebenso informierte die Bundessprecherin  über ihre zurückliegende Arbeit.

Die Tagungsstätte Dortmund bewährte sich in zweifacher Hinsicht: Es war ein Zusammentreffen mit den Mitgliedern des Bundesvorstands möglich, da zuvor die Bundesversammlung des VBE vor Ort stattfand. Außerdem war es den AdJlern möglich die Impulsvorträge und weitere Veranstaltungen des Deutschen Lehrertages zu besuchen.

Die Auseinandersetzung mit einem neuen Namen für die AdJ stellte einen zentralen Diskussionspunkt der Arbeitssitzung dar. Die Landesvertreter äußerten geschlossen den Wunsch nach einer einheitlichen Identifikation und entschieden sich einstimmig und ohne große Diskussionen auf den Namen „Junger VBE“. Das Wort „Junger“ soll im jeweiligen Namen des Landesverbandes integriert werden. Um die Außenwirkung des Jungen VBE in Zukunft in allen Bundesländern zu stärken, ist die Gestaltung des Wortes als einprägendes Logo angedacht, das einheitlich von allen AdJ-Landesverbänden übernommen werden soll.

Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Ulrich Hohndorf – dbb Leiter des Geschäftsbereichs Tarif – der den jungen Lehrern und Lehrerinnen interessante Informationen zum Ablauf der Einkommensrunde 2015 gab und mit ihnen Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit im Hinblick auf die Einkommensrunde 2015 besprach.

Ein weiterer Arbeitsbereich war die redaktionelle Überarbeitung des Magazins „Aha! – Arbeitshilfen für Anwärter“. Die Neuauflage ist für das Jahr 2015 geplant.

Rückblickend bleibt festzuhalten, dass das AdJ-Bundestreffen für alle Beteiligten eine ideale Gelegenheit zur Vernetzung, zum Erfahrungsaustausch und zur Anregung neuer Impulse bot. Das Frühjahrstreffen  der Jungen VBEler ist bereits für März 2015 in Königswinter geplant. 


Neuer Rahmenplan Berlin/Brandenburg für die Jahrgänge 1 bis 10

Die Schulen in Berlin und Brandenburg bekommen einen neuen Rahmenlehrplan für die Jahrgangsstufen 1 bis 10. Für diesen neuen Rahmenlehrplan wurde ein Anhörungsportal eingerichtet, dort steht der Entwurf zur Diskussion bereit:

 http://www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.383534.de

Diskutieren Sie dort mit und teilen Sie uns Ihre Meinung zum neuen Gesamtrahmenlehrplan für die Klassen 1 bis 10 mit. Wir werden Ihre Meinung mitnehmen in unsere Gespräche mit dem Minister und zu den bildungspolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen.  

Hier werden Sie Ihre Meinung los: http://www.bpv-vbe.de/kontakt/vorstand


Auf zur didacta 2015 !

didacta Logo

Die didacta 2015 findet vom 24. bis 28.02.2015 in Hannover statt.

Es wird, wie vor drei Jahren, ein Bus-Bonus und Bahn-Special für die Anreise zur didacta angeboten. Man findet dieses Angebot unter dem Link
 http://www.didacta-hannover.de/de/anreise-aufenthalt/anreise .

Außerdem gibt es verbilligte Gruppentickets zum Preis von 11,- € pro Person bei einer Bestellmenge von mindestens 15 Tickets.
Zum Ticketshop geht es über diesen Link:   http://www.didacta-hannover.de/de/tickets.

Diese Angebote gelten für alle potenziellen Besucher, sie sind also nicht an eine BPV-Mitgliedschaft gebunden.

 

Verbilligte Tagestickets zu 6,- € erhalten BPV- und VBE-Mitglieder über den VBE Niedersachsen. Näheres erfahren Sie hier: PDF Kartensonderaktion

PDF Programm am VBE-Treffpunkt Halle 16 Stand - D30

 

Weitere Informationen zur didacta findet man unter  http://www.didacta-hannover.de.


Einladung zur Teilnahme an einer Befragung zum Berufsverbleib von Erzieher(inne)n und Kindheitspädagog(inn)en

Für die Längsschnittstudie ÜFA (Start 2011, gefördert vom BMBF) sucht das Projektteam der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf, der Universität Koblenz-Landau und der Philipps-Universität Marburg Befragungsteilnehmer(innen), die zwischen 2010 und 2013 ihren Ausbildungs- oder Studienabschluss gemacht haben (staatlich anerkannte Erzieherin/staatlich anerkannter Erzieher, Bachelorabschluss im früh- oder kindheitspädagogischen Bereich). Das Projekt untersucht den Berufsverlauf und die Beschäftigungssituation von Erzieher(innen) und Kindheitspädagog(inn)en.

Die Befragungsergebnisse sollen dazu genutzt werden, zukünftige Absolvent(inn)en besser auf den Übergang in das Berufsleben vorzubereiten und die Qualität der Aus- und Weiterbildung weiter zu entwickeln.

Wenn Sie Interesse an der Befragung haben verwenden Sie bitte folgenden Link:

URL:  http://uefa-rueck.tba-hosting.de/befragung/login_alumni.php

Für Fragen oder weitere Informationen stehen Nicole Mink oder Christiane Theisen an der Universität Marburg unter der Rufnummer 06421/28-24645 oder per E-Mail an uefa@staff.uni-marburg.de zur Verfügung. Nähere Informationen zum Projekt finden sich auf der Homepage www.projekt-uebergang.de.


Deutscher Lehrertag 2015 - Frühjahrstagung


IT an unseren Schulen - Forsa-Umfrage

Jeder zweite Lehrer ohne geschützte Dienst-E-Mail-Adresse

Die IT-Ausstattung in den Schulen Deutschlands ist alles andere als zeitgemäß. Was in Wirtschaft und Verwaltung als normal gilt, dass jeder Mitarbeiter per geschützter Dienst-E-Mail-Adresse erreichbar ist, trifft in Deutschland nur auf jeden zweiten Lehrer zu.

Eine im Auftrag des VBE durchgeführte repräsentative Forsa-Lehrerumfrage ergab:

  • Einen PC als alltäglichen persönlichen Arbeitsplatz haben die wenigsten Lehrerinnen und Lehrer. 22 Prozent der Befragten haben nicht einmal Zugang zu einem PC in der Schule.
  • Insbesondere Grundschulen sind in puncto IT-Ausstattung mangelhaft versorgt. 41 Prozent der befragten Grundschullehrkräfte haben in der Schule kein schnelles Internet.   
  • Nur etwa 30 Prozent der Grundschullehrerinnen und –lehrer können über eine geschützte Online-Plattform Materialien für ihren Unterricht downloaden und diese für Hausaufgaben und Elternkontakte nutzen.  
  • Nicht einmal zwei Drittel aller Lehrkräfte (57 Prozent) haben eine eigene dienstliche E-Mail-Adresse. Sogar ein Viertel der befragten Schulleitungsmitglieder müssen ohne geschützte Dienst-E-Mail auskommen.
  • Noch schlechter sieht es bei der Wartung der vorhandenen IT-Ausstattung aus. In fast drei Viertel unserer Schulen kümmern sich einzelne Fachlehrer neben ihrem eigentlichen Unterricht darum.
  • Fortbildungen in Sachen IT-Nutzung fehlen fast gänzlich. Über 90 Prozent der Befragten äußerten, dass sie die notwendigen Kenntnisse für die Nutzung dieser Technik sich vor allem privat angeeignet haben.
    Die MAUS-Schulungen (Medien an unseren Schulen) Anfang der 2000-er Jahre im Land Brandenburg stellen also die ganz große Ausnahme dar.   

Was also für einen Sachbearbeiter normal ist, dass er für die SAP-Software, die er für seine Arbeit nutzt, eine Schulung und anschließend einen eigenen PC erhält, trifft für einen Lehrer nicht zu. Das für das in den Klassenraum gestellte Aktivboard notwendige Knowhow muss dieser sich selbst aneignen, in seiner Freizeit und auf seine Kosten.

Was für jede Sekretärin gilt, dass sie für ihre Arbeit eine geschützte Dienst-E-Mail-Adresse erhält, ist für einen Lehrer auch in Brandenburg nicht selbstverständlich.

Und dass die Wartung der IT-Technik von einem eigens dafür angestellten Fachmann übernommen wird, trifft auf die Schule wenig zu.   

Die Lehrer machen aus dieser Mangelsituation das Beste. Die Politik hat jedoch die Aufgabe diese Mängel abzustellen und dafür die finanziellen Mittel und die Lehrerarbeitszeit dauerhaft bereitzustellen.    

 

An dieser Umfrage nahmen bundesweit und in NRW Lehrkräfte von der Grundschule bis zur berufsbildenden Schule teil. Insgesamt wurden 751 Lehrerinnen und Lehrer aus NRW, Bayern und Baden-Württemberg über computergestützte Telefoninterviews befragt. Die Erhebung fand vom 16.Oktober bis 5. November 2014 statt.

 

Anbei können Sie dazu downloaden:


Lehrer werden ist nicht schwer? Schulleiter sein dagegen sehr?

Stiftung der Deutschen Wirtschaft und Robert Bosch Stiftung laden ein zum Forum „Leadership in der Lehrerbildung“

 

Welches Rüstzeug brauchen Lehrkräfte und Schulleiter/innen, wenn sie heutzutage in der Schule bestehen wollen? Wie kann es gelingen, die Nachwuchsförderung in der Lehrerausbildung aktuellen Bedürfnissen anzupassen? Diese und viele andere wichtige Fragen, nimmt das 5. Forum „Leadership in der Lehrerbildung“ in den Blick und begegnet ihnen mit konkreten Umsetzungsbeispielen.

Im Rahmen des Forums bringen die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) und die Robert Bosch Stiftung innovative Akteure der Lehrerbildung aller Ausbildungsphasen zusammen, die sich für eine systematische Nachwuchsförderung und Führungskräfteentwicklung im Berufsfeld Schule einsetzen. Es werden Ergebnisse einer Bestandsaufnahme vorgestellt, die das Institut für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie der Pädagogischen Hochschule Zug im Sommer 2014 zur Etablierung von Leadership-Themen durchführte.

Das Forum findet statt am:
20. (Beginn 12:00 Uhr) und 21. November 2014, in der Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung in Berlin, Französische Straße 32, 10117 Berlin

Neben inhaltlichen Impulsen durch Vorträge können Interessierte, die mit dem Beruf „Lehrer“ zu tun haben, an unterschiedlichen Workshops und Foren teilnehmen.

Zum Programm:
 http://mail3.sdw.org/dokumente.nsf/0/A7D9E32AA448B4C6C1257D7000357CA8

Eine Anmeldung ist bis zum 3. November 2014 möglich über folgenden Link:
 https://de.surveymonkey.com/s/ForumLeadershipLehrerbildung

Das Studienkolleg, welches das Forum Leadership in der Lehrerbildung zum 5. Mal ausrichtet und im vergangenen Jahr eine begleitende Publikation zum Thema herausgegeben hat ( http://www.sdw.org/mediathek/publikationen), ist Teil der Begabtenförderung des Studienförderwerks Klaus Murmann der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw). Es richtet sich an leistungsstarke, gesellschaftlich engagierte Lehramtsstudierende und Promovierende mit dem Berufsziel „Lehrer“. Dieses in Deutschland einzigartige Förderprogramm macht angehende Lehrerinnen und Lehrer mit pädagogischen Führungsaufgaben vertraut und vermittelt ihnen ein Bewusstsein für schulische Gestaltungsräume. Viele Studienkollegs-Alumni bringen sich aktiv mit ihren Erfahrungen bei der Programmgestaltung der zahlreichen Akademien, Seminare und Workshops ein.

Mehr über das Studienkolleg:  http://www.sdw.org/studienkolleg


„So bringen Sie das Gehirn Ihrer Schüler zum Lernen“

Seminar mit Prof. Roth

 

Die Raabe Akademie, Teil der Dr. Josef Raabe Verlags-GmbH (Klett-Gruppe), veranstaltet zum wiederholten Male mit dem bekannten Hirnforscher Prof. Gerhard Roth eine Fortbildungsveranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer zum Thema „So bringen Sie das Gehirn Ihrer Schüler zum Lernen – Grundbedingungen für den Unterrichtserfolg“.

In diesem und im letzten Jahr hat die Veranstaltung bereits in Köln, Bonn, in Niedersachsen und in Kassel stattgefunden. Am 5./6.12.2014 findet nun ein weiteres Seminar mit Herrn Prof. Roth statt, diesmal jedoch in Berlin. 

 

Das Seminar ist auf 40 Teilnehmer begrenzt. Für die zweitägige Veranstaltung wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von 399,- € erhoben. Diese Gebühr reduziert sich bei frühzeitige Anmeldung bis zum 04.11.2014 um 50,- € und bei Mitgliedschaft im VBE bzw. BPV abermals um 30,- €. Für eine Übernachtung am Seminarort fallen zusätzliche Kosten an.

 

Weitere Informationen und das notwendige Anmeldeformular können Sie hier herunterladen:

PDF Infoblatt + Anmeldeformular

 

 


EXPOLINGUA Berlin – Die Welt der Sprachen erleben

EXPOLINGUA Logo

Vom 21. Bis 22. November 2014 bietet die EXPOLINGUA Berlin, 27. Internationale Messe für Sprachen und Kulturen, wieder die Möglichkeit, die Welt der Sprachen zu erleben. Informieren Sie sich auf der internationalen Sprachenmesse im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin-Mitte über modernes und unterhaltsames Fremdsprachenlernen und machen Sie sich auf die Reise zu den verschiedenen Kulturen der Welt.

50 Sprachen, 100 Vorträge und 150 Aussteller aus 25 Ländern – die EXPOLINGUA ist randvoll mit Ideen und Trends aus dem Sprachenbereich und macht Lust auf Neues! Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Vortrags- und Kulturprogramm mit zahlreichen Aktionen zum Mitmachen und Kennenlernen fremder Kulturen.

Über die Website der EXPOLINGUA  http://www.expolingua.com/expolingua_berlin/de/ können Sie auch Freikarten und Flyer in Papierform bestellen.

Der Besucherflyer ist unter diesem Link als pdf-Datei abrufbar: 
 PDF http://www.expolingua.com/expolingua_berlin/pdf/EXPOLINGUABerlin2014_Besucherflyer.pdf

Das Vortragsprogramm der gesamten EXPOLINGUA 2014 finden Sie hier:
 PDF http://www.expolingua.com/expolingua_berlin/pdf/EXPOLINGUABerlin2014_Vortragsprogramm.pdf


VBE und Mathematik-Wettbewerb „PANGEA“ gehen Partnerschaft ein

Von Helge Dietrich, VBE Berlin

 

Der alte Urkontinent Pangea stand Pate bei der Namensgebung eines Mathematik-Wettbewerbs für Schülerinnen und Schüler, die nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus vielen anderen europäischen Ländern kommen. Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen jedoch aus Deutschland.

2007 begann alles, als eine Gruppe von engagierten Menschen das erste Mal den Wettbewerb ausschrieb. Das Echo war naturgemäß zunächst nicht sehr groß: nur 5167 interessierte Jugendliche traten mit ihren Lehrkräften an. Aber das Projekt sprach sich herum und 2013 waren es 69682 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland, 2014 konnte das Ergebnis weit übertroffen werden: 106837 junge Menschen nahmen teil. Mittlerweile hatte auch die Bundesbildungsministerin die Schirmherrschaft übernommen, sicherlich auch ein Anreiz für die Kolleginnen und Kollegen, sich mit ihren Schülerinnen und Schülern zu beteiligen.

Man mag nun die Frage stellen, weshalb ein weiterer Wettbewerb benötigt wird, nachdem es ja auf dem Markt schon eine Reihe anderer, erfolgreicher Wettbewerbe gibt. In der Tat gibt es eine Reihe von Besonderheiten, die dem Pangea Wettbewerb in eine Ausnahmestellung bringen.

Einmal werden die Aufgaben so gestaltet, dass zumindest in der Vorrunde für alle Schülerinnen und Schüler mindestens die Hälfte der Aufgaben lösbar sind, eine Besonderheit, die auch weniger begabten Teilnehmerinnen und Teilnehmern Mut machen soll, sich am Wettbewerb zu beteiligen und Spaß an der Mathematik zu bekommen.

Zum anderen versuchen die Organisatoren, es den Lehrkräften so einfach wie möglich zu machen. Die Anmeldung ist ein Klick und die Rückmeldung der Ergebnisse der eigenen Lerngruppe ist unkompliziert.

Dem Verein Pangea stehen Experten zur Seite, die die ganze Breite der Schulmathematik repräsentieren. Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher lehrt an der Universität Gießen und leitet dort das Mathematikum. Prof. Dr. Hans-Georg Weigand ist an der Universität Würzburg tätig, Prof. Dr. Wilfried Herget ist emeritiert und lehrte und forschte früher an der Universität Halle-Wittenberg, an der Frau Prof. Karin Richter z.Zt. arbeitet. Auch Prof. Dr. Marcel Erné von der Universität Hannover ist Mitglied des Beratungsgremiums. Allen gemeinsam ist, dass sie im Bereich der Fachdidaktik lehren. Zwei weitere Mitglieder des Gremiums sollen aber nicht vergessen werden. Mit dem Ingolstädter Grundschulrektor Dr. Michael Enzinger und dem Berliner Lehrer Helge Dietrich sind zwei Vertreter der Lehrerschaft dabei.

Der VBE ist seit kurzer Zeit Partner des Pangea Wettbewerbs. Damit ist er keine finanziellen Verpflichtungen eingegangen. Er fördert, indem er berichtet und die Mathematiklehrerinnen und -lehrer unter seinen Mitgliedern auffordert, sich mit ihren Schülerinnen und Schülern am Wettbewerb zu beteiligen. Die Kolleginnen und Kollegen können aber auch selbst gestaltend mitwirken, indem sie Aufgaben aus der eigenen Unterrichtstätigkeit an die Organisatoren zur weiteren Verwendung einreichen.

So ist die Partnerschaft für beide Seiten von Nutzen: der VBE wird einmal mehr seinem Anspruch gerecht, nicht nur Tarifpartner sein zu wollen, sondern auch Initiator und Umsetzer von bildungspolitischen Initiativen. Der Wettbewerb profitiert von diesem Einsatz des VBE, denn er gewinnt mehr Schülerinnen und Schüler und deren Lehrerinnen und Lehrer, die motiviert sind, sich zu beteiligen.

Selbstverständlich gibt es keine Mehrarbeit für die Kolleginnen und Kollegen, ein wichtiges Merkmal, denn wir wissen, dass unsere Kolleginnen und Kollegen in den Schulen schon jetzt an der Grenze der Leistungsfähigkeit angelangt sind.

Die Preisverleihungen sind öffentlich und werden seit 2014 nicht mehr zentral durchgeführt. Für den norddeutschen Raum fand die Preisverleihung in einem festlichen Rahmen in Hannover statt. Dies ist besonders wichtig, denn die Leistungen der Jugendlichen können so angemessen gewürdigt werden.

Zum Autor:

Helge Dietrich, Berlin

Mitglied des Beratungsgremiums des Pangea Wettbewerbs

Früher: Vorsitzender des VBE, Landesverband Berlin und stellvertretender Bundesvorsitzender Bereich Beamtenpolitik
Foto Helge Dietrich

6. Norddeutscher Lehrertag in Schwerin

Über 130 Lehrer aus Mecklenburg-Vorpommern und den anderen norddeutschen Bundesländern konnte der Landesvorsitzende des VBE M-V M. Blanck am 27.09. zum 6. Norddeutschen Lehrertag in Schwerin begrüßen.

„Classroom Management beginnt vor dem Unterricht und hört nach diesem nicht auf. Auf den Lehrer kommt es an", so Blanck in seinen Eröffnungsworten. Er verglich die psychische Belastung eines Lehrers in einer Stunde mit dem Stress, den ein Pilot während des Start- oder Landevorgangs aushalten muss. Allerdings könne der Lehrer nur erfolgreich agieren, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Blanck: „Wir unterrichten heute noch in Räumen, die zu Zeiten gebaut wurden, als Unterrichtsdisziplin noch im engen Zusammenhang zu absoluten Gehorsam stand. Diese können die Anforderungen an eine moderne Unterrichtsgestaltung nicht mehr erfüllen."

Daran knüpfte der Bundesvorsitzende Udo Beckmann in seinem Grußwort an, und nahm die verantwortlichen Landespolitiker in die Pflicht. „Das Kooperationsverbot müsse durch ein Kooperationsgebot ersetzt werden", forderte Beckmann. Es ist sehr wichtig die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen kritisch zu begleiten, um zu verhindern, dass rein wirtschaftliche Interessen die Bildungslandschaft beeinflussen könnten.

In seinem Einführungsvortrag belegte Prof. Dr. Hillenbrand von der Universität Oldenburg, dass erfolgreiche Unterrichtsführung zwar sehr von der Lehrerpersönlichkeit abhänge, wenn aber die Gesellschaft die Schule bei der Inklusion allein lässt, kann sie nicht funktionieren. Inklusion impliziert nicht die Abschaffung der Förderung, auch in entsprechenden Schulen. Er appellierte an die Politik, Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Erfüllung der UN-Resolution ermöglicht.

Frau Schiller, Lehrerin in Hamburg, berichtete eindrucksvoll über die Umsetzung ihrer „Lernwerkstatt". Das Publikum konnte wichtige Anregungen für die eigene Arbeit mitnehmen. Eine Kollegin: "Gerade die Verbindung wissenschaftlicher Grundlagen mit den Erfahrungen der täglichen Unterrichtspraxis machen diesen Weiterbildungstag so interessant." In nachmittäglichen Workshops gab es vor allem Praxistipps. Vom Umgang mit ADHS, der Raumgestaltung für inklusiven Unterricht und dem Einsatz moderner Unterrichtstools ging es bis zur Selbst- und Klassenführung, um im Lehrerberuf gesund arbeiten zu können.

Fazit gegen 16 Uhr: Eine Veranstaltung, für die gern ein freier Sonnabend „geopfert" wurde. Es gab viele Anregungen, die ihre Umsetzung im täglichen Unterricht finden werden.

(Pressedienst des VBE Mecklenburg-Vorpommern vom 29.09.2014)


9. Landesverbandstag des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes stand unter dem Thema „Gerechtigkeit wa(a)gen - auch in Brandenburg“

Am 13. September 2014 fand in Dahlewitz der 9. Landesverbandstag des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes (BPV) statt. Der Verbandstag wurde durch eine bildungspolitische Veranstaltung zum Thema „Gerechtigkeit wa(a)gen - auch in Brandenburg“ eröffnet. In seiner Eröffnungsrede erläuterte Hartmut Stäker, Präsident des BPV, dass trotz gleichwertiger Abschlüsse laut neuem Lehrerbildungsgesetz des Landes Brandenburg eine Ungleichbehandlung der Lehrer entsprechend der Schulstufen, in denen sie unterrichten, erfolgt. Der Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung Udo Beckmann forderte in seinem Vortrag zu dem Thema „die Anerkennung der Gleichwertigkeit der Lehrerarbeit und damit der Lehrämter“. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit den bildungspolitischen Sprechern Marie Luise von Halem (Bündnis90/Die Grünen), Andreas Büttner (FDP) und Gordon Hoffmann (CDU) wurde deutlich, dass das Land Brandenburg sowohl politisch als auch finanziell sehr wohl in der Lage wäre, diese Ungleichbehandlung abzuschaffen. Ebenso wurden auch Themen wie die Inklusion, die Einstellung von jungen Lehrerinnen und Lehrern, sowie der hohe Unterrichtsausfall an Schulen thematisiert.

Im weiteren Verlauf des Verbandstages wurde der Vorstand des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes neu gewählt. Sowohl Hartmut Stäker als Präsident als auch die Vizepräsidenten Frau Christina Adler, Frau Dagmar Graefe, Frau Regina Schollmeier, Herr Gunter Gerth sowie die Schatzmeisterin Monika Barwisch und die Beisitzerin Bärbel Krüger wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Hier finden Sie weitere Dokumente des Landesverbandstages:


Pressedienst

Potsdam, 14.09.2014

„Gerechtigkeit wa(a)gen - auch in Brandenburg“ ist Thema auf dem 9. Landesverbandstag des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes

 

Am 13. September 2014 fand in Dahlewitz der 9. Landesverbandstag des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes (BPV) statt. Der Verbandstag wurde durch eine bildungspolitische Veranstaltung zum Thema „Gerechtigkeit wa(a)gen - auch in Brandenburg“ eröffnet. In seiner Eröffnungsrede erläuterte Hartmut Stäker, Präsident des BPV, dass trotz gleichwertiger Abschlüsse laut neuem Lehrerbildungsgesetz des Landes Brandenburg eine Ungleichbehandlung der Lehrer entsprechend der Schulstufen, in denen sie unterrichten, erfolgt. Der Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung Udo Beckmann forderte in seinem Vortrag zu dem Thema „die Anerkennung der Gleichwertigkeit der Lehrerarbeit und damit der Lehrämter“. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit den bildungspolitischen Sprechern Marie Luise von Halem (Bündnis90/Die Grünen), Andreas Büttner (FDP) und Gordon Hoffmann (CDU) wurde deutlich, dass das Land Brandenburg sowohl politisch als auch finanziell sehr wohl in der Lage wäre, diese Ungleichbehandlung abzuschaffen. Ebenso wurden auch Themen wie die Inklusion, die Einstellung von jungen Lehrerinnen und Lehrern, sowie der hohe Unterrichtsausfall an Schulen thematisiert.

Im weiteren Verlauf des Verbandstages wurde der Vorstand des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes neu gewählt. Sowohl Hartmut Stäker als Präsident als auch die Vizepräsidenten Frau Christina Adler, Frau Dagmar Graefe, Frau Regina Schollmeier, Herr Gunter Gerth sowie die Schatzmeisterin Monika Barwisch wurden in ihren Ämtern bestätigt.

 

c/o dbb beamtenbund und tarifunion
landesbund brandenburg
Weinbergstraße 36
14469 Potsdam

 

Telefon: 035451-90713
Telefax: 035451-894949
mail: staeker@bpv-vbe.de
Internet: http://www.bpv-vbe.de

 

Herr Hartmut Stäker
V.i.S.d.P.

 

Frau Catharina Vater
Vertreterin

 

Der VBE ist eine der beiden großen
Lehrerorganisationen in Deutschland.
Er vertritt ca. 140 000 Pädagoginnen
und Pädagogen in allen Bundesländern.

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Wahlprüfsteine des dbb brandenburg zur Landtagswahl Brandenburg

Der dbb brandenburg hat im Vorfeld der diesjährigen Landtagswahl die im Landtag vertretenen Parteien um konkrete Antworten zu drängendsten, vorwiegend besoldungs- und beamtenversorgungsrechtlichen Fragen gebeten. Die Beschränkung auf beamtenrechtliche Themen ergibt sich aus der Stellung des Landtages als Entscheidungsgremium für das Besoldungs- und Versorgungsrecht.

Jedes Mitglied soll sich unvoreingenommen ein eigenes Bild darüber machen, ob und inwieweit die Stellungnahmen der Parteien die erhoffte Klarheit hinsichtlich der Teilhabe der brandenburgischen Beamtinnen und Beamten an der Entwicklung der allgemeinen wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse und des allgemeinen Lebensstandards bringen oder die Skepsis und Kritik des dbb brandenburgs an der bisherigen Politik nähren. Wir stellen die Fragen und Antworten deshalb unkommentiert zur Verfügung.

Der dbb brandenburg und damit auch der BPV werden jedenfalls auch in der kommenden Legislaturperiode an diesen Themen dran bleiben und weiter versuchen, die politischen Entscheidungsträger in Brandenburg insbesondere zu einem klaren Bekenntnis zum Berufsbeamtentum, einer Besoldung im Ranking von Bund und Länder zumindest auf einem Platz im Mittelfeld und einer zeit- und wirkungsgleichen Übernahme zukünftiger Tarifabschlüsse zu bewegen.

(Quelle: Infoversand des dbb brandenburg vom 20.08.2014)

 

 

 


BBBank Sommeraktion

Die BBBank hat dieses Jahr im Zeitraum vom 01.08.2014 bis zum 15.09.2014 gemeinsam mit dem dbb Vorsorgewerk eine Sommeraktion für alle dbb Mitglieder und deren Angehörige.

Es handelt sich hierbei um einen Sommer-Bonus in Höhe von 100 Euro bei Kontoeröffnung während dem o.g. Zeitraum.

Weitere Informationen finden Sie im beigefügten PDF.

BBBank Flyer herunterladen

Gemeinsam zu guter Bildung - We Need Your Help!

Weltlehrertag 5. Oktober 2014

Setzen Sie sich zum Abschluss dieser Phase der Kampagne der Bildungsinternationale Gemeinsam für gute Bildung dafür ein, dass dies der außergewöhnlichste Weltlehrertag aller Zeiten wird!

Feiern Sie das Lehren und das Lernen zusammen mit Ihren mehr als 30 Millionen Kolleginnen und Kollegen, die sich weltweit täglich für gute Bildung engagieren!

Zeigen Sie der Welt, dass Sie stolz darauf sind, Kindern bzw. jungen Menschen und Erwachsenen gute Bildung anzubieten!

Treffen Sie zur Feier des 20. Weltlehrertages Ihre Kolleginnen und Kollegen in Ihrer Schule bzw. örtlichen oder nationalen Organisation!

Gute Bildung für alle ist die Grundlage nachhaltigen wirtschaftlichen Wachstums und einer gerechten und fairen Gesellschaft.

Gute Bildung unterstützt jede Person zwecks Entwicklung ihres vollen Potenzials.

 

PDF Vollständige Mitteilung herunterladen

   


eBook:
Deutsche Bildung informiert zum Thema Studienentscheidung

Die auf Studienförderung spezialisierte Deutsche Bildung hat ein eBook mit dem Titel „Studienentscheidung treffen mit Kopf und Bauch“ herausgegeben. Das eBook richtet sich an Schüler und Abiturienten, aber auch an Eltern und Lehrer.
Unter  www.deutsche-bildung.de kann es kostenfrei bestellt werden.

„Über 16.000 Studiengänge in Deutschland machen die Entscheidung für das passende Studium nicht leicht“, sagt Anja Hofmann, Vorstandsmitglied der Deutschen Bildung. Das Unternehmen hat deshalb ein eBook entwickelt, das Schüler und Abiturienten, die sich für den akademischen Weg interessieren, bei der Entscheidungsfindung unterstützt. „Es ist ganz natürlich, dass Schüler sich zunächst an ihren Lieblingsfächern in der Schule orientieren“, sagt Hofmann, „doch wer Erdkunde mochte, für den muss ein Geographie-Studium nicht das richtige sein“. Im eBook „Studienentscheidung treffen mit Kopf und Bauch“ erfahren Schüler, wie sie passende Studiengänge systematisch einkreisen können. Das eBook beantwortet im ersten Teil die Frage, wie persönliche Interessen und Stärken identifiziert werden. Im zweiten Teil wird ein Überblick über verschiedene Anlaufstellen und Beratungsangebote gegeben. „Doch auch wenn jemand sein Wunschstudium gefunden hat, bleiben viele Fragen noch offen“, sagt Hofmann. „Wir geben deshalb Tipps für die Wohnungssuche, stellen Finanzierungsmöglichkeiten vor und beraten zur ersten Zeit auf dem Campus“.

Ergänzt wird das eBook durch Interviews mit Studenten, die von ihrem Weg an die Hochschule berichten und den Lesern Tipps aus persönlicher Erfahrung geben. Relevante Lektüretipps und Portraits von hilfreichen Initiativen und Webseiten runden das eBook ab.

Das eBook kann kostenfrei unter der E-Mail-Adresse  eBook@deutsche-bildung.de bestellt werden.


Wahlprüfsteine des dbb brandenburg

zur Wahl des Brandenburger Landtages am 14. September 2014

Der Dienstrechtsausschuss des dbb brandenburg hat Wahlprüfsteine zur Wahl des Brandenburger Landtages am 14. September 2014 erarbeitet. Gemäß Beschluss der Landesleitung wurden diese den im Landtag vertretenen Parteien (SPD, DIE LINKE, CDU, Bündnis90/Die Grüne, FDP) mit der Bitte um Bearbeitung zugesandt. Über das Ergebnis werden wir hier und unter www.dbb-brandenburg.de nach Erhalt der Antwortschreiben informieren.

Der dbb brandenburg als größte gewerkschaftliche Interessenvertretung für den öffentlichen Dienst in Brandenburg hat im Folgenden die für die Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfänger/ innen drängendsten Fragen zusammengestellt. Der dbb brandenburg will wissen, wie sich die Parteien in der nächsten Legislaturperiode die Teilhabe der brandenburgischen Beamten und Beamtinnen an der Entwicklung der allgemeinen wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse und des allgemeinen Lebensstandards vorstellen. Die Antworten werden übersichtsartig auf den genannten Internetseiten veröffentlicht.

 

1.)

Berlin hat den letzten und Brandenburg den vorletzten Platz im bundesdeutschen Besoldungsranking inne. Berlin will bis 2019 den Anschluss an den Bund und die übrigen Länder wieder herstellen.

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass Brandenburg künftig einen Platz zumindest im Mittelfeld des Besoldungsrankings einnimmt? Wenn ja, bis wann, in welchen Schritten und mit welchen Maßnahmen soll das Ziel erreicht werden?

 

2.)

Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem Urteil vom 27.02.2014 festgestellt, dass die Besoldung der Beamtinnen und Beamten seit jeher in einem engen, durch den Alimentationsgrundsatz nach Art. 33 Abs. 5 GG vermittelten Zusammenhang mit der Entwicklung der Gehälter der Tarifbeschäftigten, d. h. mit den Tarifabschlüssen für den öffentlichen Dienst, steht.

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass die finanziellen Rahmenbedingungen für die Beamtinnen und Beamten im Verhältnis zu den Tarifbeschäftigten nicht weiter verschlechtert werden?

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass zukünftige Tarifabschlüsse grundsätzlich zeit- und wirkungsgleich für die Beamtinnen und Beamten einschließlich der Versorgungsempfänger/ innen übernommen werden und deren Übernahme nicht mehr wie in der Vergangenheit ausschließlich aus Gründen der Haushalts-konsolidierung verweigert wird?

 

3.)

Aktive und pensionierte Beamtinnen und Beamte tragen seit vielen Jahren mit Abschlägen von einer Besoldungserhöhung und deren Zuführung zu einer Versorgungsrücklage zur Finanzierung ihrer Versorgung bei. Mit diesem Versorgungsfonds besteht eine zusätzliche kapitalgedeckte Finanzierungssäule, die den Landeshaushalt nachhaltig entlastet und zur Finanzierung der Versorgungslasten beiträgt. Einige Länder haben diese Kapitalstöcke wieder aufgelöst und die Beträge dem allgemeinen Haushalt zugeführt.

Sagen Sie zu, dieses Finanzierungsinstrument der Beamtenversorgung nicht anzutasten?

 

4.)

Die Besoldungsgesetzgeber, Bund und seit 2006 das Land Brandenburg, haben seit den 90er Jahren alle Einschnitte und Kürzungen in der gesetzlichen Rentenversicherung, zuletzt die Anhebung der Altersgrenzen, wirkungsgleich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen. Zum 01.07.2014 tritt das Gesetz über Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung in Kraft, mit dem die abschlagsfreie Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren sowie die Verbesserung der Mütterrente eingeführt werden.

Werden Sie diese Regelungen auch wirkungsgleich für die Beamtinnen und Beamten übernehmen?


Gemeinsam die Zukunft entdecken

Neue Broschüre unterstützt Eltern dabei, ihre Kinder in die Arbeitswelt von morgen zu begleiten

 

Berlin, 01. Juli 2014. „Ich möchte später einen Beruf machen, der mir Spaß macht und mit dem ich mein Potenzial ausschöpfen kann“, erzählt Psychologie-student Daniel Kraußer. Doch wie kommen Jugendliche dahin und welche Rolle spielen Eltern dabei? Die neue Broschüre des gemeinnützigen Förderprogramms STUDIENKOMPASS, herausgegeben von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw), unterstützt Eltern, ihre Kinder auf dem Weg ins Berufsleben zu begleiten. Der 20-seitige Ratgeber macht Vorschläge für die Herangehensweise an das Thema, stellt Wege nach dem Abitur vor und wirft einen Blick auf die zukünftige Arbeitswelt. 

 

In die Broschüre bringt der STUDIENKOMPASS seine Erfahrungen aus der Begleitung von mehr als 2.600 Jugendlichen bei der Studien- und Berufsorientierung ein. Das Programm wurde 2007 als gemeinsame Initiative der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) ins Leben gerufen. An 30 Standorten bundesweit werden junge Menschen, die als Erste in ihrer Familie ein Studium aufnehmen möchten, drei Jahre lang auf dem Weg ins Studien- und Berufsleben begleitet.

Die Geförderten kommen auch in der Broschüre zu Wort und berichten von ihren ganz persönlichen Erfahrungen. Experten geben einen Einblick, wie sich junge Menschen für die Zukunft fit machen können und welche Qualifikationen gefragt sein werden. Zahlreiche Links zu verschiedenen Informationsangeboten laden zum Weiterlesen ein.

„Eltern sind die wichtigsten Ratgeber und geben ihren Kindern entscheidende Impulse bei der Berufswahl mit auf den Weg. Umso wichtiger ist es, dass sie sich mit ihren Kindern austauschen und auch selbst wissen, welche Möglichkeiten dem Nachwuchs offen stehen. Aus der Arbeit mit unseren Stipendiaten wissen wir, wie wichtig eine gute Vorbereitung auf die Wahl eines Studienganges oder einer Ausbildung ist, damit Erwartungen auch erfüllt werden. Mit unserer Broschüre möchten wir eine Hilfestellung geben und zu Diskussionen in der Familie anregen“, so Dr. Ulrich Hinz, Bereichsleitung Schülerförderung (Vors.) bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw).

 

Die Broschüre kann kostenlos per E-Mail an  studienkompass@sdw.org bestellt werden
und steht auf  www.studienkompass.de/zukunft zum Download bereit.

 

(Quelle: Presseinformation von STUDIENKOMPASS vom 01.07.14)


Positionspapier zur Gegenwart und Zukunft der Schule in Deutschland

Logo der Humboldt-Gesellschaft

Das Hauptanliegen der Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung ist die Förderung von Wissenschaft, Kunst und Bildung im Sinne der Humboldt-Brüder. Diese Gesellschaft bietet daher eine Plattform aktuelle Probleme und vor allem Problemlösungen aus den Bereichen Wissenschaft, Kunst und Bildung zu erörtern.

Das Positionspapier zur Gegenwart und Zukunft der Schule in Deutschland vom März 2014 enthält daher eine kurze Analyse und Bewertung der aktuellen Situation. Darauf aufbauend werden Vorschläge zur weiteren Optimierung des Bildungswesens unterbereitet. Diese betreffen:

  • Die Zukunftsfähigkeit eines vielfältigen, pluralistischen und leistungsfähigen Schulsystems und dessen Durchlässigkeit
  • Die spezielle Förderung von bildungsbenachteiligten Kindern, der Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in das Regelschulsystem und der Unterstützung besonders begabter Schülerinnen und Schüler
  • Die Ausbildung und Qualifizierung der Lehrkräfte und der pädagogischen Fachkräfte

Diese Vorschläge sollen zu bildungspolitischen Diskussionen anregen und Veränderungen anschieben.

Unter dem angegebenen Link kann sowohl das komplette Positionspapier, als auch ein Auszug (Abstract) und eine Zusammenfassung (Summary) heruntergeladen werden.

Download unter:  http://www.humboldt-gesellschaft.org/schule-in-deutschland.html


Offener Brief des HPR an die Ministerin

In der HPR-Sitzung am 26.06.2014 haben die Mitglieder des HPR, die Hautschwerbehindertenvertretung und die Vorsitzenden der Personalräte bei den sechs Schulämtern einen offenen Brief an Ministerin Frau Dr. Münch diskutiert, entworfen und beschlossen. Dieser beschreibt die haltlosen Zustände, wie z.Zt. das MBJS arbeitet oder besser nicht arbeitet. Es sind die Versäumnisse und Fehlverhalten der Ministerin ausführlich beschrieben. Es fehlt lediglich die Schlussfolgerung, dass Frau Dr. Münch zurücktreten sollte. Diese Aufforderung wurde in Anbetracht der bevorstehenden Landtagswahl weggelassen.


Eine Stunde weniger für alle

Ergebnisse der Verhandlungen zur Weiterentwicklung des TV-Umbau

Am 1.07.2014 fanden die Verhandlungen zur Weiterentwicklung des TV Umbau statt. Von 16.00 Uhr bis fast 3.00 Uhr in der Nacht dauerte es, bis eine Einigung erzielt wurde.

Es war sehr schwierig im Vorfeld der Wahlen überhaupt etwas ein akzeptables Ergebnis zu erzielen, da die Landesregierung dem nach der neuen Regierungsbildung zu beschließenden Haushalt nicht vorgreifen konnte und wollte.

Die wichtigsten ausgehandelten Punkte, die den Lehrerbereich betreffen, sind:

  • Ab dem Schuljahr 2015/16 wird die wöchentliche Pflichtstundenzahl auch für die Lehrerinnen und Lehrer an den Gymnasien, Gesamtschulen, Oberstufenzentren und Förderschulen um eine Unterrichtsstunde gesenkt. Somit wird die Kürzung der Pflichtstundenzahl, die für Lehrerinnen und Lehrer an Grund- und Oberschulen bereits zum Schuljahr 2014/15 erfolgt, auch auf die anderen Lehrerinnen und Lehrer übertragen.
  • Wichtige Bestandteile des TV-Umbau, der zum Ende des Jahres 2015 auslaufen würde, gelten noch weiter. Dazu gehören u.a. die Gewährung der Mobilitätsprämie und das Fortbestehen von Qualifizierungsangeboten.
  • Die Möglichkeiten der Qualifizierung, die es laut TV-Umbau z. Zt. gibt, werden fortgesetzt. Dafür werden durch das Land Brandenburg pro Jahr 4,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
  • Der Prozess der weiteren Reform der Landesverwaltung und der Kommunal- und Funktionalreform wird durch konkrete Tarifverhandlungen begleitet und ausgestaltet. Dazu wird es mit der Landesregierung nach der Landtagswahl weitere Verhandlungen geben.  
  • Die Verhandlungsergebnisse, die eigentlich nur für die Tarifbeschäftigten gelten, werden sinngemäß auf die Beamtinnen und Beamten übertragen. Die Landesregierung wird die dazu notwendigen Gesetzesinitiativen ergreifen.

Diese Ergebnisse stellen einen ersten Teilerfolg dar bei der Erfüllung der am 22.11.2012 in den Personalversammlungen der sechs Staatlichen Schulämter gefassten Forderungen (Siehe Forderungen der Potsdamer Erklärung). Dieser Teilerfolg konnte nur durch den unermüdlichen Kampf auch der im BPV organisierten Mitglieder erreicht werden. 

 

Weitere Informationen zu diesen Verhandlungen können Sie hier downloaden:


Pressemitteilung VBE-Bund

 9.06.2014

Hauptversammlung der dbb Bundesseniorenvertretung etabliert

Am 05.06.2014 treffen die Mitglieder der Hauptversammlung der Bundesseniorenvertretung des Deutschen Beamtenbundes erstmals in Berlin zusammen. Schon vor Eröffnung der Tagesordnung begrüßt der Bundesvorsitzende, Klaus Dauderstädt, die angereisten Mitglieder aus den Landesbünden und Bundesgewerkschaften. Er schließt einen differenzierten Bericht an über die aktuelle Situation der Versorgungsempfänger und Rentner sowie über die jüngsten Gesetzesvorlagen und über die zu erwartenden Folgen. Zugleich bekräftigt der dbb Bundesvorsitzende den Vorschlag, die gesamte Beamtenversorgung in einer einzigen „Versorgungsanstalt“ zu bündeln und so zukunftsfest zu machen. Der dbb Bundessenioren- vertretung versichert er seine volle Unterstützung und die uneingeschränkte Solidarität der Aktiven.

Durch die Tagesordnung führt der Vorsitzende der Seniorenvertretung Wolfgang Speck und die Mitglieder der Geschäftsführung mit jeweils eigenen Schwerpunktthemen. Speck wiederholt dabei die alte dbb-Forderung, “die zügige Angleichung der Renten in Ostdeutschland an den Westen.“ Auch der Bundesvorsitzende, Dauderstädt, sieht hier „ein deutliches Defizit.“  

  

Wolfgang Speck, Vorsitzender der dbb Bundesseniorenvertretung (r); Max Schindlbeck, Sprecher der VBE-Bundesseniorenvertretung und Mitglied der Geschäftsführung (l); Gerd Kurze VBE-Vertreter in der Hauptversammlung
Wolfgang Speck, Vorsitzender der dbb Bundesseniorenvertretung (r); Max Schindlbeck, Sprecher der VBE-Bundesseniorenvertretung und Mitglied der Geschäftsführung (l); Gerd Kurze VBE-Vertreter in der Hauptversammlung 

  

Die Berichte aus den Landesbünden und Mitgliedsgewerkschaften erbringen eine Breite Palette von Aktivitäten und Angeboten, die in einer Zusammenfassung zur Verfügung gestellt werden sollen. Die aktuelle Diskussion über die Pflegeversicherung und ihre Finanzierung greift die Vertreterin der Firma COMPASS Private Pflegeberatung GmbH auf. In ihrem Vortrag erläutert sie die Möglichkeiten einer unabhängigen privaten Pflegeberatung.

Der erstmals erstellte Haushalt und die schwierige Finanzierung der Verbandsbroschüre „Aktiv im Ruhestand“ sorgen für eine breite Diskussion, ebenso die gerade eingeführte „Mütterrente“. Dazu fordert der Vorsitzende Wolfgang Speck eine „systemgerechte Übertragung der Mütterrente auf Beamtinnen und Beamte sowohl im Bund als auch in allen Ländern; denn „in Deutschland gibt es keine Kinder erster oder zweiter Klasse“

Die aus den Diskussionen hervorgehenden Anfragen und Arbeitsaufträge  werden die Mitglieder der Geschäftsführung bis zur nächsten Sitzung im November bearbeiten und die Ergebnisse dann vorlegen. 

(Gerhard Kurze, stellvertretender VBE-Bundesseniorensprecher)


Beschluss der Personalversammlung beim Staatlichen Schulamt Cottbus

Auf der Personalversammlung des Staatlichen Schulamtes Cottbus am 04.06.2014 haben ca. 1000 Kolleginnen und Kollegen den folgenden Beschluss gefasst. Mit diesem Beschluss, der in der Versammlung mit den Vorsitzenden/Präsidenten der Lehrergewerkschaften und -verbände Brandenburgs diskutiert wurde, hat das Zukunftsbündnis Lausitz/Elbe-Elster dieser Gewerkschaften und Verbände die Forderungen für die Verhandlungen zur Weiterentwicklung des TV-Umbau mit der Landesregierung eindeutig definiert. 

Dies ist nun der Wortlaut des Beschlusses:

Beschluss der Personalversammlung aller Beschäftigten des Staatlichen Schulamtes Cottbus, vom 4. Juni 2014

Auf Antrag des Zukunftsbündnisses Lausitz-Elbe-Elster Land (GEW, Phv, BPV, VBO; BLV) fasst die Personalversammlung der Beschäftigten des Staatlichen Schulamtes Cottbus den Beschluss:

Wir, die Lehrerinnen und Lehrer des Schulamtsbereiches Cottbus, erwarten, dass die verhandlungsführenden Gewerkschaften und Verbände unsere Forderungen weiterhin mit Nachdruck vertreten.

Dies sind im Einzelnen:

  • die Absenkung der Unterrichtsverpflichtung für alle Lehrkräfte in allen Schulformen und Schulstufen – zum selben Zeitpunkt
  • der Ausbau bzw. die Einrichtung von Anrechnungstatbeständen für zusätzliche Aufgaben,
  • die weitere Erhöhung der Vertretungsreserve auf mindestens 8 Prozent und das Umwandeln des Vertretungsbudgets in dauerhafte VZE, die durch die Schulämter bewirtschaftet werden,
  • die Erhöhung der Wertschätzung unserer Arbeit in den Schulen durch Einrichten und Ausbringen von Beförderungsämtern in allen Schulstufen und Schulformen,
  • die Wiedereinführung der Altersteilzeit ab 55 sowohl im Block- als auch im Teilzeitmodell, sowie einer Vorruhestandsregelung,
  • die weitere Erhöhung der Zahl der unbefristeten Einstellungen junger Lehrerinnen und Lehrer,
  • die Schaffung von ausreichenden berufsbegleitenden Qualifizierungsangeboten für Seiten- und Quereinsteiger, die zu vollwertigen pädagogischen Abschlüssen führen,
  • die Verhinderung von Langzeitarbeitskonten, die über die bereits bestehenden Regelungen hinausgehen.

Wir fordern die Übertragung aller Verhandlungsergebnisse auf verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer. Deswegen sind im Rahmen der Verhandlungen zum TV Umbau gesonderte Lösungen erforderlich.

Wir erwarten, dass vor der Unterzeichnung oder dem Abschluss von Verträgen eine Evaluation und Rückkopplung mit uns als Betroffene erfolgt.

Für die Durchsetzung dieser Forderungen ist es aus Sicht der Teilnehmer der Personalversammlung unerlässlich, dass alle Gewerkschaften und Verbände gegenüber der Landesregierung geschlossen auftreten und DGB und dbb-beamtenbund und tarifunion gemeinsam verhandeln.

 

 


Norddeutscher Lehrertag 2014

Die norddeutschen Landesverbände des VBE-Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein sind die Veranstalter des traditionellen Norddeutschen Lehrertages, der in den letzten Jahren in Schwerin stattfand.

Ob Lehrergesundheit, Inklusion, "Der Raum als 3. Pädagoge" oder moderne Medien - interessante Themen für Lehrer gibt es genug.

 

In diesem Jahr heißt das Thema „Classroom Management – Lernen und Lehren ohne Stress“.

 

Diese Fortbildungsveranstaltung findet am

Samstag, den 27.09.2014 - 10:00 bis 16:00 Uhr

in

19059 Schwerin, Obotritenring 50
Berufliche Schule für Wirtschaft und Verwaltung

statt.

 

Diese Veranstaltung ist eine durch das MBJS anerkannte Fortbildung als Ergänzungsangebot
(Anerkennungsnummer 140927-35.5.46512-140605.7).

 

Anmeldung mit Angabe der Workshops unter  www.norddeutscher-lehrertag.de

Teilnahmegebühr: BPV- bzw. VBE-Mitglieder 10,00 €, Nichtmitglieder 15,00 €

 

Zum Download stehen bereit:

PDF Programm und Workshopübersicht
 


Interessante Informationen für zukünftige und junge Lehrerinnen und Lehrer

In der Sitzung der dbb FK Schule, Bildung, Wissenschaft sind Tabellen erarbeitet worden, die die einzelnen Bundesländer hinsichtlich

  • Ausgestaltung des Vorbereitungsdienstes
  • Berufsaufstiegsphase
  • Verbeamtung / Angestelltenverhältnis
  • Aufstiegsmöglichkeiten

vergleichen (Stand 11.04.2014).

Diese können unter folgendem Link beim dbb eingesehen werden:
 http://www.dbb.de/die-meist-gestellten-fragen-zur-lehrerausbildung-und-lehrerstatus.html


Kostenerstattung bei Klassenfahrten

Vergleich der Regelungen der Bundesländer

Inwieweit sich die Regelungen für Lehrerinnen und Lehrer zur Kostenerstattung bei Klassenfahrten von Bundesland zu Bundesland unterscheiden oder auch nicht, kann der hier zum Download stehenden Datei  (Stand 11.04.2014) entnommen werden. 

   


Gutachten "Psychische Belastungen und Burnout beim Bildungspersonal"

"Empfehlungen zur Kompetenz- und Organisationsentwicklung"

Am 08. April 2014 fand im hbw | Haus der Bayerischen Wirtschaft in München die Veranstaltung "Deutschland hat Zukunft" zur Veröffentlichung des aktuellen Gutachtens des Aktionsrats Bildung "Psychische Belastungen und Burnout beim Bildungspersonal" statt.

Die Tagung wurde von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. in Kooperation mit dem Aktionsrat Bildung durchgeführt. Es ist das sechste Kurzgutachten in einer neuen Reihe kompakter Publikationen des Aktionsrats Bildung, die drängende bildungspolitische Einzelthemen aufgreifen und stärker als bisher den Herausforderungen in der Praxis mit gezielten Lösungsansätzen begegnen. Wie auch die bisherigen Gutachten wird die Expertise von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. herausgegeben.

Der Aktionsrat Bildung will mit dem aktuellen Gutachten nicht nur eine Aufarbeitung der Burnout-Thematik im Bildungsbereich leisten, sondern will vor allem ausloten, in welchem Maß und mit welchen Ansätzen eine Burnout-Prävention bei Beschäftigten im Bildungsbereich möglich sein könnte. Eine solche Prävention, die professionelle Kompetenzen und individuelle Ressourcen zum Umgang mit Belastungen fördert, ist der nachträglichen und häufig noch unmöglichen "Reparatur" in jedem Falle vorzuziehen. Damit richtet sich die Studie an die Bildungspolitik und in gleicher Weise auch an die Bildungseinrichtungen selbst, da beide ihren Beitrag für Präventionsmaßnahmen leisten müssen.

In dem Gutachten wird zunächst das Konstrukt Burnout aus wissenschaftlicher Perspektive skizziert und anschließend auf die Prävalenzraten von Burnout und psychischen Erkrankungen eingegangen. Weiterhin diskutiert die Studie Risiko- und Schutzfaktoren im Hinblick auf die Gesundheit und eine qualitätsvolle Arbeit bei den Beschäftigten im Bildungssystem. Auf der Grundlage dieser umfassenden Analyse formuliert der Aktionsrat Bildung schließlich zentrale Handlungsempfehlungen, die auf die Gesundheitsförderung und die Prävention von Burnout und psychischen Erkrankungen bei Beschäftigten im Bildungswesen abzielen.

Rückblickende Informationen zur Veranstaltung "Deutschland hat Zukunft" am 08.04.2014 finden Sie unter  http://www.aktionsrat-bildung.de/index.php?id=75 .

Das Gutachten "Psychische Belastungen und Burnout beim Bildungspersonal. Empfehlungen zur Kompetenz- und Organisationsentwicklung" können Sie ebenfalls unter diesem Link  downloaden.

 

(Quelle:  http://www.aktionsrat-bildung.de/index.php?id=13 am 08.05.14)


Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum beamtenrechtlichen Streikverbot

hier: Entscheidungsgründe

Das Bundesverwaltungsgericht hatte sich mit Urteil vom 27. Februar 2014 (BVerwG 2 C 1.13) zum Streikverbot für Beamte geäußert. Nunmehr sind die Entscheidungsgründe veröffentlicht worden.

Das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner Entscheidung festgestellt, dass für alle Beamten unabhängig von ihrer Tätigkeit ein generelles Streikverbot als hergebrachter Grundsatz des Berufsbeamtentums gemäß Art. 33 Abs. 5 GG besteht. Zugleich hatte das Bundesverwaltungsgericht erklärt, dass für Beamte außerhalb der rein hoheitlichen Staatsverwaltung ein Konflikt zwischen Art. 33 Abs. 5 GG und der Vereinigungsfreiheit nach Art. 11 EMRK besteht. Der Bundesgesetzgeber wurde aufgefordert, einen Ausgleich zwischen den inhaltlich unvereinbaren Anforderungen des Art. 33 Abs. 5 GG und des Art. 11 EMRK herzustellen. Bis zu diesem Zeitpunkt gilt das Streikverbot uneingeschränkt fort.

Wegen der Einzelheiten wird auf die Ausführungen im Info-Nr. 11/2014 verwiesen. Nachdem gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Verfassungsbeschwerde eingelegt wurde und dem Bundesverfassungsgericht in vergleichbaren Sachverhalten bereits Verfassungsbeschwerden vorliegen, erwarten wir eine verfassungsgerichtliche Klärung.

Der BPV sieht derzeit folgende Konsequenzen:

  • Wir begrüßen die Klarstellung, dass das Streikverbot als statusrechtliches Kernelement für alle Beamtinnen und Beamten gilt. Die wahrgenommene Tätigkeit spielt keine Rolle.
  • Das BVerwG hat deutlich gemacht, dass in der „genuin hoheitlichen Verwaltung“ durchgängig Beamte eingesetzt werden müssen. Das bisher praktizierte Nebeneinander von Beamten und Tarifangehörigen wird beanstandet.
  • Wir halten - anders als das BVerwG - unter Anwendung dieser Grundsätze daran fest, dass auch Lehrer hoheitliche Aufgaben wahrnehmen und daher regelmäßig zu Beamten zu ernennen sind.
  • Der Beamtenstatus ist nicht teilbar. Eine Differenzierung nach hoheitlichen und nichthoheitlichen Aufgaben mit abweichenden Beteiligungs- und Verhandlungsrechten wird abgelehnt. Eine solche Mischform entbehrt jeder Legitimation. Eine Einschränkung der Pflichten wird sich überdies notwendigerweise negativ auf die besonderen beamtenrechtlichen Sicherungsrechte auswirken.
  • Ob es die vom BVerwG behauptete Kollision zwischen EMRK und deutschem Verfassungsrecht gibt, die von der Legislative zu lösen wäre, wird letztlich das BVerfG entscheiden müssen.

Über den weiteren Umgang mit den Konsequenzen aus dem Urteil werden wir berichten.

 

(Quelle: dbb-Info 19/2014 vom 29.04.14)


Aufruf! Solidarität mit Lehrergewerkschaft der Ukraine

In einer Solidaritätsadresse an die ukrainische Lehrergewerkschaft FPSU und an alle Mitgliedsorganisationen der Education International versicherte der Geschäftsführende Vorstand des VBE im Namen des VBE Bundesverbandes am 21. Februar sein Mitgefühl und seine Sympathie mit den Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine. „Der VBE zeigt sich solidarisch mit den kämpfenden Menschen in der Ukraine und sendet Worte der Ermutigung“, heißt es in dem Schreiben.

Nun erreichte uns die Information, dass bei den Auseinandersetzungen in Kiew das Gebäude der Lehrergewerkschaft FPSU Trade Union of Education and Science Workers of Ukraine vollständig zerstört wurde. Die FPSU mit ihrem Präsidenten Georgiy Trukhanov ist vor einen Neubeginn gestellt und auf umfassende Unterstützung angewiesen.

Gemeinsam möchten wir bitten, durch eine Spende konkrete Hilfe für unsere Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine zu leisten.

Wenn Sie bereit sind zu spenden, bitten wir um Überweisung der Spende innerhalb der kommenden 4 Wochen (bis 15.04.14) auf das Konto des VBE-Bundesverbandes
IBAN: DE27 5919 0200 3325 8600 05, BIC: GENODE51SLS
mit dem Vermerk „Spende Ukraine“.

Die gesammelten Spendengelder leitet die VBE-Bundesgeschäftsstelle im Anschluss an die FPSU weiter. 


dbb begrüßt Bundesverwaltungsgerichtsurteil gegen Streikrecht für Beamte

Grafik: dbb (Foto: Christian Hass )

Der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt hat das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig vom 27. Februar 2014, mit dem das Streikverbot für alle Beamten nach geltendem Recht grundsätzlich bestätigt wurde, ausdrücklich begrüßt. "Der dbb hat immer wieder darauf hingewiesen, dass Beamtenstreiks mit Artikel 33 Absatz 5 des Grundgesetzes unvereinbar sind und eindeutig gegen die hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums verstoßen. Dieser Auffassung hat sich das Bundesverwaltungsgericht heute angeschlossen. Die bedeutende Rolle des Berufsbeamtentums als Garant für einen funktionierenden Staat wurde damit abermals höchstrichterlich bestätigt", so Dauderstädt.

Dauderstädt kritisierte dagegen die Auffassung des Leipziger Senats, dass zwischen dem deutschen Verfassungsrecht und der Europäischen Menschenrechtskonvention ein "inhaltlicher Widerspruch in Bezug auf das Recht auf Tarifverhandlungen und das Streikrecht derjenigen Beamten besteht, die außerhalb hoheitlicher Staatsverwaltung tätig sind". Dazu zählt das Gericht insbesondere alle öffentlichen Schulen. Dauderstädt: "Auch Lehrer sind hoheitlich tätig. Die Durchsetzung der Schulpflicht und die über das weitere Leben der Schüler entscheidenden Zeugnisse und Versetzungen sind eindeutig hoheitliche Akte." Ob und wie der Gesetzgeber die Aufforderung des Senats aufgreift, diese Kollision zu lösen, sei noch völlig offen. Dauderstädt bemängelte zudem, dass das Gericht keine plausible Abgrenzung aufzeigte. Der dbb Chef: "Alle Beamtinnen und Beamten sind hoheitlich tätig. Eine Trennung in Beamte mit und ohne Streikrecht ist mit den hergebrachten Grundsätzen des Berufsbeamtentums unvereinbar."

 

Spannend seien dagegen die Einlassungen des Bundesverwaltungsgerichts zur verfassungsrechtlich zwingenden Verknüpfung von Tarifabschlüssen und Besoldungsanpassung: "Damit haben wir erstmals eine höchstrichterliche Ablehnung von Nullrunden und zeitlicher Abkopplung von Einkommensabschlüssen am Tariftisch", betonte Dauderstädt.

 

(Quelle:  http://www.dbb.de/cache/teaserdetail/artikel/dbb-begruesst-bundesverwaltungsgerichtsurteil-gegen-streikrecht-fuer-beamte.html


Berlin, 07.03.2014
(pd07_14)

 

Internationaler Frauentag 2014

Geschlechtergerechte Bezahlung Hausaufgabe für öffentlichen Dienst

„Nach wie vor wird Lehrerinnen und Schulleiterinnen im öffentlichen Dienst eine faire Bezahlung verweigert“, kritisieren VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann und VBE-Bundesfrauenvorsitzende Jutta Endrusch. Das Problem stelle sich verschärft in Grundschulen. „Lehrpersonen an Grundschulen – und das sind überwiegend Frauen – haben die höchste Unterrichtsverpflichtung, stehen aber bei der Bezahlung am unteren Ende“, so Jutta Endrusch. „Den Kolleginnen dort wird nicht nur die Anerkennung auf Gleichwertigkeit ihrer Arbeit verweigert. Der öffentliche Arbeitgeber mutet ihnen eine Bezahlung nach Schuhgröße ihrer Schüler zu. Dieselbe Logik steckt dahinter, wenn Grundschulleiterinnen für ihre Führungsaufgaben keine Leitungszeit und keine Bezahlung erhalten. Der VBE dringt darauf, diese überkommenen Zustände endlich zu überwinden“, fordert die VBE-Bundesfrauenvorsitzende.

Beckmann betont: „Lehrerinnen stehen häufiger in Teilzeit und sind häufiger Tarifangestellte. Durch den immer noch ausstehenden Tarifvertrag zur Eingruppierung von Lehrkräften sind folglich Frauen besonders stark betroffen. Der VBE bewertet daher die Aufnahme von Verhandlungen zwischen dbb und Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zu einer bundesweiten Entgeltordnung für Lehrkräfte als wichtiges Signal, das Problem fehlender Geschlechtergerechtigkeit bei der Bezahlung zu entschärfen.“

Jutta Endrusch ist für den VBE Mitglied der Verhandlungskommission des dbb beamtenbund und tarifkommission zur Lehrerentgeltordnung.

Behrenstraße 23/24
10117 Berlin
T. +49 30 - 72619660
F. +49 30 - 726196619
M. +49 178 - 8452086
www.vbe.de

 

Mira Futász
Pressereferentin des VBE
presse@vbe.de

 

Der VBE ist eine der beiden großen Lehrerorganisationen in Deutschland.

Er vertritt ca. 140000 Pädagoginnen und Pädagogen in allen Bundesländern.

PDF  Pressemitteilung herunterladen


dbb zur Einkommensrunde 2014 für Bund und Kommunen –
Abstand zu den Ländern darf nicht zu groß werden

„In diesem Jahr haben wir eine reine Einkommensrunde und die Übernahme der Ausgebildeten mit dem Bund und den Kommunen zu verhandeln.“ Das sagte der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt dem „Tagesspiegel“ (Ausgabe vom 20. Januar 2014) zur bevorstehenden Einkommensrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen, für die am 11. Februar die gewerkschaftliche Forderung verkündet wird.

Dabei werde sicher berücksichtigt, „was wir im vergangenen Jahr für die Bundesländer verabredet haben“, so Dauderstädt. „Der Abstand zwischen Bund, Ländern und Kommunen soll nicht zu groß werden, deshalb ist die Länderregelung eine wichtige Vorgabe.“

Dass die Mehrheit der Bundesländer ihre Tarifabschlüsse nicht mehr vollständig auf die Beamten überträgt, wurde vom dbb Chef erneut kritisiert.

„Die Föderalismusreform II hat diese Ausfransung des Dienstrechts ermöglicht.

Mit verheerenden Folgen. Nordrhein-Westfalen zum Beispiel verordnet einfach dem höheren Dient eine Nullrunde und Rheinland-Pfalz beschließt, über fünf Jahre den Beamten nur ein Prozent zu zahlen. Das ist furchtbar.“ Dauderstädt verwies im Zusammenhang mit NRW auf Klagen des dbb vor Verwaltungsgerichten. Die Entscheidung der rheinland-pfälzischen Landesregierung widerspreche dem Prinzip der Teilhabe: „Grob gesagt: Es ist eine Sauerei, die Beamten von der allgemeinen Einkommensentwicklung abzukoppeln.“ Tarifabschlüsse, so Dauderstädt, „sollten, wie über viele Jahrzehnte üblich, auf die Beamten übertragen werden. Andernfalls müssen wir vor Gericht ziehen.“

Mit Blick auf die von der Bundesregierung angekündigte gesetzliche Regelung der Tarifeinheit bekräftigte der dbb Bundesvorsitzende: „Ich möchte keine Einschränkung der Koalitionsfreiheit“ und fügte hinzu:

„Wenn sich Menschen zu einer Gewerkschaft zusammenschließen, dann darf man dieser nicht das Tarifgeschäft verbieten.“ Er werde versuchen, die Parlamentarier zu überzeugen, dass diese Pläne gefährlich seien, weil sie kleine Gewerkschaften in ihrer Existenz bedrohen. Eine Kooperationspflicht, die die Gewerkschaften zur Zusammenarbeit verpflichte, werde nicht funktionieren. Dauderstädt: „Was ich mir vorstellen kann, ist ein Kooperationsgebot für den Arbeitgeber: Den Vertrag, den er mit einer Gewerkschaft im Betrieb abschließt, muss er auch den anderen Gewerkschaften anbieten.“

 

Das Interview im Wortlaut   http://www.dbb.de .

 

(Quelle. dbb-Newsletter 005/2014 vom 20.01.2014)


Entgeltordnung für Lehrer –
dbb strebt Abschluss mit Tarifgemeinschaft der Länder an

In den seit Jahren schwelenden Konflikt um die tarifvertragliche Absicherung der rund 200.000 angestellten Lehrer in Deutschland kommt Bewegung.

Vor dem Treffen mit Vertretern der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) am 15. Januar 2014 sagte der Zweite Vorsitzende und Fachvorstand Tarifpolitik des dbb, Willi Russ, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Ausgabe vom 13. Januar 2013): „Wir streben einen Abschluss mit der TdL an, und dies notfalls auch ohne die GEW“, so Russ. Sollte die TdL attraktive Angebote machen, werde er diese nicht zurückweisen. „Ich bedauere sehr, dass sich die GEW derzeit nicht auf gemeinsame Verhandlungen einlässt“, fügte Russ hinzu.

Auf ihren Gewerkschaftstag 2013 in Merseburg hatte die GEW beschlossen, die Lehrerentgeltordnung durch Verhandlungen mit den einzelnen Landesregierungen schrittweise in den Ländern zu erreichen.  

 

Bisher haben Lehrer keinen Tarifvertrag, der regelt, bei welcher Qualifikation und Tätigkeit für sie welche Gehaltsgruppe gilt. Das legen bislang die Länder in eigener Hoheit fest, was in der Praxis zu großen Gehaltsunterschieden führt. Zum einen gibt es Rückstände gegenüber verbeamteten Kollegen, zum anderen auch ein wachsendes Gehaltsgefälle zwischen den Bundesländern.

Dies kann laut dbb bei vergleichbarer Tätigkeit bis zu 530 Euro monatlich ausmachen. Nachdem sich die TdL stets gegen eine Tarifregelung gesperrt und der Streit darüber schon mehrere Einkommensrunden für die Landesbediensteten belastet hatte, gibt es nun ein Bemühen um eine Lösung.

 

Ziel der Verhandlungen sei es, vor Jahresende ein Ergebnis zu erzielen, denn dann kommt die nächste reguläre Einkommensrunde für den öffentlichen Dienst der Länder, schreibt die FAZ.

 

(Quelle: dbb-Newsletter 004/2014 vom 13.01.2014)


Landtag hat neues Personalvertretungsgesetz beschlossen

Die Regierungsfraktionen haben am 22. Januar 2014 auf der 86. Sitzung des Landtages die Novellierung des Landespersonalvertretungsgesetzes (Drucksache 5/8392) beschlossen. Wesentliche Änderungen sind u. a. die neue Struktur der Personalvertretungen im Schulbereich, die Verlängerung der Amtszeit von Personalräten im Verantwortungsbereich des MBJS (Hauptpersonalrat, Personalräte bei den staatlichen Schulämtern) und der geänderte Zeitraum für die Wahlen 2014 von Personalräten im Verantwortungsbereich des MBJS. Die Wahlen zu den Lehreräten in den Schulen finden in der Zeit vom 1. März bis 31. Mai 2014 statt.

Durch die Gewerkschaften und Verbände konnte durchgesetzt werden, dass zukünftig Umsetzungen von Beschäftigten von mindestens 30 km wie Versetzungen behandelt werden müssen und mitbestimmungspflichtig sind. Weitere Informationen bekommen Sie auch über die Kreis- bzw. Regionalverbände des BPV.

Durch die Veröffentlichung im Amtsblatt trat das geänderte Gesetz am 12.02.14 in Kraft.


Überwältigende Resonanz für „Die Unverzichtbaren“

Die Unverzichtbaren - Logo

Eine „schlicht überwältigende Resonanz“ verzeichnet der dbb für die von ihm initiierte Kampagne „Die Unverzichtbaren“, die seit Mitte Dezember 2013 an tausenden Schulen, auf Plakaten und im Internet aufmerksam macht auf den Arbeitsplatz öffentlicher Dienst. Wie der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt am 29.01.14 im Interview auf der Facebook-Seite „Die Unverzichtbaren“ bestätigte, erfreut sich die Kampagne größter Aufmerksamkeit: „Die Facebook-Seite hatte binnen weniger Stunden mehr als 1.000 Likes, uns erreichen viele Kontaktanfragen junger Menschen, die wissen möchten, welcher Weg für sie der beste in den öffentlichen Dienst ist. Auch von offizieller Seite gab es bereits Feedback – ausnahmslos positiv. So hat uns zum Beispiel Bundesinnenminister Thomas de Maizière ausdrücklich zu dieser gelungenen und wertvollen Kampagne gratuliert“, so der dbb Chef.

Hier der Link zur Website der Kampagne:  http://www.die-unverzichtbaren.de  


Fachtagung am 05.04.2014
Regionalverbände WEST-Brandenburg und Fläming-Spreewald

 

Wir laden unsere Mitglieder und alle Interessierten zur
Fachtagung „Von Lehrern für Lehrer – Lehrerhilfen konkret und praxisnah“ ein

 

Veranstaltungsort:
Grundschule am Priesterweg,
Oskar-Meßter-Straße 4-6,
14470 Potsdam

Datum:
05. April 2014
10.00 Uhr – 16.00 Uhr

 

Workshops zu folgenden Themen:

WS 1: Individuelles Fördern durch Interaktive Aufgaben – Mastertool am PC, im Schulnetzwerk oder am interaktiven Whiteboard
Referent: Stefan Schätti, Geschäftsführer der co.Tec GmbH

WS 2: „Hilfe – Auffällige Kinder“ – Bewegung hilft
Referent: R. Lütgeharm

WS 3: Umgang mit schwierigen Gruppen
Referent: Timo Krüger

WS 4: Individuelle Förderung
Referent: n.n. Uni Potsdam

WS 5: Beamtenversorgung – Versorgungsberechnung
Referent: Dennis Dimbat, debeka

 

Anmeldung per E-Mail bitte über Frau Gottwald  gottwald@bpv-vbe.de und Frau Riemer  riemer@bpv-vbe.de


Tarifeinigung für Sachsens Lehrer im November 2013

Die Arbeit eines Lehrers ist schwer, auch in Brandenburg. Viele arbeiten an ihrer Belastungsgrenze. Es wird viel gestöhnt. Doch manchmal wirkt es in einer Phase der Niedergeschlagenheit schon aufrichtend, zu sehen, dass es anderen noch schlechter geht.

Deshalb ist es notwendig, auch immer den Blick über den Tellerrand zu wagen.

Hier nun ein Blick nach Sachsen:

Die sächsischen Lehrer sind nicht verbeamtet. Ihre Bezahlung richtet sich nach dem TV-L. Ihre Einstufung, und damit die Zuordnung zu eine Gehaltsklasse,  und ihre Arbeitsbedingungen jedoch unterliegen wegen der immer noch fehlenden Lehrerentgeltordnung einer länderspezifischen Richtlinie.

Viele sächsische Kolleginnen und Kollegen arbeiten daher immer noch in Teilzeit, da ihnen Vollzeitstellen verweigert werden. Seit Jahrzehnten gibt es in Sachsen im Lehrerbereich fast keine Einstellungen. Doch nun bahnt sich in den nächsten Jahren ein Lehrerbedarf von über 1000 Stellen pro Jahr an. Um genügend Nachwuchs zu bekommen müssen sich daher die Arbeitsbedingungen verbessern.

Dies wurde im November erreicht. Gemeinsam haben dbb und GEW mit dem Freistaat Sachsen nach langen Verhandlungs­runden ein Gesamtpaket geschnürt. Es bringt vielen Lehrerinnen und Lehrern Verbesse­rungen und erhöht zugleich die Wettbewerbschancen des Bildungsstandorts Sachsen und verringert damit die Wettbewerbschancen für Brandenburg.

Die einzelnen Details zu diesem Kompromiss können Sie dem anhängenden dbb-aktuell entnehmen:

PDF Flugblatt Lehrkräfte Sachsen 2013/ Nr. 5


Neuregelung des brandenburgischen Besoldungsrechts und des brandenburgischen Beamtenversorgungsrechts!

Der Brandenburger Landtag hat mit den Stimmen der Regierungsfraktionen die Neuregelung des brandenburgischen Besoldungsrechts und des brandenburgischen Beamtenversorgungsrechts beschlossen. Die neuen gesetzlichen Regelungen bedeuten für viele Beamtinnen und Beamte eine Verschlechterung.

Durch die Verlängerung der Lebensarbeitszeit wegen der stufenweisen Heraufsetzung der Regelaltersgrenz auf 67 Jahre müssen viele Kolleginnen und Kollegen, die trotzdem die Antragsaltersgrenze von 63 Jahren in Anspruch nehmen wollen, höhere Abschläge bei der Pension hinnehmen. Auch die Abschaffung des Verheiratetenzuschlages im Familienzuschlag für alle neuverbeamteten Kollegeninnen und Kollegen stellt eine Verschlechterung dar. 

In Gesprächen mit der Landesregierung werden daher die Fragen zur Attraktivität des öffentlichen Dienstes thematisiert werden müssen.


Die neuen gesetzlichen Regelungen können Sie hier herunterladen:

 

 


Schülercampus 2014 startet

Schülercampus 2014

Die Goethe-Universität veranstaltet vom 6. bis 12. Juli 2014 zum dritten Mal den Schülercampus – einen einwöchigen Sommerkurs für leistungsstarke und motivierte Jugendliche ab 16 Jahren. Der Schülercampus fördert die fachlichen Interessen der Schülerinnen und Schüler, erleichtert ihnen den Übergang von der Schule an die Universität und unterstützt sie bei der Wahl eines passenden Studienfaches. Interessierte Jugendliche aus ganz Deutschland können sich bis zum 1. April 2014 für die geistes- und sozialwissenschaftliche oder die naturwissenschaftliche Programmlinie des Schülercampus bewerben.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internetseite des Schülercampus  www.schuelercampus.uni-frankfurt.de sowie im angehängten Flyer und der Pressemitteilung zum Ausschreibungsstart.

 


Eintrittskarte zur didacta 2014 oder trendige Umhängetasche?

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit der DBV bieten wir für Lehramtsstudierende, Lehramtsanwärter und –anwärterinnen sowie Referendare und Referendarinnen kostenlos über das aufgeführte Anmeldetool 

  1. eine Freikarte für den Besuch der didacta  2014  oder
  2. eine trendige Umhängetasche " Teach me " (Einschränkung: Nur solange Vorrat reicht)

an.

Link zur Anmeldung:  http://wunschberuf-lehrer.de/dbv-didacta/

Fordern Sie also gleich Ihr Geschenk an!


Deutscher Lehrertag 2014 - Frühjahrstagung

Deutscher Lehrertag 2014 - Frühjahrstagung

Erstmals wird es im Jahr 2014 eine Frühjahrs- und eine Herbsttagung des Deutschen Lehrertages geben. VBE und Verband Bildungsmedien e.V., die Organisatoren des größten bundesweiten Weiterbildungstages für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulstufen, reagieren damit auf die starke Nachfrage.

Die Frühjahrstagung des Deutschen Lehrertages 2014 findet am Donnerstag, 13. März 2014, im Congress Center Leipzig mit freundlicher Unterstützung der Leipziger Buchmesse statt.

 

Motto: „Herausforderung Schüler – Unterricht neu gestalten. Konzepte, Methoden, Ziele“

Hauptvortrag: „Mentale Stärke stärken. Wie der Unterricht sich verändern sollte“, Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Ulm

Termin: Donnerstag, 13. März 2014, 10 bis 16.15 Uhr

Ort: Congress Center Leipzig, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig

 

Im Vormittagsplenum spricht der Ulmer Hirnforscher und Bestsellerautor Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer zum Thema „Mentale Stärke stärken. Wie Unterricht sich verändern sollte“. Diese wissenschaftliche Wortmeldung wird mit einem umfangreichen Workshop-Programm verbunden. In drei nacheinander stattfindenden Runden können sich die Teilnehmer aus den angebotenen Workshops ein individuelles Lernprogramm zusammenstellen. Im Mittelpunkt steht der praktische Ertrag, um den Berufsalltag besser bewältigen können. Die Teilnahme an der Frühjahrstagung des Deutschen Lehrertages schließt den Besuch der Leipziger Buchmesse 2014 ein.

Der Deutsche Lehrertag ist eine vom MBJS als Ergänzungsangebot anerkannte Lehrerfortbildung
(Anerkennungsnummer: 140313-35.6-46512-131023.12).

 

Ab Mittwoch, 15. Januar 2014 um 12 Uhr können Sie sich online direkt zum Hauptvortrag und/oder zu den einzelnen Workshops anmelden:  www.deutscher-lehrertag.de

Die Teilnahmegebühr inklusive Mittagsimbiss und Eintritt zur Leipziger Buchmesse 2014 beträgt 29 Euro, für VBE-Mitglieder 19 Euro.

 

Wichtig: Die Plätze im Hauptvortrag und in den Workshops sind begrenzt; die Plätze werden nach Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Buchen Sie bitte Ihre Teilnahme rechtzeitig.

Bis Montag, 03. März 2014, ist die Anmeldung unter  www.deutscher-lehrertag.de möglich.

PDF Download Flyer


Demographie-Kommission legt Abschlussbericht vor

Von Hartmut Stäker, Präsident des BPV

Die Landesregierung Brandenburg hatte 2012 beschlossen, eine Kommission  eizurichten, die Empfehlungen für künftige Modelle der Grundschulversorgung im ländlichen Raum in Brandenburg einschließlich eines Ausblicks auf die Entwicklung in der Sekundarstufe I erarbeiten soll. Hintergrund ist der ab 2017 erneut einsetzende Rückgang der Zahl der einzuschulenden Kinder. Der Rückgang verläuft relativ kontinuierlich in einem zehnjährigen Zeitraum. Dabei wird der bisherige niedrigste Stand der absoluten Schülerzahl infolge des Geburteneinbruchs nach der Wende noch deutlich unterschritten. Mit einem Wiederanstieg der Schülerzahl ist in den ländlichen Regionen nicht zu rechnen. Das Ausmaß des dauerhaften Rückgangs der Schülerzahlen wirft grundsätzliche Fragen zur schulischen und regional-räumlichen Organisation von Grundschulen auf.

Die Kommission sollte Empfehlungen erarbeiten, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Erhalt eines möglichst wohnungsnahen erreichbaren Netzes der Grundschulen im ländlichen Raum,
  • Sicherung der Qualität des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Grundschule unter Einbeziehung des Konzepts „Inklusive Schule“,
  • soweit erforderlich auch Aussagen zur Weiterentwicklung der Schulträgerschaft.

Dabei sollen insbesondere folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Bedeutung der Institution Schule für das Sozialgefüge der Gemeinde,
  • Wirtschaftlichkeit in Bezug auf die Angelegenheiten der Träger der öffentlichen Schulen und der Schülerbeförderung,
  • Auswirkungen auf den Landeshaushalt und die Personalbedarfsplanung,
  • Umsetzungsmöglichkeiten des Konzeptes „Verlässliche Schule“.

Die Empfehlungen sollen für künftiges Politik- und Verwaltungshandeln ausreichend konkret sein. Sie sollen ebenso die Strategie für Nachhaltige Entwicklung des Landes Brandenburg entsprechend dem Kabinettsbeschluss vom 08.02.11 berücksichtigen.

Obwohl keine Einstimmigkeit bei den Beschlüssen der Kommission verlangt wurde, strebten die Kommissionmitglieder eine möglichst große Übereinstimmung an. Anhand der Referenzkreise Uckermark und Elbe-Elster wurden Szenarien „durchgespielt“, wie die Schullandschaft sich verändern könnte. Diese beiden Landkreise wurde ausgewählt, weil sie keinen Gebietsteil im verdichteten Berliner Umland haben, sondern vollständig im gering besiedelten weiteren Metropolenraum des Landes Brandenburg liegen und voraussichtlich in besonderem Maße von dem Sinken der Anzahl der Schülerinnen und Schüler betroffen sein werden. In diesen Regionen treten die im Zusammenhang mit dem Kommissionsauftrag zu behandelnden Problemlagen besonders deutlich hervor.

 

Was die Kommission für die weitere Entwicklung der Bildungslandschaft in Brandenburg vorgeschlagen hat, können Sie  in den anhängenden Dateien nachlesen:


Fachtagung „Umgang mit schwierigen Schülern“
am 05.11.2013

Die schon traditionell gewordenen Fachtagung des Brandenburgischen Pädagogen-Verbandes stand in diesem Jahr unter dem Thema „Umgang mit schwierigen Schülern“.

Professor Dr. Kurt Czerwenka gab in seinem Einführungsreferat eine Übersicht über Unterrichtsstörungen durch die Schüler und wie man diesen begegnen kann. Seine Tipps waren sehr praxisnah. Er machte dabei ebenso deutlich, dass jeder Lehrer bzw. jede Lehrerin auch Verantwortung für seine bzw. ihre eigene Gesundheit hat. Man solle aufpassen, dass man durch diese „schwierigen Schüler“ nicht in den Burnout getrieben wird. Denn nur ein gesunder Lehrer kann auch ohne Probleme unterrichten.

Deshalb erläuterte er mehrere Grundsätze für das Lehrerverhalten:

  • Selbstbewusstes Auftreten unterstreicht Lehrerprofessionalität.
  • Aufbau sozialen Verhaltens bei den Schülern wird durch klare Anweisungen, Transparenz in den Entscheidungen und der Sensibilisierung für Zusammenhänge gefördert.
  • Der schwierige Schüler muss trotz seiner Verhaltensprobleme als Mensch betrachtet werden und nicht als Täter.

Die anschließenden Workshops griffen einzelne Schwerpunkte dieser Thematik auf und gaben viele Tipps und Ratschläge. Nachhaltig unterstützt wurde die Erkenntnisgewinnung durch die Tagungsunterlagen. Jeder Teilnehmer erhielt die Broschüre „Wie gehe ich mit schwierigen Schülern um?“, dessen Autor ebenfalls Kurt Czerwenka ist.

Die Veranstaltung war so begehrt, es war kein Stuhl beim Einführungsvortrag mehr zu bekommen. „Ausgebucht bis auf den letzten Platz“ verlautbarten die Organisatoren des BPV. Durch diesen Erfolg angespornt, ist die nächste Fachtagung für den 6.11.2014 schon angekündigt.

Die folgenden Bilder geben einen Eindruck vom Gelingen dieser Veranstaltung: (Fotos: N. Pöthke)

Eröffnung
Fachtagung - Eröffnung
voller Saal
Fachtagung - voller Saal
Vortrag von Professor Czerwenka
Fachtagung - Vortrag von Professor Czerwenka
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Lehrpersonen schützen

Drei-Länder-Projekt im Netz: Leitfaden Social Media für Lehrpersonen und Schulleitungen

Berlin, 25.09.2013

Die drei Berufsverbände der Lehrerschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz – VBE, GÖD und LCH – haben gemeinsam den ersten „Leitfaden Social Media“ speziell für Lehrpersonen und Schulleitungen herausgegeben. Sie fordern, dass die öffentlichen Arbeitgeber den Schutz von Lehrpersonen bei Internet-Attacken gewährleisten.

„Lehrerinnen und Lehrer müssen ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag auch im Hinblick auf Facebook und Co. nachkommen können“, betont Rolf Busch, 1. stellvertretender VBE-Bundesvorsitzender. Das Web 2.0 für Lehrpersonen zu tabuisieren, sei genauso der falsche Weg wie Überlegungen, Lehrpersonen zum Auftritt in sozialen Netzwerken zu verpflichten. Busch kritisiert: „Die Kultusbehörden versuchen, den Lehrerinnen und Lehrern den Schwarzen Peter zuzuschieben. Notwendig ist stattdessen, sie kompetent zu informieren und auch zu schützen, wenn Lehrpersonen solche Medien nutzen und ihre Schüler besser erreichen wollen. In Deutschland werden Lehrerinnen und Lehrern nicht einmal flächendeckend dienstliche E-Mail-Adressen zur Verfügung gestellt. Hier ist sehr viel im Argen.“ Es fehle an Beratungsstellen und an Fortbildungsangeboten zum Thema Web 2.0, so Busch. Die berufliche Rolle der Lehrpersonen beim Umgang mit Social Media werde kaum thematisiert.

Busch weiter: „Selbstverständlich muss der sensible Umgang mit personenbezogenen Daten gewährleistet sein. Die juristischen Grauzonen müssen ausgeräumt werden. Klare Regelungen, die die Medienwirklichkeit anerkennen, müssen den Lehrpersonen im medienpädagogischen Raum Sicherheit geben.“

Arbeitgeber müssen Schutz gewährleisten

Um Lehrpersonen zu schützen und ihnen professionelle Unterstützung zu geben, haben drei führende deutschsprachige Berufsverbände der Lehrerschaft gemeinsam einen „Leitfaden Social Media“ erarbeitet: Der Verband Bildung und Erziehung (VBE), die Organisation der Pflichtschullehrer/innen in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) Österreichs sowie der Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer LCH.

Die Verbände sind sich in der Forderung einig, dass die öffentlichen Arbeitgeber den Schutz der Lehrerinnen und Lehrer im Bereich Internet/Web 2.0 gewährleisten müssen. Dazu brauche es klare juristische Grundlagen, Weiterbildung und Beratung sowie Checklisten für das Handeln bei Notfällen an jeder Schule.

Maulkorbpraxis verhindern

VBE, GÖD, LCH raten dazu, sich bei Auftritten im Internet zurückzuhalten und möglichst keine Angriffsflächen zu bieten. Andrerseits dürfe den Lehrpersonen in den sozialen Netzwerken auch kein Maulkorb angelegt werden.

Für den Fall von Angriffen auf Lehrpersonen im Netz hält der Leitfaden detaillierte Hinweise bereit. Falsch wäre es, den Vorfall alleine bereinigen zu wollen. Für das Gespräch mit den Urhebern der Attacke soll immer die Unterstützung der Schulleitung oder einer Beratungsstelle gesucht werden.

Zwar gelten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ähnliche Rechtsgrundsätze, die Gesetze sind aber naturgemäss unterschiedlich. Ein erheblicher Teil des Leitfadens ist denn auch den jeweiligen Bestimmungen und Verfahrenswegen gewidmet. Hinzu kommt eine Liste der wichtigsten Internet-Adressen für diesen Bereich in allen drei Ländern.

 

Der Leitfaden steht gratis zum Download bereit:

 www.social-media-lehrperson.info

 www.vbe.de

 www.pflichtschullehrer.at

 www.lch.ch

 

VBE, GÖD, LCH pflegen seit vielen Jahren eine regelmäßige Zusammenarbeit und haben mehrere trinationale Erklärungen veröffentlicht, so zu den Themen Lehrermangel sowie Schulleistungstests und Schulrankings. ­

(Quelle: Pressedienst des VBE vom 25.09.13)